Polizei zum Unwetter im Bereich von Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis: Unwetter endet glimpflich – Polizeistation Idstein betroffen: Tiefgarage&Keller vollgelaufen

Polizei zum Unwetter im Bereich von Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis: Unwetter endet glimpflich – Polizeistation Idstein betroffen: Tiefgarage&Keller vollgelaufen

Wiesbaden (ots) – Wiesbaden, Rheingau-Taunus-Kreis Nacht zum 01.08.2017

Das Unwetter während der vergangenen Nacht hat für die Kräfte von Feuerwehr und Polizei eine Vielzahl von Einsätzen zur Folge gehabt. Insgesamt betrachtet verliefen die schweren Gewitter nach derzeitigem Erkenntnisstand jedoch glimpflich – Mitteilungen über verletzte Personen sind bisher nicht bekannt.

Besonders heftige Folgen hatte das Unwetter für die Polizistinnen und Polizisten der Polizeistation in Idstein. Durch die Wassermassen liefen die Tiefgarage und der Keller der Station voll. Das Wasser stand zeitweise bis zu 1,50 Meter hoch und musste von der Feuerwehr abgepumpt werden. Besonders betroffen waren die Spindräume der Einsatzkräfte, die derzeit gereinigt werden. Die Polizei in Idstein meldete jedoch heute Morgen schon, dass sie einsatzbereit ist und Material sowie Fahrzeuge intakt sind.

Die heftigen Sturmböen, die mit dem Unwetter einher kamen, ließen im gesamten Gebiet von Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis Hunderte von Bäumen umstürzen. Davon tangiert waren diverse Kreis- und Bundesstraße. Besonders betroffen waren die Bundesstraße 54 und die Bundesstraße 417 in Fahrtrichtung Wiesbaden. Dies hatte vor allem im Berufsverkehr erhebliche Auswirkungen. Die Zufahrt nach Wiesbaden waren nur noch über die Bundesstraße 260 und die Bundesautobahn 3 bzw. die Bundesautobahn 66 möglich.

Etwa ein Dutzend Kinder aus dem Rheingau, im Alter zwischen 8 und 10 Jahren, sind derzeit mit ihren Betreuern in einem Feriencamp im Bereich von Hallgarten eingeschlossen. Die Gruppe übernachtete dort im Bereich einer Freizeiteinrichtung und wurde von dem Unwetter überrascht. Da rund um das Gebiet etwa 200 Bäume umstürzten, gibt es im Moment kein Durchkommen zu den Kindern. Derzeit unterstützt die Polizei die Feuerwehr im Kreisgebiet mit einem Hubschrauber, um so schnell wie möglich eine Lösung für die Situation herbeizuführen. Die beste Nachricht ist: Auch in diesem Falle wurde niemand verletzt und die Kinder sind wohlauf.

Insgesamt sind durch das Unwetter im beschriebenen Gebiet diverse Fahrzeuge, Ampeln, Straßenbeleuchtungen und Schilder durch den Wind, umstürzende Bäume und herabfallende Äste beschädigt worden. Wie viele Schäden es insgesamt gegeben hat und wie hoch der Sachschaden ist, kann derzeit noch nicht beziffert werden. Außerdem hatten es die Einsatzkräfte der Polizei mit einer Vielzahl von Einbruchsmeldeanlagen zu tun, die überall durch das Unwetter aktiviert wurden.

Wie lange die Sperrung der einzelnen Straße dauern wird, kann von hier aus nicht mitgeteilt werden. Die Bundesstraße 417 (über die Platte) ist weiterhin komplett gesperrt, da hier die Fahrbahn mit schwerem Gerät wieder freigeräumt werden muss. Dagegen wurde die Bundesstraße 54 mittlerweile geräumt und ist wieder befahrbar.

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