Neues Modellvorhaben stärkt Digitalisierung im ländlichen Raum

Neues Modellvorhaben stärkt Digitalisierung im ländlichen Raum

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stärkt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) mit dem neuen Modellvorhaben „Land.Digital: Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume“ digitale Anwendungen im ländlichen Raum. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, wie zum Beispiel Gemeinden, Städte und Landkreise sowie privatrechtliche Organisationen, Verbände und Hochschulen. Das teilt der heimische Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

„Mein Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg bietet ein hohes Maß an Lebensqualität. Damit das auch weiter so bleibt, gilt es die Chancen, die die Digitalisierung für den ländlichen Raum bietet, zu nutzen. So können beispielsweise bislang bestehende Standortnachteile durch den Ausbau der digitalen Infrastruktur ausgeglichen werden“, so Willsch.

Im Zentrum stehen innovative Einzelprojekte auf örtlicher Ebene, die die Chancen der intelligenten Nutzung und Vernetzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Lösung von Problemen im ländlichen Raum dauerhaft nutzen. „Mit den gesuchten Modell- und Demonstrationsvorhaben sollen übertragbare Lösungen entwickelt werden, die als Vorbild dienen können“, erklärt Willsch. Dabei geht es um die Erprobung digitaler Werkzeuge, z. B. in den Themenfeldern Nahversorgung, Mobilität, Bildung, Gesundheitsversorgung oder die flexible, ortsunabhängige Gestaltung von Arbeit. Es stehen je Modellprojekt bis zu 200.000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

Gefördert wird das Modell- und Demonstrationsvorhaben aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung. Dieses dient der Förderung und Erprobung innovativer Ansätze in der ländlichen Entwicklung. Es soll dazu beitragen, die ländlichen Regionen als attraktive Lebensräume zu erhalten. Im Fokus stehen nichtlandwirtschaftlich ausgerichtete Vorhaben und Aktivitäten in ländlichen Regionen, die gegenwärtig nicht über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) gefördert werden können. 2017 stehen für das Bundesprogramm 55 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt. Interessierte reichen bis zum 31. Mai 2017 eine Projektskizze und einen groben Finanzierungsplan ein. Die eingereichten Projektskizzen werden zunächst auf Vollständigkeit und Einhaltung der formalen Kriterien geprüft. Im Anschluss erfolgt eine inhaltliche Bewertung der Projektskizzen. Die Bewilligungsbehörde wird in der Folge die Interessenten schriftlich über den Ausgang informieren und gegebenenfalls zu einer formalen Antragstellung im Sommer 2017 auffordern.

Weitere Informationen und die Vorlagen sind unter folgendem Link abrufbar: www.ble.de/landdigital

 

 

© Büro Klaus-Peter Willsch MdB

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