Hilfe für die Limburger Bachpaten

Die Bachpaten und ihr Begleiter Leo Vanecek sowie die betreuende Lehrerin Sabine Brunnhübner freuen sich über die neue Sitzmöglichkeit und die Verbesserung des Weges. Fotohinweis: Stadt Limburg

Hilfe für die Limburger Bachpaten

Manuel Paffner, Loris Momo, Yannick Alef, Annika Schulze, Silvano Generale, Dennis Hecht, Elena Muth und André Klopsch sind nicht nur Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule, sie sind auch Bachpaten. Es ist nicht weit von der Schule zu „ihrem“ Kasselbach, der von Linter kommend durch die Eppenau fließt. Und dennoch war der Weg beschwerlich, denn auf dem Schotter ging es mit dem Rollstuhl und seinen schmalen Reifen kaum vorwärts.

Nun geht es besser, denn der Weg zwischen Bach und Schule verfügt nun über eine wassergebundene Decke. Den Auftrag für die Arbeiten vergab die Stadt, denn an sie hatte die Schule ihren Wunsch gerichtet, den Weg mit einem feineren Material herzurichten, damit es Rollstuhlfahrern leichter fällt, die Strecke zurückzulegen.

Die Schotterschicht bildete eine gute Grundlage, sie war auch erst kurz zuvor im Rahmen einer Leitungsverlegung durch die EVL wiederhergestellt worden. Insgesamt wurde der Weg auf einer Strecke von etwa 200 Meter Länge und einer Breite von drei Metern mit der wassergebundenen Schicht versehen. Die Kosten liegen bei etwa 5.300 Euro.

Nicht nur der Weg stand auf der Wunschliste der Bachpaten, sondern auch eine Bank, um sich in direkter Nähe des Kasselbachs einmal ausruhen zu können, schließlich kann so eine Pflege eines Bachbettes ganz schön anstrengend sein. Kurz vor Ende des Schuljahres konnten die Bachpaten die Bank in Beschlag nehmen. Der Betriebshof der Stadt hatte den Standort entsprechend vorbereitet und die Bank dann aufgestellt.

Die Bachpaten wollen durch eigenes Handeln konkrete Fortschritte für Natur und Landschaft bewirken. Ziel ist es, den Schülern naturwissenschaftliche Lerninhalte außerhalb des Klassenzimmers unmittelbar „begreifbar“ zu machen und zu vermitteln, dass die heimische Natur wertvoll und schützenswert ist. Bisher wurde von den Schülern schon untersucht, welche Pflanzen als Bachbegleiter typisch sind, aber auch das Sammeln von Blättern von Bäumen, Sträuchern und Kräutern gehörte zum Unterricht.

In Zukunft wollen die Bachpaten zum verstärkten Schutz des Gewässers und seines Umfelds beitragen: Wasser ist Leben und eine zentrale Quelle einer kraftvollen Natur. Bachpaten können dabei helfen, diese Quelle zu schützen. In der und für die Natur zu arbeiten sei eine kreative und zugleich notwendige Arbeit, bei der nichts zu verdienen, aber viel zu gewinnen sei. Davon sind Leo Vanecek als Begleiter der Bachpaten und Sabine Brunnhübner, die als Förderschullehrerin das Projekt betreut, überzeugt. © Limburg.de

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