Angst vor Anschlägen, Amok-Läufen, Unglücken · Radio ist Haupt-Warnmittel bei Katastrophen Hessen: 4,1 Mio. Radio-Hörer, 300.000 „Katwarn“-Apps

Das FFH-Funkhaus in dem auch Harmony.fm und Planet-Radio zuhause sind.

Angst vor Anschlägen, Amok-Läufen, Unglücken · Radio ist Haupt-Warnmittel bei Katastrophen Hessen: 4,1 Mio. Radio-Hörer, 300.000 „Katwarn“-Apps

Wenn etwas passiert: Radio an! Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, Amoklauf in München, Geiselnahme in Viernheimer Kino – die Angst in der Bevölkerung vor Terror und Unglücken wächst und damit auch der dringende Wunsch nach präzisen und schnellen Informationen. Die liefern bei Notfällen Radiosender. Laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe „bleibt das Radio Hauptwarnmittel. Die Warnung über den Rundfunk bietet die Möglichkeit, nicht nur Gefahren anzukündigen, sondern auch Verhaltensregeln an die Bevölkerung weiterzugeben“. Allein in Hessen hören 4,1 Millionen Menschen täglich Radio (Media-Analyse 2017/I). Die, vor allem nach dem Amoklauf von München, oft zitierte Handy-App „Katwarn“, wurde in Hessen 304.000 Mal heruntergeladen. Am morgigen Mittwoch gegen 10 Uhr findet der erste Probe-Alarm via Handy statt. „Katwarn“ meldet „offizielle Warninformationen zuständiger Behörden, Einrichtungen und Leitstellen, kommunale Gefahrensituationen und Gefährdungen der öffentlichen Sicherheit“. Viele Kreise und Städte, wie etwa Frankfurt am Main, Kassel und Wiesbaden, sind an das Warn-System nicht angeschlossen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Autofahrer schlägt zu, Fensterscheibe beschädigt, Handy in der Hosentasche verleitet Taschendiebe, Fahndung nach Unfallflucht

Autofahrer schlägt zu, Fensterscheibe beschädigt, Handy in der Hosentasche verleitet Taschendiebe, Fahndung nach Unfallflucht

  1. Autofahrer schlägt zu, Limburg, Diezer Straße, 03.04.2017, gg. 16.50 Uhr

(ho)Ein 21-jähriger Autofahrer ist gestern Nachmittag in seinem Fahrzeug von einem anderen Autofahrer geschlagen und dabei leicht verletzt worden. Der Geschädigte hatte seinen Angaben zufolge zuvor in einer 30 Zone einen sehr langsam fahrenden, weißen Audi Kombi, älteren Baujahres überholt. Daraufhin wurde er von dem Fahrer des Audi bis in die Diezer Straße verfolgt. Als dort der Verkehr ins Stocken geriet, stieg der Fahrer des Audi aus, ging auf den 21-jährigen zu und schlug ihm nach einigen verbalen Entgleisungen mit der Faust ins Gesicht. Der Täter stieg danach wieder in sein Auto und fuhr davon. Er wurde als ca. 1,80 Meter groß, schlank, kahlköpfig, mit einer grauen Jogginghose, einem weiß-grauen T-Shirt und einer hellblauen Bauchtasche beschrieben. Die Ermittlungen aufgrund des abgelesenen Kennzeichens dauern derzeit noch an. Augenzeugen des Vorfalles werden gebeten, sich mit der Polizei in Limburg, unter der Telefonnummer (06431) 9140-0, in Verbindung zu setzen.

 

  1. Fensterscheibe beschädigt,        Limburg, Joseph-Heppel-Straße,  Nacht zum 31.03.2017

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Die arme Ampel und schon wieder eins drauf bekommen – oder wir wir hier sagen „als widder“

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POL-KS: Kassel: Turbulenter Wochenstart im Kindergarten: Einbrecher schlief in Kuschelecke

POL-KS: Kassel: Turbulenter Wochenstart im Kindergarten: Einbrecher schlief in Kuschelecke
Kassel (ots) – Der heutige Montagmorgen wird den Erzieherinnen und Kindern der Kindertagesstätte an der Murhardstraße bestimmt in ganz besonderer Erinnerung bleiben. Gegen 8 Uhr trafen sie einen schlafenden Mann in der Kuschelecke des Kindergartens an, anschließend bemerkten sie ein aufgebrochenes Fenster und alarmierten die Kasseler Polizei.

Wie die am Tatort eingesetzten Beamten der Kasseler Polizei feststellten, schlief dort ein 69 Jahre alter Bekannter. Der Wohnsitzlose ist in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Diesmal befand er sich jedoch in einer ausweglosen Situation, wie die Beamten am Tatort feststellten. Der Mann, der zugab ein Fenster im hinteren Bereich der Kindertagesstätte aufgehebelt zu haben und anschließend in die Kita eingebrochen zu sein, klagte über heftige Rückenschmerzen. Wegen eines Hexenschusses habe er sich während des Einbruchs hinlegen müssen. Wie sich am Tatort herausstellte, hatte er bereits etwas Münzgeld aus einer Geldkassette der Kita entwendet. Zudem fehlten eine Banane und einige Lutscher, deren Verzehr der 69-Jährige einräumte. Die Beamten führten den Einbrecher ab und brachten ihn zunächst in ein Kasseler Krankenhaus, wo seine Beschwerden gelindert werden konnten. Anschließend ging es ins Polizeigewahrsam, welches er nach seiner Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung am Nachmittag wieder verlassen konnte.

Die weiteren Ermittlungen führen nun Beamte des für Einbrüche zuständigen K 21/22 der Kasseler Kripo. Sie prüfen auch, ob der 69-Jährige auch für andere ungeklärte Einbrüche in Frage kommt.