Auf den Spuren von Turnvater Jahn nach Berlin · „Die beste Klassenfahrt der Welt“ im Rahmen einer fünfzigjährigen Freundschaft zu Kreuzberg

Die neunte Klasse der Brechener Schule im Emsbachtal vor dem Denkmal „Turnvater Jahn“ in der Hasenheide mit ihrer Klassenlehrerin Carina Merth und dem Referendar Benjamin Borsch.

Auf den Spuren von Turnvater Jahn nach Berlin · „Die beste Klassenfahrt der Welt“ im Rahmen einer fünfzigjährigen Freundschaft zu Kreuzberg

Schülerinnen und Schüler der Niederbrechener Schule im Emsbachtal reisten für eine Woche mit ihrer Klassenlehrerin Carina Merth und dem Referendar Benjamin Borsch nach Berlin. Eine Klassenfahrt mit bleibenden Erinnerungen, wie sich später herausstellte. Das Ergebnis war eine Studienfahrt, die neben den bekannten Sehenswürdigkeiten besondere Einblicke in die Bundeshauptstadt ermöglichte und so die Möglichkeit bot, Lerninhalte aus dem Unterricht live zu erleben. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten Brandenburger Tor, Holocaust Mahnmal und Berliner Dom sollte den Schülerinnen und Schülern besondere Einblicke in die deutsche Geschichte ermöglichen werden. Um ein Teil der Geschichte der ehemaligen DDR zu beleuchten, nutze man eine Führung durch das Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen.

Vor dem Brandenburger TorNeben dem kulturellen Teil der Studienfahrt, besuchen die Neuntklässler gemeinsam mit ihren Lehrern die bekannte Berliner Diskothek Matrix und organisierten in unmittelbarer Nähe zur berühmten Berliner Hasenheide einen Bowlingabend. Dass man dabei den Weg zum Denkmal von Turnvater Jahn fand, stand außer Frage. Hier erklärte der fünfzehnjährige Tristan seinen Mitschülern, dass Friedrich Ludwig Jahn 1810 im Volkspark Hasenheide mit seinen jungen Turnern die ersten Reckübungen gemacht habe und damit den Grundstein für den heutigen Turnerbund gelegt hat.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Reichstagsgebäudes bei Nacht. Der Aufstieg der Kuppel eignete sich dazu, auf die geschichtsträchtigen Bauwerke Berlins näher einzugehen. Nach einer ereignisreichen Woche stand für die Reisenden fest: Eine Woche riecht nicht, um diese beeindruckende Stadt zu erleben. „Ich glaube wir haben alles richtig gemacht“, resümiert die Klassenlehrerin Carina Merth. “Am Berliner Bahnhof auf dem Weg ins heimatliche Limburg baten die Schüler, die Klassenfahrt um eine Woche zu verlängern.

Einen bedeutenden Anteil am Gelingen der Studienfahrt tragen die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Limburg-Weilburg und Berlin-Kreuzberg Lothar Keck aus Elz und Norbert Michalski aus Berlin-Kreuzberg. Sie standen der Brechener Reisegruppe mit Rat und Tat zur Seite und gaben wichtige Tipps. Die Schule im Emsbachtal dankt ausdrücklich für deren Engagement und Unterstützung. „Wir sind stolz, solche starken Vereine als Partner für unser Schützlinge zu haben“, freut sich Schulleiter Bernd Steioff. © C. Merth

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