Für deutsche Urkunden und Dokumente ist im Ausland oftmals eine Legalisation erforderlich·Regierungspräsidiu m Gießen erteilt im Jahr 2016 mehr als 2200 Legalisationen

Für deutsche Urkunden und Dokumente ist im Ausland oftmals eine Legalisation erforderlich·Regierungspräsidium Gießen erteilt im Jahr 2016 mehr als 2200 Legalisationen

Viel los ist kurz vor der Urlaubssaison in den Amtsstuben des Regierungspräsidiums, wenn mittelhessische Bürger die Echtheit ihrer Dokumente für einen Auslandsaufenthalt bestätigen lassen. Denn für eine Hochzeit in der Südsee, ein Auslandsemester in China oder eine Arbeitsstelle beispielsweise in den USA gilt: Vorgelegte Dokumente werden im Ausland oftmals nur dann anerkannt, wenn Siegel und Unterschrift zuvor offiziell beglaubigt wurden.

Das Regierungspräsidium Gießen ist hierfür die zentrale Anlaufstelle in Mittelhessen. „2204 Mal hat die Behörde im vergangenen Jahr Meldebescheinigungen, Heirats- und Geburtsurkunden, Bescheinigungen des Finanzamtes oder Zeugnisse für die Verwendung im Ausland fit gemacht“, erläutert die Expertin Julia Nowey, die beim Gießener Regierungspräsidium zuständig ist für alle Fragen rund um die sogenannte Legalisation. Wer auf diese Nachweise angewiesen ist, sollte sich rechtzeitig über die amtliche Anerkennung seiner Unterlagen informieren, so Nowey weiter. Damit könnten auch notwendige Vorbeglaubigungen anderer Stellen (zum Beispiel bei Schulzeugnissen oder Dokumenten von Universitäten und Fachhochschulen) oder andere Zuständigkeiten vorab geklärt werden. Dies sei beispielsweise bei Führungszeugnissen der Fall. Hier liegt die Zuständigkeit bei den entsprechenden Bundesbehörden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für einen Aufenthalt im Ausland wappnen müssen, können sich an Julia Nowey unter der Telefonnummer 0641 – 303-2217 oder per E-Mail julia.nowey wenden. Generell können die Dokumente sowohl per Post als auch im Rahmen einer persönlichen Vorsprache vorgelegt werden. Bei einer persönlichen Vorsprache können die Dokumente samt Legalisation in der Regel nach einer kurzen Wartezeit direkt wieder in Empfang genommen werden. Umfassende Informationen zum Thema finden sich auch auf der Homepage des Regierungspräsidiums unter www.rp-giessen.de.

© RP-Gießen

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