BPOLD FRA: Bundespolizei führt bundesweiten Schlag gegen mutmaßliche Betrüger – zwei Tatverdächtige in Haft

BPOLD FRA: Bundespolizei führt bundesweiten Schlag gegen mutmaßliche Betrüger – zwei Tatverdächtige in Haft

Ermittler der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main durchsuchten am 28. März im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach 100 Beamten Wohnungen in Ingolstadt, Mönchengladbach, Bremen und Rastatt. Hierbei vollstreckten sie Haftbefehle wegen Fluchtgefahr gegen zwei 21 und 29 Jahre alte Studenten. Unterstützt wurden die Frankfurter Ermittler hierbei durch Kräfte der Bundespolizeidirektionen München, Sankt Augustin, Hannover und Stuttgart. Den insgesamt vier deutschen und kamerunischen Beschuldigten wird gewerbsmäßiger Betrug, Computerbetrug und Warenkreditbetrug vorgeworfen. Über die Internetportale der Deutschen Bahn AG und des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr sollen sie angeblich Online-Buchungen durchgeführt und zu deren Zahlung missbräuchlich verwendete Kreditkartennummern eingesetzt haben. Den Beförderungsunternehmen soll so ein Schaden von circa 12.000 Euro entstanden sein. Darüber hinaus wird ihnen vorgeworfen, bei verschiedenen Online-Kaufhäusern unter anderem hochwertige Uhren, Textilien und Accessoires bestellt, nach Erhalt aber nicht bezahlt zu haben. Die vermutliche Schadenshöhe liegt in diesen Fällen bei etwa 14.500 Euro. Neben Notebooks und Mobiltelefonen konnte die Bundespolizei einen Teil der aus diesen Taten erlangten Beute bei den bundesweiten Durchsuchungen sicherstellen. Die beiden Studenten befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern noch an.

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