CDU Brechen beantragt Beitragsbefreiung für die Kindergärten

CDU Brechen beantragt Beitragsbefreiung für die Kindergärten

Nachdem die Landesregierung zugesagt hat, ab dem 01.08.2018 die Gebühren für eine wöchentlich 30stündige Betreuung in den drei Kindergartenjahren zu übernehmen, hat die CDU Brechen nun einen Antrag gestellt, entsprechend die Weichen in der Gemeinde zu stellen. Zwar bietet das Land die finanzielle Unterstützung an, dennoch muss auch die Gemeinde aktiv werden, und die Satzung entsprechend ändern. Diese Entscheidung sollte nach Meinung der CDU Fraktion nicht auf die lange Bank geschoben werden, so dass die Eltern für das kommende Jahr entsprechend planen können.

Bereits im Rahmen der letztjährigen Haushaltsrede der CDU Brechen wurde die Landesregierung aufgefordert, nach vielfacher Ankündigung, endlich eine kostenfreie Kinderbetreuung einzuführen. Hierzu habe man bereits im Frühjahr auch Kontakt zu den hiesigen CDU Landtagsabgeordenten sowie zum CDU Kreisverband aufgenommen.

Die CDU Fraktion Brechen zeigt sich sehr erfreut darüber, dass diese lange angekündigte Entscheidung nun endlich getroffen wurde und es auch in Hessen zukünftig eine kostenfreie Betreuung in den Kindergärten geben wird.

Das dritte Kindergartenjahr ist schon seit 2007 für fünf Stunden am Tag beitragsfrei, und die Eltern zahlen nur für längere Betreuungszeiten. Mit Beginn des nächsten Kindergartenjahres werden vom ersten bis dritten Kindergartenjahr sechs Stunden unentgeltlich angeboten. Im Schnitt sparen die Eltern künftig hessenweit pro Kind fast 5.000 Euro während der drei Kindergartenjahre. Diese finanzielle Entlastung von Familien mit Kindern ist somit ein wichtiger Beitrag zum immer stärker werdenden Wunsch nach einer Vereinbarkeit von Familie und Beruf.  © CDU-Brechen, Sebastian Frei

Reifenbrand auf Autobahn rief Feuerwehr auf den Plan – zum zweiten Mal in dieser Woche ging’s auf die Autostrada

Reifenbrand auf Autobahn rief Feuerwehr auf den Plan – zum zweiten Mal in dieser Woche ging’s auf die Autostrada

Martin Rabanus (MdB) kommt ins Gespräch – heute in unserer Gemeinde – soeben noch bis 20h Uhr beim roten Feierabend in Oberbrechen · 11 Tage bis zur Bundestagswahl

Martin Rabanus (MdB) kommt ins Gespräch – heute in unserer Gemeinde – soeben noch bis 20 Uhr beim roten Feierabend in Oberbrechen · 11 Tage bis zur Bundestagswahl

Brechen/Taunusstein. Erst kürzlich war Martin Rabanus (MdB) in Niederbrechen bei der Verkehrszählung gewesen (hier gelangen Sie zum Bericht) und heute war er mit dem SPD-Ortsverband Brechen in der Gemeinde unterwegs. Ein Besuch bei der Firma Eichhorn mit Betriebsbesichtigung, der persönliche Haustürkontakt in Werschau und jetzt zur Stunde der „Rote Feierabend“ am Brunnenplatz in Oberbrechen gaben dem aus Taunusstein stammenden Martin Rabanus die Möglichkeit mit Brechern in Kontakt zu kommen. In Werschau spürte er z.B. starke Betroffenheit in Bezug auf die Lärmsituation aufgrund der Autobahn und ICE-Trasse, in allen Ortsteilen die Thematik des zu langsamen Breitbandausbaus. B8-Ausbau, Förderung regionaler Nahversorgung, Erhalt und Ausbau der Mobilität waren wichtige Themen, die heute angepackt werden müssen, um nicht in 10 Jahren die Situation verpasst zu haben. Allgemeingültige ländliche Themen standen natürlich auch auf dem Themenzettel, so gilt es die Hausarztversorgung auf dem Land voranzutreiben und ein hochwertiges und gutes Leben auf dem Land genießen zu können.

