Limburger Campingplatz: Kündigung ist unterwegs

Limburger Campingplatz: Kündigung ist unterwegs

Irmgard Albert, die Pächterin des Limburger Campingplatzes, wird kündigen. Das kündigte sie vorab Bürgermeister Dr. Marius Hahn an. Die schriftliche Kündigung soll auf dem Weg in das Rathaus sein. In den vergangenen Wochen hatte es mehrere Besuche der Stadtpolitik auf dem Campingplatz gegeben, da mit der langjährigen Pächterin und ihrer Tochter ein neuer Vertrag abgeschlossen werden sollte. „Ich bedauere diese Entwicklung und hätte mir die Fortführung des Campingplatzes unter der Leitung von Mutter und Tochter Albert gut vorstellen können“, machte Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Er hatte im Magistrat ein klares Votum für einen neuen Vertrag mit anderen Rahmenbedingungen erhalten, allerdings hatte der Haupt- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung der Vorlage nicht zugestimmt und wollte nachverhandeln. Deshalb wurde der Abschluss eines neuen Vertrags von der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung genommen.

„Nach meiner Einschätzung hat der Magistrat einen guten Vorschlag für die künftige vertragliche Gestaltung gemacht“, ist Hahn überzeugt. Der Vertrag mit einer vorgesehenen Laufzeit von 40 Jahren habe sowohl dem Interesse der Pächterinnen nach einer Perspektive Rechnung getragen, aber auch den Interessen der Stadt, wonach die Eigentümer in der Vergangenheit die Hauptlast der Investitionen getragen haben und ihre Bereitschaft signalisierten, Gelder für deutliche Verbesserungen der Infrastruktur des Platzes in die Hand zu nehmen.

Auch sollte der neue Vertrag dazu führen, die unterschiedlichen Pachtzeiten anzugleichen. Neben der städtischen Fläche gibt es noch eine Fläche direkt an der Lahn, die von Wasser- und Schifffahrtsamt verpachtet wird; auch der größte Teil des Wohnmobilstellplatzes ist nicht Bestandteil des Pachtvertrags mit der Stadt, sondern wird ebenfalls von dem Wasser- und Schifffahrtsamt verwaltet. Die Pachtlaufzeiten dieser Flächen entsprechen aktuell nicht der Pachtzeit für die städtische Fläche.

Sachliche Gründe könne es nicht geben, die einer weiteren Verpachtung entgegen sprechen, ist der Bürgermeister überzeugt. Er will daher das Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden suchen, um zu einer praktikablen Lösung zu kommen. © Limburg.de

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