Innenminister Peter Beuth:  „Hessen hilft Portugal im Kampf gegen Waldbrände“ · Feuerwehren aus Bad Endbach, Helsa, Frankfurt am Main, Marburg und Linden sammeln 113 Schutzausrüstungen und 15 Atemschutzgeräte für ihre Kameraden 

Innenminister Peter Beuth:  „Hessen hilft Portugal im Kampf gegen Waldbrände“ · Feuerwehren aus Bad Endbach, Helsa, Frankfurt am Main, Marburg und Linden sammeln 113 Schutzausrüstungen und 15 Atemschutzgeräte für ihre Kameraden 

Wiesbaden/Wetzlar. Aufgrund der immer wieder aufflammenden Waldbrände in der portugiesischen Region Coimbra sind hessische Feuerwehren aktiv geworden. Fünf Wehren haben heute nach einem Hilferuf der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Coimbra insgesamt 113 Persönliche Schutzausrüstungen und 15 umluftunabhängige Atemschutzgeräte inklusive Vollmasken auf den Weg geschickt. Die Hilfsgüter gingen heute in Wetzlar an eine Spedition über, die sie umgehend ins Krisengebiet schafft. Mitarbeiter des Hessischen Katastrophenschutz-Zentrallagers in Wetzlar hatten die Schutzausrüstung zuvor bei den Feuerwehren abgeholt und für den Versand bereitgemacht.

Der Hessische Innenminister Peter Beuth sagte: „Unsere Gedanken sind bei den Menschen vor Ort, die durch die verheerenden Waldbrände ihre Angehörigen oder ihr Hab und Gut verloren haben. Wir hoffen, dass es den portugiesischen Einsatzkräften schnell gelingt, die Waldbrandgefahr in ihrer Region endgültig zu bannen. Vor dem Hintergrund dieser schrecklichen Ereignisse freut diese internationale Solidarität unter Einsatzkräften sehr. Ich danke ganz besonders den Gemeinden Bad Endbach und Helsa sowie den Städten Frankfurt am Main, Marburg und Linden dafür, dass sie Ausrüstungsgegenstände bereitgestellt haben. Ohne die großzügige Hilfsbereitschaft dieser Kommunen wäre die Organisation des Hilfstransportes nicht möglich gewesen.“

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Coimbra – 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon – hatte sich an die Deutsche Botschaft gewandt und um Unterstützung mit Ausrüstungsgegenständen für die Einsatzkräfte gebeten. Besonders nötig waren Einsatzkleidung sowie Atemschutzgeräte. Der Bund gab das Hilfeleistungsersuchen an die Länder weiter. Das Land Hessen konnte fünf Feuerwehren gewinnen, die sich hier engagierten. Im Juni wüteten in der portugiesischen Region Coimbra die ersten verheerenden Waldbrände, die 64 Menschenleben forderten. Mehr als 200 Personen wurden verletzt. In der zweiten Julihälfte kam erneut zu heftigen Waldbränden, allein um die Stadt Coimbra waren über 600 Feuerwehrkräfte im Einsatz.   © HMDiS

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