Politischer Stammtisch – Verfassungreform Hessen

Politischer Stammtisch – Verfassungreform HessenDie SPD Brechen lädt interessierte Bürgerinnnen und Bürger am Dienstag, 23.05.2017 zum politischen Stammtisch ein. Zu den Themenschwerpunkten zählen dieses Mal die „Verfassungsreform Hessen“ sowie das SPD-Positionspapier „Innovative Zukunft Hessen“. Der Landtagsabgeordnete Tobias Eckert wird die Themen näher bringen und ist darüber hinaus für Fragen und Impulse offen. Veranstaltungsort ist im Mühlenkeller Niederbrechen um 19:00 Uhr.(c) Theda Ockenga

137 statt 50 Stundenkilometer, Wiesbaden, Gustav-Stresemann-Ring · Nachtmessung ergab traurige Bilanz

137 statt 50 Stundenkilometer, Wiesbaden, Gustav-Stresemann-Ring · Nachtmessung ergab traurige Bilanz     06.05.2017,

(ho)Durchschnittlich jeder zehnte Autofahrer scheint der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern auf dem Gustav-Stresemann-Ring keine besondere Bedeutung zuzumessen. Das Ergebnis einer Nachtmessung am Samstagabend lässt zumindest diesen Rückschluss zu. Denn in nur etwa zweieinhalb Stunden stellten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Westhessen 90, teilweise erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Für 70 Verkehrsteilnehmer, deren Tachometer unter 70 km/h blieb, bedeutet dies lediglich eine Verwarnung bis zu 35 Euro. Auf Punkte in Flensburg und ein Bußgeld bis 100 Euro müssen sich hingegen 10 Autofahrer/innen einstellen, die die erlaubte Geschwindigkeit bis zu 30 km/h überschritten. Richtig unangenehm wird es hingegen für 10 weitere Autofahrer, die mit teilweise über 70 km/h zu viel über den Ring rasten. Diese Verkehrsteilnehmer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen. Ein Audi A 8 wurde mit sage und schreibe 137 km/h gemessen. Das bedeutet für den Fahrer eine Geldbuße von 680 Euro, 2 Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot. Die Wiesbadener Polizei wird auch in den kommenden Wochen in den Abend- und Nachtstunden Geschwindigkeitskontrollen an unterschiedlichen Stellen durchführen.

LKA-HE: Die Gefahr in einen Wildunfall verwickelt zu werden steigt Der Monat Mai ist in Hessen statistisch gesehen der unfallträchtigste Monat im Jahr

LKA-HE: Die Gefahr in einen Wildunfall verwickelt zu werden steigt Der Monat Mai ist in Hessen statistisch gesehen der unfallträchtigste Monat im Jahr

Und plötzlich steht ein Reh auf der Straße oder eine Wildschweinrotte überquert im Eiltempo die Fahrbahn… . Die Entwicklung der letzten beiden Jahre der polizeilich aufgenommenen Wildunfälle lässt nichts Gutes erahnen und wir befinden uns im unfallträchtigsten Monat des Jahres. Aus diesem Grund weist die Polizei Hessen auf die akute Gefahr, in einen Wildunfall verwickelt zu werden, hin.  Waren es in den Jahren 2013 und 2014 noch um die 16.000 Wildunfälle in Hessen, so stieg die Anzahl in den Jahren 2015 und 2016 auf rund  19.000 aufgenommener Wildunfälle. Gründe hierfür dürfte der Anstieg der Wildpopulation, bedingt durch die milden Winter sein.

In den Gefahrenmeldungen der einzelnen Verbände wird zwar immer auf die sogenannten Blatt- oder Brunftzeiten der Tiere zwischen September bis Januar und von Juli bis August mit der höchsten Gefährdung für Verkehrsteilnehmer hingewiesen, die statistischen Zahlen zeigen aber ein anderes Bild. Der Mai hat sich hier bei uns in Hessen über die letzten Jahre als unfallträchtigster Monat gezeigt. So ereigneten sich bei 87.932 polizeilich aufgenommen Verkehrsunfällen in den Jahren von 2012 – 2016 alleine 8.631 Verkehrsunfälle im Mai.

