FDP- Bundestagskandidat Alexander Müller auf Platz 6 der Landesliste

FDP- Bundestagskandidat  Alexander Müller auf Platz 6 der Landesliste

Mit dem Niedernhausener FDP Orts- und Fraktionsvorsitzenden Alexander Müller kandidiert ein Vertreter aus dem Rheingau-Taunus-Kreis auf einem vorderen Platz der hessischen FDP-Landesliste für die Bundestagswahl im September.
Müller, der die Liberalen auch als Kreistagsabgeordneter im Rheingau-Taunus-Kreis vertritt, konnte sich bei den Wahlen auf dem Landesparteitag am Wochenende in Hanau klar gegen einen Mitkonkurrenten aus Nordhessen durchsetzen. „Mit Platz 6 habe ich eine reale Chance für ein Bundestagsmandat“, freute sich Müller.
„Die Polizei benötigt händeringend mehr Personal“, war eine wesentliche Forderung seiner Vorstellungsrede zum Thema innere Sicherheit. Dazu konnte er auch umgehend einen Vorschlag zur Finanzierung des erhöhten Personalaufwandes darlegen: „Wenn wir die unsägliche Mindestlohn-Dokumentations-Verordnung abschaffen, um damit unseren Betrieben mehr Zeit für Produktion und Kunden zu geben, können wir die 2000 neuen, dafür zuständigen Zollbeamten in den Polizeivollzugsdienst überführen.“
Bezüglich der Bundesfinanzen forderte er angesichts der im Jahr 2016 erzielten Überschüsse im Bundeshaushalt in Höhe von 6 Milliarden Euro,  den Steuerzahlern etwas davon zurückgeben. „Der Solidaritätszuschlag muss endlich auslaufen“, erklärte Müller.
Statt Wohltätigkeiten auf Kosten der nachfolgenden Generationen zu verteilen, sei es  vielmehr höchste Zeit, in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren. Dies gälte insbesondere für den Bereich der Digitalisierung. Hier müsse endlich zukunftsweisend agiert und durch staatliche Anreize ein schnelles und lückenloses Breitband-Internet ausgebaut werden.  Unzureichende Verbindungen dürften nicht länger ein Handicap für die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung von Regionen in Deutschland sein.
Der selbstständige Diplom-Informatiker forderte in diesem Zusammenhang zudem für die Lehrpläne der Schulen eine stärkere Gewichtung des EDV-Unterrichts und der Programmiersprachen. Unabhängig  davon müsse die Bildung in der Politik oberste Priorität haben. Jeder Mensch müsse  unabhängig von Herkunft und sozialem Status die Chance erhalten, sein Potential voll entfalten zu können. „Das ist unsere liberale Botschaft, das ist die DNA der Freien Demokraten, “ machte Müller zum Abschluss seiner Rede deutlich. © Marion Schardt-Sauer, Kreisvorsitzende

 

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