LK LM-WEL: 4.619 Fahrzeuge gemessen – nur 151 · Europäischer Speedmarathon – Polizei und Kommunen im Einsatz gegen Raser Polizei zieht ein positives Fazit

LK LM-WEL: 4.619 Fahrzeuge gemessen – nur 151 · Europäischer Speedmarathon – Polizei und Kommunen im Einsatz gegen Raser    Polizei zieht ein positives Fazit 

Gestern Abend (19.04.2017) endete um 22.00 Uhr der europäische Speedmarathon. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Thema Geschwindigkeit kam bei den Verkehrsteilnehmern an, sie hielten sich mehr als sonst an die vorgegebenen Höchstgeschwindigkeiten.  An 343 Messstellen waren gestern (19.04.2017), zwischen 06.00 Uhr und 22.00 Uhr, 757 Polizistinnen und Polizisten und Bedienstete der teilnehmenden Kommunen auf hessische Straßen im Einsatz. An zuvor über die Medien bekannt gegebenen Blitzstellen überwachten sie die Tempolimits. Die Polizei will mit dieser Aktion auf die Gefahren zu schnellen Fahrens aufmerksam machen.

In Hessen passierten während des europäischen Speedmarathons rund 190.000 Fahrzeuge die Messstellen. Das Gros der gemessenen Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer hielt sich an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen. Trotz der Ankündigung der Blitzstellen waren knapp 10.000 zu schnell unterwegs. Die Tempoverstöße bewegten sich außerdem mehr als sonst im Verwarnungsgeldbereich und damit für alle auf einem insgesamt spürbar geringeren Geschwindigkeitsniveau. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer wurden an Kontrollstellen angehalten. Hier wurden nicht nur die Hintergründe des Speedmarathons erläutert, sondern zudem ganzheitliche Kontrollen im Sinne der Verkehrssicherheit durchgeführt.  Ein deutliches Zeichen für Verkehrssicherheit setzen Autofahrerinnen und Autofahrer in Biedenkopf. Während einer zweistündigen Messung an einer Schule war kein einziges Fahrzeug zu schnell unterwegs!

Rund 2.500 Fahrzeugführer überschritten die Tempolimits um mehr als 21 km/h. Das hat für die Betroffenen neben einem Bußgeld auch ein Eintrag in das Verkehrszentralregister beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg zur Folge. 138 Raser waren so schnell unterwegs, dass sie zudem mit einem Fahrverbot von mindestens vier Wochen rechnen müssen.

Auch dieses Jahr fielen offensichtlich unbelehrbare Raser auf:

Mit 97 km/h durchfuhr ein Autofahrer auf der B 8 zwischen Königstein und Kelkheim eine Messstelle in einem 70 km/h – Bereich.

Zwei aus Polen stammende Fahrzeuglenker fuhren mit 128 km/h über die A 480 am Reiskirchener Kreuz. Dort ist eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h eingerichtet.

Als ernüchternd bewerteten die Kolleginnen und Kollegen das Messergebnis am Ausbauende der B 448 in Offenbach. Obwohl diese Messstelle im Vorfeld angekündigt wurde, bewegte sich die Beanstandungsquote auf dem Niveau zurückliegender Geschwindigkeitsmessungen. Eine Mercedesfahrerin fuhr 117 km/h statt der erlaubten 80 km/h.

Von den Autobahnen in Südhessen meldeten die Geschwindigkeitsüberwacher „ruhiges Fahrwasser“. Die beiden ProViDa-Teams der Polizeiautobahnstation Südhessen registrierten ein auffallend niedrigeres Geschwindigkeitsniveau und stoppten lediglich einige wenige Schnellfahrer mit geringeren Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Weitere Informationen erhalten sie unter www.polizei.hessen.de oder in den Social-Media-Kanälen der Hessischen Polizei.

 

  1. Speedmarathon, Polizeidirektion Limburg-Weilburg, Mittwoch, 19.04.2017

Auch die Polizeidirektion Limburg-Weilburg beteiligte sich an dem diesjährigen Speedmarathon und zieht eine erfreuliche Bilanz. An den sechs polizeilichen Mess- und Kontrollstellen im Bereich der Polizeidirektion wurden am Mittwoch insgesamt  4.619 Fahrzeuge gemessen. Von diesen Fahrzeugen waren nur 151 zu schnell unterwegs.

Keine dieser Überschreitungen war mit einem Fahrverbot verbunden. Im Rahmen des Speedmarathons wurde auch eine zweistündige Messstelle auf der Bundesstraße 49 in Höhe der Ahlbacher Spange eingerichtet. Hier wurden insgesamt 1.418 Fahrzeugen gemessen und  50 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Während der Kontrolle wurde der schnellste PKW mit 135, anstatt der erlaubten 100 Stundenkilometer gemessen. Dies bedeutet für den Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro und einem Punkt.  Positiv hervorzuheben ist, dass sich der Großteil der Autofahrer an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit hielt und nur wenige Überschreitungen von der Polizei festgestellt werden konnten.

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