Besonders achtsam sollten sich Kraftfahrer in den frühen Morgen- und späten Abendstunden verhalten. Insbesondere zwischen 05:00 Uhr und 07:00 Uhr sowie zwischen 21:00 Uhr und 23:00 Uhr. Die folgende Tabelle verdeutlicht diese Aussage überaus anschaulich.

Die Polizei Hessen rät deshalb:

–           Fahren Sie umsichtig, vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit,

–           Fahren Sie möglichst mit Fernlicht. Die Augen der Tiere reflektieren das Licht und Sie können die Tiere am Straßenrand leichter und frühzeitiger erkennen,

–           Sollte es trotzdem zu einem Verkehrsunfall kommen, so verständigen Sie den zuständigen Jagdpächter, Jagdaufseher oder die Polizei und sichern Sie die Unfallstelle ab.

Tobias Eckert (SPD): „CDU und Grüne sehen keine Priorität für wichtige Projekte im Kreis Limburg-Weilburg“

Tobias Eckert (SPD): „CDU und Grüne sehen keine Priorität für wichtige Projekte im Kreis Limburg-Weilburg“

WIESBADEN. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Eckert kritisiert die schwarz-grüne Landesregierung für ihre Prioritätensetzung bei den hessischen Projekten des Bundesverkehrswegeplans 2030, die Verkehrsminister Al-Wazir (Bündnis90/Die Grünen) am Montag in Wiesbaden vorgestellt hatte. „CDU und Grüne sehen ganz offensichtlich keine Priorität für wichtige Projekte im Kreis Limburg-Weilburg“, sagte Eckert, der die Entscheidung gegen eine Priorisierung wichtiger und dringend erwarteter Baumaßnahmen in der Region scharf kritisierte.  Mehr von diesem Beitrag lesen

Schon wieder: Zigarettenautomat aufgeschweisst, diesmal: Lindenholzhausen, Baumaschinen entwendet, Audi SQ5 -Diebstahlversuch, Aufmerksame Bankmitarbeiterin verhindert Betrug, Versuchter Einbruch in Bank u.v.a.m.

Schon wieder: Zigarettenautomat aufgeschweisst, diesmal: Lindenholzhausen, Baumaschinen entwendet, Audi SQ5 -Diebstahlversuch, Aufmerksame Bankmitarbeiterin verhindert Betrug, Versuchter Einbruch in Bank u.v.a.m.

  1. Zigarettenautomat aufgebrochen, Limburg-Lindenholzhausen, Bahnhofstraße, Sonntag, 07.05.2017, 10.40 Uhr

Zeugen meldeten der Polizei am Sonntagmorgen einen aufgebrochenen Zigarettenautoamten in der Bahnhofstraße in Lindenholzhausen. Die unbekannten Täter hatten die beiden Schlösser des am Wendeplatz des dortigen Bahnhofes befindlichen Automaten aufgeschweißt und Zigaretten und Bargeld in bisher unbekannter Menge an sich genommen. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 91400 in Verbindung zu setzen.

 

  1. Baumaschinen entwendet, Weilburg-Waldhausen, Lindenstraße, Samstag, 06.05.2017, 17.00 Uhr bis Montag, 08.05.2017, 06.00 Uhr

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70-Jähriger bei Unfall leicht verletzt, Landesstraße 3031, zwischen Oberbrechen und Weyer, Sonntag, 07.05.2017, 17.00 Uhr

70-Jähriger bei Unfall leicht verletzt, Landesstraße 3031, zwischen Oberbrechen und Weyer, Sonntag, 07.05.2017, 17.00 Uhr

Am Sonntagnachmittag kam es auf der Landesstraße 3031 zwischen Oberbrechen und Weyer zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person. Ein 70-jähriger Mann befuhr gegen 17.00 Uhr mit seinem VW die Landesstraße in Fahrtrichtung Weyer, als er in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit seinem Fahrzeug gegen eine Leitplanke prallte. Von dieser wurde der PKW abgewiesen, rutschte quer über die Fahrbahn und kam schließlich in einem Straßengraben auf der Fahrerseite liegend zum Stillstand. Der 70-jährige Mann erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Kaffee und ein Lächeln am Morgen in Niederbrechen am Bahnhof – ein Angebot des DRK-Ortsverein Brechen anlässlich des heutigen Weltrotkreuztages

