Stimmungsvoller Florianstag der Feuerwehr in St. Maximin mit dem Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen

Stimmungsvoller Florianstag der Feuerwehr in St. Maximin mit dem Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen

Niederbrechen/Werschau. Die Feuerwehren der Gemeinde Brechen feiern den Sankt-Florianstag – in diesem Jahr in der Pfarrkirche St. Maximin in Niederbrechen unter musikalischer Gestaltung des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen unter Leitung von Stefanie Hofmann.

Die „Deutsche Messe“ von Franz Schubert ergab einen stimmungsvoll – würdigen Rahmen für den Gottesdienst mit Pater Ernst-Martin Benner. Es muß sich jemand kümmern und vielleicht sind Feuerwehrleute „Diakone im Alltag“- Sich aufeinander verlassen können, das ist Grundvoraussetzung bei der Feuerwehr – alleine kann kein Feuer gelöscht werden, so Pater Ernst-Martin Benner in seiner Predigt und ermunterte auch, in der kirchlichen Gemeinde zum Anpacken und Mitmachen. Während der Kommunion erklang mit „Highland Cathedral“ ein bekannter Klassiker, der die Herzen erreichte – wie auch Pater Ernst-Martin Benner am Ende des Gottesdienstes in seinem Dank an die Musiker anmerkte – Musik mit Freude aus ganzem Herzen – der Applaus der Gemeinde zollte dem Orchester seinen Dank. Am Sankt-Florianstag wird jedoch nicht nur der Schutzpatron geehrt sondern auch der gefallenen und gestorbenen Kameradinnen und Kameraden gedacht. Im Anschluß an den Gottesdienst ging es daher an das Ehrenmal auf dem Friedhof, wo zu den Klängen „Ich hatte einen Kameraden“ eine Blumenschale gestellt wurde. Wehrführer Dietmar Giesen gedachte stellvertretend den im letzten Jahr Verstorbenen: Dem Ehrenmitglied und Mitbegründer des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr, Alois Höhler aus Niederbrechen, den Ehrenmitgliedern Werner Kaufmann aus Werschau, Bernhard Zimmermann, Hans Decker, Wendelin Arthen und Werner Zimmermann aus Oberbrechen – sowie den fördernden Mitgliedern Helmut Stillger, Erich Reinhardt, Anton Stillger, Walter Schupp, Willibald Schneider, Bernd Frink, Bernhard Eisenbach und Marianne Fitz aus Niederbrechen, Peter Krausz und Edgar Arnold aus Werschau, Willi Sturm, Gerhard Wagner und Markus Schickel aus Oberbrechen. Im Anschluss ging es unter den Klängen des Blasorchesters ins Feuerwehrhaus der Feuerwehr Niederbrechen zu einem geselligen Imbiß. Mehr Informationen zur Arbeit der Wehr unter www.Feuerwehr-Niederbrechen.de · www.Feuerwehr-Werschau.de · www.Feuerwehr-Oberbrechen.de

Erläuterung von Uli Jung zum Florianstag:

Florian kam in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts in Zeiselmauer in Wien zur Welt. Er wurde getauft und christlich erzogen. Er arbeitete einige Jahre als Offizier im römischen Heer und als Beamter. Als zu Beginn des 4. Jahrhunderts der römische Kaiser eine grausame Christenverfolgung begann, wollte Florian 40 verhaftete Christen befreien. Bei diesem Versuch wurde er selbst festgenommen. Als Florian es ablehnte, den römischen Göttern zu opfern und seinem christlichen Glauben nicht abschwor, wurde er gefoltert. Schließlich hängte man ihm am 04. Mai 304 einen Mühlstein um den Hals und stürzte ihn in den Fluss Enns. Florian war kein Feuerwehrmann. Warum wurde er trotzdem zum Schutzheiligen der Feuerwehren? Das ist erst durch Ereignisse zu erklären, die nach seinem Tod geschehen sein sollen. Die Kapelle, die über seinem Grab errichtet wurde, wurde von einem Brandstifter angezündet und brannte ab. Außerdem soll ein Köhler, der in einen brennenden Kohlenmeiler gefallen war, auf wunderbare Weise errettet worden sein, nachdem er den heiligen Florian um Hilfe angerufen hatte. Wesentlich später erzählte man sich, dass Florian schon als Kind ein brennendes Haus mit einem Kübel Wasser gelöscht haben soll. Florian wurde nicht nur der Patron der Feuerwehren, sondern auch der Kaminkehrer, der Bierbrauer und der Schmiede. Er wird bei Wassergefahr, bei Dürre, bei Unfruchtbarkeit der Felder, bei Sturm und bei Brandwunden um Hilfe angerufen. Florian ist aber vor allem deshalb ein Vorbild geworden, weil er viele Eigenschaften verkörpert, die auch uns Feuerwehrleuten wichtig sind: Er ist konsequent gewesen in seinen Entscheidungen, er trat mutig für seine einmal übernommene Aufgabe ein, er half Menschen genau dort, wo sie es brauchten und wo es wichtig war. So erfüllte er das Doppelgebot der Liebe, das Jesus Christus uns als das wichtigste Gebot ans Herz legt: „Du sollst Deinen Gott lieben und Deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Die Feuerwehren haben sich zu ihrem Motto ein Wort gewählt, das auf dieses Gebot zurückgeht: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. © Text: Uli Jung

In diesem Jahr blieb es zwar trocken, doch diese sensationelle Wolkenformation zeigte sich am Florianstag-Abend über dem Ort:

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