POL-RTK: Verkehrsunfall B 54 Eiserne Hand

POL-RTK: Verkehrsunfall B 54 Eiserne Hand

Bad Schwalbach (ots) – Am Donnerstag, den 14.09.2017 gegen 17.15
Uhr verlor ein 42 jähriger Bad Schwalbacher die Kontrolle über seinen
Pkw, als er auf der B 54 im Bereich der Eisernen Hand einen 50
jährigen Taunussteiner in Richtung Taunusstein überholte. Dabei wurde
er in die gegenüberliegende Leitplanke geschleudert. Durch den
Aufprall rutschte er zurück über die gesamte Fahrbahn in den vorher
überholten Verkehrsteilnehmer. Es wurde niemand bei dem
Verkehrsunfall verletzt. Da ein Pkw nicht mehr fahrbereit war, musste
die B 54 auf Grund der Bergungsmaßnahmen mehrmals temporär gesperrt
werden.

LKA-RP: Erfolgreiche Fahndung des Polizeipräsidiums Westpfalz und des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz: Couchsurfing-Betrüger festgenommen

LKA-RP: Erfolgreiche Fahndung des Polizeipräsidiums Westpfalz und des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz: Couchsurfing-Betrüger festgenommen

Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen konnte der 27-jährige mutmaßliche Betrüger Raphael K. am 13.09.2017 in Kooperation mit der sächsischen Polizei in Leipzig festgenommen werden. Vermutlich seit Sommer des vergangenen Jahres verschaffte sich Raphael K. zumeist über das Internetportal www.couchsurfing.com Übernachtungsmöglichkeiten bei den späteren Geschädigten. In deren Abwesenheit entwendete er EC-/Kreditkarten und die dazugehörigen PINs sowie Handys und Laptops. Die entwendeten Karten setzte er zeitnah ein, um Abhebungen an Geldautomaten zu tätigen oder Bahntickets zu erwerben. Als er im Oktober 2016 im Bereich Kaiserslautern mit dieser Vorgehensweise auffiel, übernahm das Betrugskommissariat der Kriminaldirektion Kaiserslautern die Ermittlungen. Diese gestalteten sich schwierig, da der zwischenzeitlich namentlich bekannte Täter über keinen festen Wohnsitz verfügte, sich konspirativ verhielt und bundesweit aktiv war. Eine Öffentlichkeitsfahndung seit März dieses Jahres im Zusammenwirken mit der Zielfahndung des LKA Rheinland-Pfalz führte schließlich zum erhofften Erfolg. Mittlerweile befindet sich der Festgenommene in Untersuchungshaft. Er macht von seinem Schweigerecht Gebrauch. Die Ermittlungen dauern an.

„Menschen in der EAE“ – Die Schwestern Rita und Storay haben einen großen Traum: Eine eigene Schneiderei in Deutschland · „Dass die Bewohnerinnen mit unseren Kleidern und Taschen durch die Einrichtung laufen, macht uns sehr stolz“

„Dass die Bewohnerinnen mit unseren Kleidern und Taschen durch die Einrichtung laufen, macht uns sehr stolz“

„Menschen in der EAE“ – Die Schwestern Rita und Storay haben einen großen Traum: Eine eigene Schneiderei in Deutschland

Gießen/Büdingen. „Ein Geschäft kann mit einer einzigen Tasche anfangen und noch größer werden“, erzählen Rita und Storay freudestrahlend von ihrem großen Ziel eines eigenen, kleinen Unternehmens. In der Vorstellungsreihe „Menschen in der EAE“ berichten die beiden Schwestern Rita und Storay von ihrer Leidenschaft zum Schneidern und ihrem großen Traum.

Rita und Storay kommen aus Afghanistan und sind Bewohnerinnen der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (EAE) in Büdingen. In ihrer Freizeit schneidern sie vor allem Taschen und Kleider für sich, aber auch für den Rest der Bewohnerschaft. Vor sechs Jahren begannen sich die beiden Paschto-Lehrerinnen – eine in Afghanistan und Pakistan gesprochene Sprache – ganz eigenständig das Schneiderhandwerk beizubringen. „Zunächst haben wir angefangen eifrig Bücher darüber zu lesen, bevor wir dann für uns selbst Taschen und Kleider kreierten“, erinnert sich Storay, die jüngere der beiden Schwestern. Ihre Mutter habe sie dabei stets gefördert und unterstützt.

Bald schneiderten sie auch Rucksäcke, Gardinen und Kissenbezüge. Stolz erinnern sie sich, wie sie einmal für das Zuckerfest, das islamische Fest des Fastenbrechens, die ganze Wohnung mit ihren eigenen Kreationen dekoriert haben. Denn ihre Leidenschaft mit anderen Menschen zu teilen, macht sie besonders glücklich. „Es ist toll, wenn andere unsere selbst geschneiderten Kleider tragen und man sieht, wie die Kleider den Personen stehen“, freut sich Storay. Aus diesem Grund betrieben sie in Afghanistan einen eigenen Laden, in dem sie neben ihren Taschen und Rucksäcken auch indische Kleider nachgeschneidert und verkauft haben.

