„Qualität vor Quantität“ – Joachim Veyhelmann MdL besucht den mobilen Pflegedienst Heike Ruff Hünfelden-Mensfelden   

v.l.n.r. Birgit Schwenk, Joachim Veyhelmann MdL, Harald Ruff, Heike Ruff

„Qualität vor Quantität“ – Joachim Veyhelmann MdL besucht den mobilen Pflegedienst Heike Ruff Hünfelden-Mensfelden   

 Hünfelden-Mensfelden. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Joachim Veyhelmann begann seine diesjährige Sommerreise in seinem Wahlkreis beim mobilen Pflegedienst Ruff in Hünfelden-Mensfelden. „Mobiler Pflegedienst – Nomen est omen, war meine erste Erkenntnis, denn die Arbeit fordert vollsten Einsatz aller Beschäftigten rund um die Uhr an verschiedenen Orten und feste Arbeitszeiten sind in der Regel nicht gegeben“, stellte Veyhelmann fest. Aufbauend auf dieser Kernaussage informierte Heike Ruff ausführlich darüber, was Pflegedienste und deren Mitarbeiterinnen tagtäglich erleben und wo der Schuh drückt. „Qualität hat ihren Preis“, stellt sie fest und das gelte auf allen Ebenen, sowohl bei der Auswahl qualifizierter Fachkräfte, wo der Arbeitsmarkt leergefegt sei, aber genauso bei der Abrechnung mit den Abrechnungsstellen, wo höchste Ansprüche von den Diensten erwartet werden aber zugleich der Kostendruck dazu führe, alles billiger machen zu müssen. Beim Pflegedienst bleibt dann alles hängen und eine Menge an Vorschriften, Bürokratie usw. halten oft von der eigentlichen Arbeit ab. Die Anforderungen an die Beschäftigten, von der Ausbildungserwartung bis hin zum körperlichen Einsatz bei der Pflege von Pflegebedürftigen, seien immens und oft frage sie sich, wie es mit diesem Berufsstand langfristig weitergehen solle, wenn man eine hohe Qualität gewährleisten wolle. Sie wünscht sich ein höheres gesellschaftliches Ansehen für die Pflegeberufe, wozu neben einer guten Ausbildung und den finanziellen Aspekten auch die persönliche Identifikation mit der täglichen Arbeit gehört. „Der Pflegeberuf ist eine Berufung und nicht nur ein Job. Eine andere Einstellung werde dazu führen, diesen Beruf nicht lange durchhalten zu können“, stellte MdL Veyhelmann fest. Die an die Persönlichkeit gerichteten Erwartungen und Anforderungen seien extrem hoch. Daher wünscht Heike Ruff sich auch eine bessere und höhere gesellschaftliche Wertschätzung der Beschäftigten, die sich um Menschen und deren gesundheitliche und soziale Bedürfnisse kümmern. Diese Sichtweisen und Werte müssten schon im Elternhaus vermittelt und im anschließenden Schulbetrieb verfestigt werden. „Damit haben Sie mir voll aus dem Herzen gesprochen“, so Joachim Veyhelmann, der aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Schulausschussvorsitzender im Kreistag immer Wert daraufgelegt hat, dass die qualifizierte berufliche Ausbildung für die Persönlichkeitsentwicklung enorm wichtig sei. „Dabei ist der akademische Beruf und das oftmals damit verbundene Statusdenken nicht immer die Erfüllung aller Zukunftsträume,“ erklärte er abschließend und bedankte sich für die Einblicke in den Bereich mobiler Pflege. © J. Veyhelmann

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