Kaffee und ein Lächeln am Morgen in Niederbrechen am Bahnhof – ein Angebot des DRK-Ortsverein Brechen anlässlich des heutigen Weltrotkreuztages

Anlässlich des heutigen Weltrotkreuztages boten Mitglieder des DRK-Ortsvereins Brechen am Morgen von 5.00 – 8.00 Uhr Kaffee für die Reisenden und Pendler an. Bei doch recht frischen Temperaturen wurde dieser gerne entgegengenommen. Uwe Eufinger, Bereitschaftsleiter, war mit Julia Saufaus und Jeanette Cologna vor Ort und freute sich über viele Kontakte und Gespräche, die am Morgen geführt werden konnten.  „Das Rote Kreuz braucht mehr Unterstützer – ob als Mitglied, Helfer oder Spender.“

Mit eben dieser Botschaft sind hessenweit an mehr als 20 Standorten Rotkreuzler rund um den Weltrotkreuztag am 8. Mai mit Kaffee-Aktionen unterwegs. Außerdem setzt das DRK die Kampagne „ZEICHEN SETZEN! mit neuen Plakat-Motiven fort. Die klaren Bilder in rot und schwarz werben für ehrenamtliches Engagement, eine Fördermitgliedschaft, für die Wiederauffrischung der Ersten Hilfe-Kenntnisse oder weisen auf Informationen zu Pflege-Angeboten des DRK hin.

Mehr über die Rotkreuz-Kampagne „ZEICHEN SETZEN!“ erfahren Sie unter: www.drk.de/zeichensetzen. 

Das Rote Kreuz in Hessen

Das hessische Rote Kreuz gliedert sich in 37 Kreisverbände und  444 Ortsvereine. Die fünf Gemeinschaften Bereitschaften, Wasserwacht, Bergwacht, Wohlfahrts- und Sozialarbeit sowie das Jugendrotkreuz sind die Elemente des Deutschen Roten Kreuzes in Hessen.
Wir haben 339 Bereitschaften, 224.014 Fördermitglieder, 14.174 aktive Helferinnen und Helfer plus 4.498 Jugendrotkreuzmitglieder in 278 JRK-Gruppen. Zudem arbeiten 6.113 Hauptamtliche Mitarbeiter im DRK Hessen. 

Hintergrund zum WeltrotkreuztagAm 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann vor 154 Jahren die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, zu der inzwischen weltweit 190 nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften gehören.

Schon jetzt lädt der DRK-Ortsverein Brechen zu den nächsten beiden Blutspendeterminen ein: 22.05.2017 von 17-20 Uhr in der Mittelpunktschule Goldener Grund in Niederselters und am 30.05.2017 in der Zeit von 17-20.30 Uhr in die Sport- und Kulturhalle in Niederbrechen.

Mehr Informationen zur Arbeit des DRK-Ortsvereins Brechen unter www.DRK-Brechen.de (Peter Ehrlich/DRK-Brechen.de)

Unsere Aktion vom letzten Jahr finden Sie auch hier: https://brachinaimagepress.wordpress.com/2016/05/09/taesschen-kuchen-oder-stueckchen-kaffee-ein-erfrischender-morgengruss-des-drk-ortsvereins-brechen-heute-am-bahnhof-niederbrechen-weltrotkreuztag-2016/

Bauhof der Stadt Limburg testet StreetScooter

Bauhof der Stadt Limburg testet StreetScooter

Der Limburger Bauhof verfügt über ein neues Fahrzeug – probeweise. Es passt so gar nicht ins Schema. Es ist weiß und nicht orange. Und beim Antrieb wird auf einen Verbrennungsmotor verzichtet. Es ist ein E-Fahrzeug und kommt aus der „Autoschmiede“ in Aachen. Dort fertigt StreetScooter seine Fahrzeuge. Was das Tochterunternehmen der Post dort vor einigen Jahren begann, hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Über 6000 Fahrzeuge sollen schon unterwegs sein, die meisten davon bei der Post. Aber die Zahl der Interessenten steigt. Die ersten Bauhöfe von Kommunen haben ebenfalls schon StreetScooter geordert. Mehr von diesem Beitrag lesen

Modellregion stiftet Gesangbücher in Blindenschrift

Kirchenvorsteherin Dr. Ilse Zahn, Dorothee Roth vom Blickpunkt Auge, Projektleiterin Sabine Jost-Schmitt, Pfarrerin Siglinde Berg und Organistin Valerie Feldmann (von links) freuen sich über die Gesangbücher in Blindenschrift.

