Der Hessische Innenminister hat mit Verständnislosigkeit auf die Angriffe gegenüber Einsatzkräften im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg reagiert

Der Hessische Innenminister hat mit Verständnislosigkeit auf die Angriffe gegenüber Einsatzkräften im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg reagiert

„Ich bedauere es sehr, dass Chaoten das Versammlungsrecht missbrauchen, um zu randalieren, Fahrzeuge in Brand zu stecken und Polizisten anzugreifen. Diese blinde und menschenverachtende Zerstörungswut können die Sicherheitsbehörden in Hamburg nicht tolerieren. Ich appelliere an die friedlichen Demonstrantinnen und Demonstranten: Lassen Sie sich nicht von Gewalttätern instrumentalisieren.

Auf Bitten Hamburgs schicken wir neben den mehr als 1.000 Polizistinnen und Polizisten, die schon vor Ort sind, noch einmal eine weitere Hundertschaft in die Hansestadt. Sie besteht nicht nur aus Vollzugsbeamten der Bereitschaftspolizei, sondern auch des Einzeldienstes des Polizeipräsidiums Nordhessen. Wir sind solidarisch mit Hamburg und der Hamburger Polizei und wollen dazu beitragen die Sicherheit bestmöglich zu gewährleisten“, sagte der Hessische Innenminister Peter Beuth. 

Hintergrund

Nach gegenwärtiger Erkenntnislage befinden sich unter den verletzten Polizistinnen und Polizisten in Hamburg keine hessischen Einsatzkräfte.

Zur Unterstützung der Hamburger Polizei bei der Bewältigung des G20-Gipfels hat Hessen bereits mehr als 1.000 Einsatzkräfte in die Hansestadt geschickt. Das Gros der hessischen Einsatzkräfte stellt dabei die hessische Bereitschaftspolizei, die mit Einsatzhundertschaften sowie Wasserwerfern, Tauchern, Polizeibooten, dem Polizeihubschrauber und dem Polizeiflugzeug Hilfe leisten wird. Die nun zusätzlich nach Hamburg entsendeten mehr als 100 Beamtinnen und Beamten waren bereits für den Fall, dass die Hansestadt zusätzliche Kräfte anfordern würde, vorbereitet, sodass sie unmittelbar abreisen konnten. Sie stammen sowohl aus Reihen der Bereitschaftspolizei als auch aus dem Polizeipräsidium Nordhessen.

Zudem entsenden alle hessischen Flächenpräsidien umfangreich Einsatzkräfte für die Bereiche Verkehrslenkung und -lotsung, den Hotelinnenschutz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder die Unterstützung in kriminalpolizeilichen Bereichen. Auch hessische Spezialeinheiten werden in Hamburg im Einsatz sein. © HMdIS

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