Erika Schäfer reiste aus treuer Verbundenheit zu Thea Ockenga und ihren Parteifreunden aus der Geburtsstadt „TSG“, Thorsten Schäfer-Gümbels aus Obersdorf an und hat einen ganz wichtigen Wunsch: „Den Pflegemisstand in diesem Land zu bekämpfen“, weitere Wünsche sind: Mehr Einkommen für Frauen, der Kampf gegen die Altersarmut und eine höhere Rente für Frauen. Werner Otto wünscht sich, dass in unserer Gemeinde mehr Prozente bei der Wahl erzielt werden können denn bei den letzten Wahlen.

Eine „Noch-Nicht-Wählerin“ nutzte schon jetzt mit ihren noch 17 Jahren die Möglichkeit, einfach mal mit „Martin“ zu sprechen – eine Inspiration die so wichtig ist, gerade junge Menschen für die Wahl zu inspirieren – und so kam man auch mit vielen Passanten ins Gespräch – eben genau das, weshalb sich die Politiker in diesen Tagen auch bei so unbeständigem Wetter wie heute auf die Straße begeben – einfach in Kontakt kommen.

Stellen Sie Ihre Fragen DIREKT anstatt sich in Gedankenspiele oder Facebook-Kommentaren zu vergraben – packen Sie’s an.

Rabanus merkte auch die gesellschaftliche Kultur des Miteinanders an, die heute grauer und mit weniger Hemmungen unterwegs sei – Werte und Vorstellungen, mit denen wir – er ist Baujahr 1971 – noch groß geworden sind, scheinen nicht mehr zu zählen – eine raue Welt. Internationale Krisen besorgen uns heute, die man längst nicht mehr für denkbar gehalten hätte, neue Krisenherde kamen dazu, genauso wie Polarisierungen, die längst überwunden glaubten . Er rät um die einen großen Bogen zu machen, die „einfache Antworten“ auf „schwere Fragen“ hätten.

Es lohnt sich für eine gute Lebensqualität wählen zu gehen – hoch vom Sofa und ran an den Stimmzettel – so brachte es Rabanus kurz auf den Punkt, denn in anderen Ländern wird bis heute für ein freies Wahlrecht gekämpft um Leben und Tod. – MITMACHEN !

Die „hr3-Kürbiswette“ mit über 1.600 Kitas steht vor dem Showdown

Die „hr3-Kürbiswette“ mit über 1.600 Kitas steht vor dem Showdown

Die „hr3-Kürbiswette“ geht auf die Zielgerade. Über 1.600 Kitas wetteifern hessenweit seit Anfang Mai darum, den größten Kürbis zu züchten und eine hr3-Party zu gewinnen.

Bis zum 29. September müssen die Kitas den gemessenen Durchmesser ihrer Riesenkürbisse an hr3 schicken. Die größten Kürbisse besucht hr3 anschließend persönlich. Am 6. Oktober kürt hr3 dann den Siegerkürbis in der hr3-Morningshow.

Party im Kindergarten

Der Preis für den Sieger-Kindergarten winkt dann Ende Oktober: Das hr3-Morningshow-Team, ein DJ und ein „Kürbis“-Koch feiern mit den Kindern, ihren Eltern und den Kita-Mitarbeitern eine Party im Kindergarten. Außerdem werden unter allen teilnehmenden Kitas Gutscheine für insgesamt 100 Frühstücks-Pakete im Wert von je 200 Euro verlost.

Schneckenfallen und Kürbispatenschaften

Die „hr3-Kürbiswette“, deren Schirmherr der Hessische Familienminister Stefan Grüttner ist, wurde von den teilnehmenden Kitas intensiv in den Alltag integriert: Egal ob organisierte Gießdienste in der Ferienzeit, Kürbispatenschaften oder der Bau von Schneckenfallen, Kinder und Betreuer umsorgten ihre Kürbisse bisher aufopferungsvoll.