Modellregion stiftet Gesangbücher in Blindenschrift

Limburg-Weilburg. Die Evangelische Kirchengemeinde am Bahnhof in Limburg ist Netzwerkpartner der Modellregion „Kirchen und Inklusion“, in der der Landkreis Limburg-Weilburg gemeinsam mit dem Katholischen Kirchenbezirk Limburg sowie den beiden Evangelischen Dekanaten Runkel und Weilburg Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt rückt. Die Modellregion wird mit Fördergeldern des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration finanziert. Ganz praktische Hilfe gab es nun während eines Gottesdienstes in der Evangelischen Kirche am Bahnhof.

Blinde Menschen werden in der Evangelischen Kirche künftig Gesangbücher in Brailleschrift vorfinden, die das gemeinsame Singen der Choräle und eine aktive Mitwirkung am Gottesdienst gewährleisten. Die Bücher wurden von der Modellregion „Kirchen und Inklusion“ finanziert und sind nun am Eingang zum Kirchenraum erhältlich. Aufgrund der Teilung des Gebäudes in drei Ebenen befindet sich der Kirchenraum im 2. Stock und ist über die Treppe sowie den Aufzug erreichbar. Die Vertreter des Kirchenvorstandes empfangen regelmäßig alle Gottesdienstbesucher beim Betreten der Kirchenräumlichkeiten und unterstützen bei der Aushändigung der Gesangbücher. Sie stehen auch für Fragen beratend zur Seite.

Im Rahmen eines Gottesdienstes übergab Pfarrerin Siglinde Berg das erste Buch in Brailleschrift symbolisch an Dorothee Roth, die selbst blind ist und die Beratungsstelle „Blickpunkt Auge“ im Kreishaus in Limburg leitet. Sie gab auch den Impuls zur Anschaffung der neuen Gesangbücher. Projektleiterin Sabine Jost-Schmitt und Jan Kieserg aus dem Referat für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit der Kreisverwaltung, der die besten Grüße von Landrat Manfred Michel überbrachte, waren für die Modellregion mit dabei. Mehr von diesem Beitrag lesen

Informationsveranstaltung für Ehrenamtliche · Landkreis Limburg-Weilburg

Informationsveranstaltung für Ehrenamtliche · Landkreis Limburg-Weilburg 

Limburg-Weilburg. Im Sozialamt des Landkreises Limburg-Weilburg, Gartenstraße 1 in Limburg, findet am Montag, 15. Mai, von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr im 5. Obergeschoss eine Informationsveranstaltung für Ehrenamtliche statt. Die Veranstalter wollen hilfreiche Informationen für die Arbeit von Ehrenamtlichen und Helferkreisen in der Flüchtlingshilfe geben, die als Multiplikatoren in ihrer Nachbarschaft wichtiges Wissen vermitteln. Mehr von diesem Beitrag lesen

Veranstaltungsankündigung: „Dritter Weg – das Arbeitsvertragsrecht in der Kirche“, Vortrag mit der CDA in Linter

Veranstaltungsankündigung: „Dritter Weg – das Arbeitsvertragsrecht in der Kirche“, Vortrag mit der CDA in Linter

Die Kirche kann ihr Arbeitsvertragsrecht selbst gestalten. In der Kritik steht es dann, wenn man meint, die Kirche mische sich in unzulässiger Weise in das Privatleben ein. Unbeachtet bleibt die Frage, ob dieser Weg ordentliche Arbeitsvertragsbedingungen schaffen kann.

Gemeinsam mit dem Referenten Johannes Müller-Rörig, Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung – Bildungswerk Westerwald-Rhein-Lahn mit Sitz in Montabaur und Akteur im kirchlichen Arbeitsrecht will der Kreisverband Limburg/Weilburg der Christlich-Demokratischen Arbeitneherschaft am Dienstag, den 23.05.2017 um 18.30 Uhr in der Gaststätte „Zur Post“ in Limburg-Linter diesem besonderen Weg des Arbeitsrechts auf den Grund gehen und wesentliche, aber auch alltägliche Fragestellungen erörtern.

