Amerikanische Faulbrut im Landkreis Limburg-Weilburg ist erloschen · Bienen dürfen wieder ungehindert fliegen

Amerikanische Faulbrut im Landkreis Limburg-Weilburg ist erloschen · Bienen dürfen wieder ungehindert fliegen

Limburg-Weilburg. – Die Amerikanische Faulbrut im Landkreis Limburg-Weilburg ist erloschen. Die Untersuchungsergebnisse liegen vor. Nun können die betroffenen Imker wieder aufatmen. Wie der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung und die verantwortliche Amtstierärztin Dr. Kerstin Herfen berichten, sind nun alle vorgeschriebenen Nachuntersuchungen abgeschlossen. Damit sind auch der Sperrbezirk und die damit verbundenen Einschränkungen für die Imker in den betroffenen Gemarkungen offiziell wieder aufgehoben. Nicht aufgehoben ist aber die generelle Verpflichtung der Bienenhalter, ihre Bienenvölker beim Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises zu melden und auch das Verstellen der Bienenvölker der Behörde anzuzeigen.

Nachdem im vergangenen Frühjahr im Landkreis Limburg-Weilburg in einem Bienenbestand in Mengerskirchen die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen war, wurden umfangreiche tierseuchenrechtliche Maßnahmen notwendig. Die Amerikanische Faulbrut ist eine bakterielle Erkrankung, die in den infizierten Bienenvölkern die Brut, das heißt die Larven, absterben lässt, so dass solche Völker keine Nachzucht aufbauen können und letztendlich zu Grunde gehen. Der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz führte gemeinsam mit den Bienensachverständigen des Kreises die Sanierung des betroffenen Bienenbestandes durch, so dass die Verbreitung der anzeigepflichtigen Bienenseuche verhindert werden konnte und auch die von der Infektion betroffenen Bienenvölker gerettet werden konnten.

Eine wichtige und rechtlich vorgeschriebene Tierseuchenmaßnahme ist in solchen Fällen die Bildung eines so genannten Sperrbezirks. Bienenstände in diesem Gebiet durften nicht verstellt werden, es durften auch keine Bienenvölker in den Sperrbezirk oder aus ihm heraus verbracht werden. Alle Bienenvölker in dem Sperrbezirk wurden in den vergangenen Monaten mehrfach intensiv auf Amerikanische Faulbrut kontrolliert. Zusätzlich zu der optischen Begutachtung eines jeden einzelnen Bienenvolkes wurden von allen Völkern Futterkranzproben entnommen und auf Faulbruterreger untersucht.

Der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung bedankt sich an dieser Stelle für das große Engagement aller Beteiligten. Ohne die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen Veterinärverwaltung, den Bienensachverständigen, allen voran Herrn R. Maurer, den Imkern und der Gemeinde Mengerskirchen, in dessen Gemarkung der Ausbruch festgestellt wurde, wäre diese schnelle Sanierung der für die Bienen so fatalen Seuche nicht möglich gewesen.  © Landkreis Limburg-Weilburg

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s