Kreativ wurde es auch: Kinder rappten Kürbissongs, erfanden Kürbisgeschichten oder gaben ihren Zöglingen eigene Namen wie „Gelber Drachen“, „Leistenbruch“ oder „Louis der Erste“.

Fakten zum Kürbis

Die Einrichtungen erhielten Anfang Mai Samen der Kürbissorte „Atlantic Giant“, dem größten aller Kürbisse. Die essbaren Exemplare erreichen einen Durchmesser von einem Meter oder mehr und können mehrere Hundert Kilogramm schwer werden. Die Erntezeit ist im September und Oktober.

Mehr Informationen zur „hr3-Kürbiswette“ gibt’s unter hr3.de. © HR.de

Innenminister Peter Beuth: · „Neues Kapitel unserer Landesgeschichte“ · Oberzent erhält Genehmigungsurkunde für Name und Stadtrechte

Innenminister Peter Beuth: · „Neues Kapitel unserer Landesgeschichte“ · Oberzent erhält Genehmigungsurkunde für Name und Stadtrechte

Wiesbaden/Oberzent. Die zukünftige Kommune Oberzent hat ihre Genehmigungsurkunde für Name und Stadtrechte von Staatsminister Peter Beuth im Regierungspräsidium Darmstadt überreicht bekommen. Die vier Kommunen Beerfelden, Hesseneck, Rothenberg und Sensbachtal im Odenwald, sind die ersten, die einem freiwilligen Gemeindezusammenschluss seit der Gebietsreform in Hessen in den 1970er Jahren zugestimmt haben. Mehr von diesem Beitrag lesen

Frau bei Familienstreit schwer verletzt · Elz, Adolfstraße, Mittwoch, 13.09.2017, 12.45 Uhr

Frau bei Familienstreit schwer verletzt · Elz, Adolfstraße, Mittwoch, 13.09.2017, 12.45 Uhr

Eine 49-jährige Frau erlitt am Mittwochmittag in der Adolfstraße in Elz bei einem Familienstreit so schwere Verletzungen, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik transportiert werden musste. Ersten Ermittlungen zu Folge war es gegen 12.45 Uhr zwischen der Frau und ihrem 14-jährigen Sohn in der gemeinsamen Wohnung zu einem Streit aufgrund familieninterner Probleme gekommen. Im Verlauf der Streitigkeiten soll der 14-Jährige auf seine Mutter mit einer Hiebwaffe eingeschlagen und diese dadurch erheblich verletzt haben.

Nach der Tat konnte der Junge von einer Streife der Limburger Polizei in dem Wohnhaus festgenommen werden. Der 14-Jährige wurde im Anschluss zur Polizeistation nach Limburger gebracht, wo die Limburger Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen aufgenommen hat.

„Ich habe Tränen in den Augen“ · Hausfrau (60) aus Dornburg gewinnt 1.000 Euro bei FFH-Zehnerjagd

„Ich habe Tränen in den Augen“ · Hausfrau (60) aus Dornburg gewinnt 1.000 Euro bei FFH-Zehnerjagd

Das war knapp! Hausfrau Ruth Jakob (60) aus Dornburg will gerade einkaufen gehen. 13 Uhr. „Ich habe dann doch noch gewartet, bis im Radio die neue Seriennummer des Zehn-Euro-Scheins genannt worden ist.“ Und das war gut so: Sie hörte, wie die HIT RADIO FFH-Morningshow-Moderatoren Daniel Fischer und Julia Nestle bei der FFH-Zehnerjagd die gesuchte Nummer PA 4473551258 verrieten. Ruth Jakob eine Viertelstunde später im FFH-Programm: „Ich habe die Nummer mit meinen Scheinen verglichen – sie war dabei. Super! Ich habe noch nie etwas gewonnen, jetzt bin ich dabei. Ich bin so aufgeregt, habe Tränen in den Augen“, freute sie sich. Über 1.000 Euro! Was sie mit dem Geld macht, weiß sie auch schon: „Neue Spielsachen für die Enkel kaufen und ich fahre mit meinem Mann Peter nach Kroatien.“