Ca. 700.000 Beschäftigte zählen die Bistümer in Deutschland und der Deutsche Caritasverband. Das sind mehr als doppelt so viele Mitarbeiter als bei der Deutsche Bahn AG beschäftigt sind. Weder Gesellschaft noch Politik interessieren sich normalerweise für die Regelungen unter denen diese 700.000 Menschen in Deutschland arbeiten. Das ändert sich schlagartig, wenn z. B. einer Erzieherin gekündigt wird, weil sie einen geschiedenen Mann geheiratet hat.

Um solche Schlagzeilen besser einordnen und die Arbeitsvertragsgestaltung in der katholischen Kirche besser verstehen zu können gibt der Referent einen Einblick in das kirchliche Arbeitsrecht.

© Oliver Moschner-Schweder · Stlv. Vorsitzender Kreisverband LM-WEL der CDA · CDA-Bezirksvorsitzender Westhessen

BKA: Globalisierung und Digitalisierung prägen auch die Rauschgiftkriminalität – Drogenbeauftragte der Bundesregierung und BKA-Präsident stellen die Rauschgiftlage und die Zahlen der Drogentoten 2016 vor

BKA: Globalisierung und Digitalisierung prägen auch die Rauschgiftkriminalität – Drogenbeauftragte der Bundesregierung und BKA-Präsident stellen die Rauschgiftlage und die Zahlen der Drogentoten 2016 vor

Wiesbaden (ots) – Die Zahl der Drogentoten ist in Deutschland zum vierten Mal in Folge gestiegen. 2016 wurden 1.333 rauschgiftbedingte Todesfälle registriert. Das entspricht einem erneuten Anstieg um 9 Prozent. Besonders hoch ist der Anstieg von Todesfällen im Zusammenhang mit dem Konsum von sogenannten Neuen psychoaktiven Stoffen (NPS), die auch als „Legal Highs“ bezeichnet werden. 2016 wurden 98 Tote* erfasst, 2015 waren es 39. Dieser Anstieg zeigt, wie gefährlich diese Stoffe sind. Ein wichtiger Schritt bei der Bekämpfung der „Legal Highs“ wurde Ende 2016 mit dem in Kraft getretenen Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG), dessen Auswirkungen und Erfahrungen in den nächsten Jahren evaluiert werden wird, gemacht. Mehr von diesem Beitrag lesen

POL-WI: Raser auf BAB 3 bei Wiesbaden durch mobileGeschwindigkeitsüberwachung gestellt 204 km/h in 100er Zone

POL-WI: Raser auf BAB 3 bei Wiesbaden durch mobileGeschwindigkeitsüberwachung gestellt

Wiesbaden (ots) – Am Samstag, den 06.05.2017 gegen 17:00 Uhr, gelang es zwei Beamten der Polizeiautobahnstation Wiesbaden, die rasante und gefährliche Fahrt eines Verkehrsteilnehmers auf Video dokumentieren und vor Ort zu ahnden. Ein hochmotorisierte Mercedes aus Frankfurt fiel den Beamten auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Köln nahe dem Frankfurter Flughafen auf, weil dieser auf der linken Spur andere Verkehrsteilnehmer durch erhebliches Unterschreiten des Sicherheitsabstandes gefährdete. Am Autobahnkreuz Wiesbaden wurde eine Geschwindigkeit von 204 km/h gemessen, obwohl die zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h betrug. Die Verkehrsverstöße wurden videografisch festgehalten, denn das spezielle Zivilfahrzeug ist mit einer Videoanlage und geeichter Geschwindigkeitsmessanlage verbaut. An der Tank-und Rastanlage Medenbach wurde der rasanten Fahrt ein Ende gemacht. Während der Kontrolle wurde zudem festgestellt, dass der bereits polizeibekannte 27-jährige Fahrzeugführer aus Frankfurt aktuell nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Gegen den Fahrer wurde eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis gestellt; bezüglich der Verkehrsverstöße drohen dem Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 600,-EUR, 2 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot.