Christopher Street Day in Frankfurt: Grenzen überwinden – Brücken schlagen · Staatssekretär Jo Dreiseitel: „Wir treten für ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Leben aller Menschen in Hessen ein“

Christopher Street Day in Frankfurt: Grenzen überwinden – Brücken schlagen · Staatssekretär Jo Dreiseitel: „Wir treten für ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Leben aller Menschen in Hessen ein“

 Frankfurt. Anlässlich des Christopher Street Days an diesem Wochenende in Frankfurt,  betonte der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Staatssekretär Jo Dreiseitel, dass Hessen für Vielfalt, Akzeptanz und ein wertschätzendes Miteinander stehe. „Gemäß dem Motto Anerkennung statt Toleranz will auch die Landesregierung ‚Grenzen überwinden und Brücken schlagen‘. Entsprechend den Koalitionsvereinbarungen erarbeitet die Landesregierung gemeinsam mit den Selbstvertretungsorganisationen der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen einen ‚Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt‘; damit in Hessen gelebte Akzeptanz Realität wird und ein diskriminierungsfreies Leben für Personen aller sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten möglich ist.“

Es gehe nicht allein darum zu sagen, dass der Andere zwar in seiner Andersartigkeit akzeptiert und somit nicht diskriminiert wird, betonte Dreiseitel in seinem Grußwort. „Es geht vielmehr darum, von dem Fingerzeig der Andersartigkeit zu einem Neben- und vor allem Miteinander zu gelangen“, so der Staatssekretär.

Diskriminierung sei etwas, das vielen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen in vielfältiger Weise geschehe, sie verletze, ausgrenze und ihre Identitäten und Lebenswege nachhaltig präge. „Der Aktionsplan soll deshalb unter anderem für Vorurteile, Stereotype und Klischees sensibilisieren. Denn jeder Mensch ist anders. Und typisch ist in unserem Land nur die Vielfalt“, betonte der Staatssekretär.

Dreiseitel wies darauf hin, dass auch die Förderung der Antidiskriminierungsarbeit in Schule und Jugendarbeit wichtig sei, weshalb SchLAu Hessen seit 2015 auch aus Landesmitteln jährlich finanziell gefördert wird. Nur ein offenes und vielfältiges Hessen sei attraktiv. Deshalb, so Dreiseitel, habe sich die Landesregierung einer aktiven Antidiskriminierungsarbeit verschrieben. Diese habe die Aufgabe, den Grundgedanken der Gleichbehandlung auf sämtlichen Ebenen und allen gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen nachhaltig zu verankern. © HSM

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