Und die FFH-Zehnerjagd geht weiter. Ob an der Supermarktkasse, beim Friseur, der Tankstelle oder im Sparschwein: Auf Zehn-Euro-Scheine zu achten, könnte sich jetzt lohnen. Die HIT RADIO FFH-Morningshow-Moderatoren Daniel Fischer und Julia Nestle verschenken bei der „FFH-Zehnerjagd“ insgesamt 250.000 Euro. Vier Mal am Tag, um 7, 10, 13 und 16 Uhr, nennen die beiden Moderatoren im FFH-Programm eine zwölfstellige Seriennummer (ein oder zwei Buchstaben, zehn oder elf Zahlen) des jeweils gesuchten Zehners. Jetzt der Blick in die Geldbörse: Ist der gesuchte Schein drin? Der Besitzer des richtigen Zehners hat nun zwei Hits lang Zeit, sich am FFH-Hörertelefon (069 / 19 72 5) zu melden – und hat damit einen Betrag zwischen 500 Euro und 50.000 Euro gewonnen. Jeder kann mitmachen, ohne Anmeldung. © FFH

18-Jähriger bei Unfall leicht verletzt, Einbrecher erbeuten Bargeld, Audi entwendet, Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen Villmar

18-Jähriger bei Unfall leicht verletzt, Einbrecher erbeuten Bargeld, Audi entwendet, Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen Villmar

  1. Einbrecher erbeuten Bargeld, Waldbrunn-Hausen, Langstraße, Montag, 11.09.2017, 12.00 Uhr bis Dienstag, 12.09.2017,  06.00 Uhr

In der Nacht zum Dienstag erbeuteten Einbrecher  aus einer Gaststätte in der Langstraße in Hausen Bargeld in Höhe von etwa 150 Euro. ersten Ermittlungen zu Folge verschafften sich die unbekannten Täter durch ein Fenster an der Gebäuderückseite Zutritt zu der Lokalität und durchsuchten die Räumlichkeiten. Mit dem entwendeten Bargeld flüchteten sie im Anschluss unerkannt. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 91400 in Verbindung zu setzen.

 

  1. Audi entwendet, Villmar-Aumenau, Wingertstraße, Dienstag, 12.09.2017, 20.30 Uhr bis Mittwoch, 13.09.2017. 05.45 Uhr

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JETZT: KARTEN sichern für Freitag und seit heute auch für Samstag bei FOTO-EHRLICH #DIEKIRMES2017

JETZT: KARTEN sichern für Freitag und seit heute auch für Samstag bei FOTO-EHRLICH #DIEKIRMES2017

Die Preise im Vorverkauf für Freitag den Rockabend 8 € und Samstag 5 € mit dem super Vorteil des direkten Vorverkauf-Eingangs an der Seite am Zelt

RKI: Atemwegs-, Muskel- und Skeletterkrankungen, depressive Symptomatik, Diabetes: Neue RKI-Daten im Journal of Health Monitoring 3/2017

RKI: Atemwegs-, Muskel- und Skeletterkrankungen, depressive Symptomatik, Diabetes: Neue RKI-Daten im Journal of Health Monitoring 3/2017

Erkrankungen der Atemwege und der Lunge sind wichtige Ursachen von Krankheitslast und Sterblichkeit – und Themenschwerpunkt in der neuen Ausgabe des Journal of Health Monitoring. Ein umfassender Focus-Beitrag betrachtet neben akuten respiratorischen Erkrankungen wie Influenza auch Lungenkrebs, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Asthma bronchiale. Zu Asthma bronchiale und COPD werden zusätzlich in Fact sheets neue Ergebnisse aus der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA 2014/2015) dargestellt. „Grippe und akute Atemwegsinfektionen, Asthma und COPD sind sehr häufige Krankheiten mit hoher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung, COPD ist zudem eine der wichtigsten Todesursachen in Deutschland und weltweit“, erläutert Lothar H. Wieler, Präsident des RKI. Mehr von diesem Beitrag lesen

Erste Bildungswoche für Frauen im Landkreis Limburg-Weilburg · Work-Life-Balance steht im Mittelpunkt

Erste Bildungswoche für Frauen im Landkreis Limburg-Weilburg · Work-Life-Balance steht im Mittelpunkt

