FDP-Fraktion fordert Klarheit und Unterstützung für den TuS Staffel

FDP-Fraktion fordert Klarheit und Unterstützung für den TuS Staffel 

Die FDP-Fraktion in der Limburger Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat auf, einen Vorschlag zu unterbreiten, wie es mit der Sportanlage des TuS Staffel weitergehen kann. Die Akteure des Vereins hatten der FDP-Fraktion, die im Rahmen der Sommertour auf der Sportanlage Station machte, die aktuelle Situation des Vereins und die baulichen Zustände erläutert. Die Vereinsvertreter führten aus, das man bereits seit gut zwei Jahren mit der Stadt im Gespräch sei und auch bereits ein umfassendes Konzept für die Modernisierung des Standortes erarbeitet habe. Es sei aber nach wie vor beispielsweise unklar, ob der TuS Staffel am heutigen Standort bleiben könne, wie sich dies der Verein dringend wünsche. Die Voraussetzungen dafür sind durch einen erst kürzlich verlängerten Pachtvertrag mit der Stadt grundsätzlich gegeben.  

 

Der aktuelle Zustand des Rasenplatzes sei schlecht und die Pflege und Bewässerung äußerst aufwendig. Um insbesondere auch die Jugend wieder stärker für den Verein begeistern zu können, benötige man dringend einen Kunstrasenplatz, verdeutlichte der Zweite Vorsitzende des Turn- und Sportverein Staffel 1914 e.V., Julian Trillken. Zudem konnten sich die FDP-Vertreter davon überzeugen, dass das aus dem Jahr 1970 stammende Vereinsheim stark sanierungsbedürftig ist.

 

„Es gibt mehrer entscheidende Punkte, die neben der Bedeutung des Vereins für das Miteinander in Stafftel dafür sprechen, die Vereinsführung in ihren Bemühungen zu unterstützen, zukunftsfähig zu bleiben“, erklärte die Vorsitzende der FDP-Fraktion Marion Schardt-Sauer. So habe ein Sportlehrer der Tilemanschule im Rahmen des Gesprächs betont, wie wichtig die Sportstätte des TuS Staffel für den Sportunterricht des Limburger Gymnasiums sei. Es sei die einzige für den Sportunterricht erreichbare Sportanlage, die Leichtathletik-Training ermögliche. Dabei gelte es auch zu beachten, dass regelmäßig Abiturprüfungen im Fach Sport stattfänden. Die Zusammenarbeit des Vereins mit der Tilemannschule sei vorbildlich, stellte der Vertreter der Schule fest. Julian Trillken wies darauf hin, dass neben der Tilemannschule auch die Limburger Theodor-Heuss-Schule und sowie die Grundschule und der Kindergarten in Staffel den Sportplatz nutzten und die Zusammenarbeit mit diesen Bildungseinrichtungen ebenfalls sehr gut funktioniere.  

 

Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Intergrationsarbeit des Vereins, betonte Schardt-Sauer. Julian Trillken berichtete von zwei hervorragend deutsch sprechenden Flüchtlingen aus Syrien und aus Eritrea, die helfen, Flüchtlinge in den Spielbetrieb und das Vereinsleben zu integrieren.

 

„Des Weiteren sprechen für den Verein auch die steigenden Mitgliederzahlen. Ein neues junges Vorstandsteam hat seit 2014 neuen Schwung in den Verein gebracht“, sagte Schardt-Sauer. Diesen Schwung gelte es jetzt zu nutzen. So bemühe sich der Verein derzeit erfolgversprechend wieder genügend Spieler für eine C-Jugendmannschaft gewinnen zu können. Für alle jüngeren Jahrgänge gebe es genügend Kinder, um Mannschaften zu stellen.

 

„Wenn der Verein eine klare Aussage zum Verbleib am heutigen Standort hat, kann er auch seine Planungen für den Platz und das Vereinsheim weiter präzisieren und Prioritäten bei den notwendigen Modernisierungen setzen“, fasste Schardt-Sauer das Gesprächsergebnis zusammen und formulierte damit eine klare Erwartungshaltung an den Limburger Magistrat. (C) M. Schardt-Sauer

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