Limburg-Weilburg. Private Aufgaben und Pflichten mit den Anforderungen der Arbeitswelt in Einklang zu bringen und so ein gesundes Gleichgewicht zwischen Berufs- und Familienleben herzustellen ist oftmals nicht ganz einfach. Der alltägliche Spagat vieler Frauen bei ständig steigenden Anforderungen im Beruf führt nicht selten zu dauerhaftem Stress und den unterschiedlichsten gesundheitlichen Beschwerden. Mehr von diesem Beitrag lesen

Landkreis Limburg-Weilburg beteiligt sich an der Interkulturellen Woche · Eine Begegnung auf Augenhöhe

Landkreis Limburg-Weilburg beteiligt sich an der Interkulturellen Woche · Eine Begegnung auf Augenhöhe

Limburg. Ein Fest für alle Helfer und Interessierten veranstaltet das Sozialamt des Landkreises Limburg-Weilburg am Freitag, 29. September, 12 bis 17 Uhr, im Rahmen der Interkulturellen Woche in der WERKStadt in Limburg. An sechs Regionen-Tischen erzählen Geflüchtete in lockerer Atmosphäre aus ihrer Heimat. „Dabei steht nicht im Fokus, wie Krieg und Flucht sich auf ihr Leben auswirken, sondern welche schönen Dinge sie aus ihrer Heimat berichten wollen. Was Menschen in Deutschland im Gegensatz zu Kriegsbildern aus dem Fernsehen nicht täglich aus der Heimat der Geflüchteten lernen“, erläutert die WIR-Koordinatorin des Landkreises, Marie Ostermann, die Hintergründe. Neben diesen Gesprächen sollen aber auch Kunst und Musik von traditionellen Instrumenten über Gesang bis Rap sowie Kulinarisches nicht zu kurz kommen. Es soll nach den Worten von Marie Ostermann ein Dankeschön-Fest von Geflüchteten für alle Helferinnen und Helfer sowie alle weiteren Interessierten werden. © Limburg.de

Relativ wenig Privatschülerinnen und Privatschüler in Hessen — Publikation „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“ neu erschienen

Relativ wenig Privatschülerinnen und Privatschüler in Hessen — Publikation „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“ neu erschienen (191/2017)

  • Ergänzung zur OECD-Publikation „Education at a Glance“
  • Veröffentlichung steht zum Download unter Statistik-Portal bereit

In Hessen besuchen vergleichsweise wenig Kinder und Jugendliche eine Schule in privater Trägerschaft. Während im Bundesdurchschnitt knapp 5 Prozent aller Schülerinnen und Schüler im Grundschulbereich im Jahr 2015 an einer Privatschule unterrichtet wurden, lag der Anteil in Hessen bei 4 Prozent. In den Jahrgangsstufen 5 bis 10 lag der Anteil der Privatschülerinnen und Privatschüler in Hessen mit knapp 8 Prozent um etwa 2 Prozentpunkte unter dem für das gesamte Bundesgebiet (10 Prozent). Auch in der Sekundarstufe II (u. a. gymnasiale Oberstufe) wurden in Hessen relativ wenig  Schülerinnen und Schüler an einer Privatschule unterrichtet: Der entsprechende Wert lag bei 6 und der für Deutschland bei 8 Prozent.

Die Werte variierten zwischen den einzelnen Ländern der Bundesrepublik stark: Die Spanne reichte im Grundschulbereich von 2 Prozent in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bis zu knapp 13 Prozent in Hamburg. Für die Jahrgangsstufen 5 bis 10 lagen die Werte zwischen knapp 5 Prozent in Schleswig-Holstein und 14 Prozent in Bayern. In der Sekundarstufe II war der Anteil der Privatschülerinnen und Privatschüler mit 3 Prozent ebenfalls in Schleswig-Holstein am niedrigsten, während er in Sachsen 10 Prozent betrug.

Diese und weitere Ergebnisse enthält die Veröffentlichung „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“ (Ausgabe 2017), die heute zum 12. Mal von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder herausgegeben wurde. Der Band ist eine Ergänzung zu der bereits gestern veröffentlichten OECD-Publikation „Education at a Glance“. Die Publikation der Statistischen Ämter enthält Tabellen sowie methodische Erläuterungen zu ausgewählten OECD-Bildungsindikatoren für die einzelnen Länder, für Deutschland und die OECD. Dabei werden alle Bildungsbereiche von der frühkindlichen Bildung über die Schulen und die Hochschulen bis hin zum lebenslangen Lernen abgebildet. Die Veröffentlichung steht  im gemeinsamen Statistik-Portal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zum Abruf bereit. © HSL

Mehr Adoptionen in Hessen 2016 — 8 von 10 der adoptierten Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit

Mehr Adoptionen in Hessen 2016 — 8 von 10 der adoptierten Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit (190/2017)

  • Über die Hälfte der Adoptionen erfolgt durch Stiefvater oder Stiefmutter
  • Zwei Drittel der abgebenden Elternteile sind ledig, geschieden oder getrennt
  • Einer oder einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen stehen 8 mögliche Adoptiveltern gegenüber

Im Jahr 2016 wurden in Hessen 310 Kinder und Jugendliche adoptiert. Das waren 54 Adoptierte oder 21 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, hatten 8 von 10 der adoptierten Kinder die deutsche Staatsangehörigkeit.

58 Prozent der adoptierten Kinder wurden vom Stiefvater oder von der Stiefmutter und gut 35 Prozent von familienfremden Personen angenommen. Gut 6 Prozent der Adoptiveltern waren mit dem Kind bzw. Jugendlichen verwandt.

2016 waren knapp 43 Prozent der adoptierten Kinder jünger als 3 Jahre, 14 Prozent waren zwischen 3 und 5 Jahre und 24 Prozent zwischen 6 und 11 Jahre alt. 12 Jahre oder älter waren weitere 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen.

Bei 58 Prozent der adoptierten Kinder war der abgebende Elternteil ledig. In 4 Prozent der Fälle waren die abgebenden Eltern verheiratet und lebten zusammen. Der Anteil der verwitweten Eltern lag ebenfalls bei 4 Prozent. In 10 Prozent lebten die Eltern in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Weitere 14 Prozent der abgebenden Eltern waren geschieden oder lebten getrennt. Bei einem Prozent der Adoptionen waren die Eltern tot und bei 10 Prozent war der Familienstand der abgebenden Eltern unbekannt.

Am Jahresende 2016 waren 53 Kinder und Jugendliche zur Adoption vorgemerkt. Demgegenüber lagen den Adoptionsvermittlungsstellen 441 Adoptionsbewerbungen vor. Rechnerisch standen damit einer oder einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen 8 mögliche Adoptiveltern gegenüber. © HSL

Innenminister Peter Beuth: · „Hessenweit größte operative Dienststelle“ · Neue Schwerpunkteinheit ab Oktober 2017 / Land erhöht im Frankfurter Bahnhofsviertel mit mehr als 120 Polizisten Druck auf Dealer und Kriminelle

Innenminister Peter Beuth: · „Hessenweit größte operative Dienststelle“ · Neue Schwerpunkteinheit ab Oktober 2017 / Land erhöht im Frankfurter Bahnhofsviertel mit mehr als 120 Polizisten Druck auf Dealer und Kriminelle

Wiesbaden/Frankfurt. Ab Oktober 2017 erhält das Frankfurter Bahnhofsviertel eine neue Einheit der hessischen Polizei, sodass dort mehr als 120 Frauen und Männer für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz sein werden. Der Hessische Innenminister Peter Beuth, Landespolizeipräsident Udo Münch und der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill haben das Konzept für die Schwerpunkteinheit Bahnhofsgebiet heute in Frankfurt vorgestellt. Die Dienststelle folgt nahtlos auf die „Besondere Aufbauorganisation Bahnhofsgebiet“ (BAO Bahnhofsgebiet), die im November 2016 eingerichtet wurde und seitdem mit rund 100 Polizisten täglich verstärkt gegen Drogen- und Straßenkriminalität im Bahnhofsviertel vorgegangen ist. Mehr von diesem Beitrag lesen