Seit einem Monat leben die beiden Schwestern in Büdingen in der Erstaufnahmeneinrichtung für Flüchtlinge. Sehr schnell hat sich ihr talentiertes Schneiderhandwerk dort bei den Bewohnerinnen und Bewohnern herumgesprochen. So kommen diese bewusst auf Rita und Storay zu, um sich von ihnen ein ganz individuelles Kleid schneidern zu lassen. Aber auch die Männer wissen die Fertigkeiten der Schneider-Schwestern zu schätzen und fragen nach ihrer Hilfe, wenn sie etwas geflickt haben möchten. „Dass die Bewohnerinnen mit unseren Kleidern und Taschen durch die Einrichtung laufen, macht uns sehr stolz und gibt uns Mut für unser großes Ziel, in Deutschland einen eigenen Laden zu eröffnen“, sagt Rita, die ältere der Schwestern. © RP-Gießen

 

Menschen in der HEAE – Maekele Asfaha

Menschen in der HEAE – Maekele Asfaha

Gießen/Rotenburg. „Ich mag besonders die religiösen Werke von Michelangelo. Ganz besonders das „Jüngste Gericht“ in der Sixtinischen Kapelle Roms“, sagt Maekele Asfaha freudestrahlend. Maekele, gebürtig aus Eritrea, ist Bewohner der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) in Rotenburg des Regierungspräsidium (RP) Gießen. In seiner Freizeit beschäftigt er sich vor allem im Bereich der künstlerischen Gestaltung und wird daher auch liebevoll der „Künstler aus Rotenburg“ genannt.

Im Rahmen der Vorstellungsreihe „Menschen in der HEAE“ sprach Maekele mit Pressereferent Christian Brück vom Verbindungsbüro Nord des RP über sich und seinen Werdegang zur Kunst:

Schon mit fünf Jahren begann Maekele mit dem Zeichnen, meist für sich selbst. Schnell wurde erkannt, dass er sehr genau und detailreich seine Umgebung wahrnahm und diese in seinen Werken abbildete. Da es keine Kunstklassen in Eritrea gab, die ihn hätten fördern können, brachte Maekele sich vieles selbst bei. Er zeichnet sehr gerne abstrakte aber auch realitätsnahe Bilder von Menschen und Gegenständen. Eine besondere Leidenschaft hat er für religiöse Werke entwickelt, so dass er in Eritrea beauftragt wurde, Kirchen zu verschönern. Frei nach seinem Vorbild Michelangelo zeichnete er im Liegen die Decke einer kleinen Kirche in Eritrea.

Seit fünf Monaten lebt der 29-jährige Maekele Asfaha in der HEAE Rotenburg und zeichnet verstärkt Personen aus der Erstaufnahmeeinrichtung, wie Freunde oder Mitarbeiter. Aktuell übt er die 3D-Kunst von Gegenständen, wie Wasserflaschen oder Ringen. „Mir gefällt es sehr gut in Deutschland und ich übe sehr die deutsche Sprache“, sagt er. Sein größter Wunsch ist es, in Deutschland an Kunstkursen teilzunehmen oder sich ehrenamtlich im Bereich der Kunst zu engagieren. Foto RP Gießen: Maekele Asfaha

 

„Europäischer Tag ohne Verkehrstoten“ / Hessische Polizei beteiligt sich an europaweitem Verkehrssicherheitstag – #ProjectEDWARD

„Europäischer Tag ohne Verkehrstoten“ / Hessische Polizei beteiligt sich an europaweitem Verkehrssicherheitstag – #ProjectEDWARD

Das europäische Polizeinetzwerk TISPOL (Traffic Information System Police) hat für den 21. September 2017 das Projekt „EDWARD“ ins Leben gerufen. EDWARD steht für „European Day Without A Road Death“, den europäischen Tag ohne einen Verkehrstoten. Mit „EDWARD“ ruft das Polizeinetzwerk kommenden Donnerstag (21.09.2017) zu einer Unterstützerkampagne für einen europaweiten Verkehrssicherheitstag auf. TISPOL hat sich das Ziel gesetzt, die Zahl der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten zu reduzieren. Unter dem Hashtag „#ProjectEDWARD“ wirbt die Hessische Polizei für „den europaweiten Tag ohne Verkehrstoten“ und ruft alle Verkehrsteilnehmer zu mehr Rücksicht und Vorsicht im Straßenverkehr auf.
2016 registrierte die hessische Polizei 141.133 (+ 4,06 %) Verkehrsunfälle. 21.351 (+ 0,75 %) Kollisionen waren in der Kategorie mit Personenschaden zu verzeichnen, dabei wurden 28.343 Personen verletzt oder getötet. 4.789 Personen erlitten schwere Verletzungen, 231 Menschen starben im zurückliegenden Jahr bei Verkehrsunfällen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Skifreizeit des Landkreises Limburg-Weilburg für Kinder und Jugendliche · Wintersport statt Winterschlaf

Skifreizeit des Landkreises Limburg-Weilburg für Kinder und Jugendliche · Wintersport statt Winterschlaf

 Limburg-Weilburg. Wie Landrat Manfred Michel mitteilt, können ab sofort Anmeldungen für die Winterfreizeit des Landkreises Limburg-Weilburg beim Amt für Jugend, Schule und Familie in der Kreisverwaltung entgegengenommen werden. In der Zeit vom 4. bis zum 12. Januar 2018 wird eine Skifreizeit für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 18 Jahren in St. Michael/Österreich angeboten.

Hier besteht die Möglichkeit, an Ski- und Snowboardkursen für Anfänger und  Fortgeschrittene teilzunehmen. Wer keine Wintersportausrüstung hat, kann sich diese selbstverständlich ausleihen.

Die Gruppe ist in der neu gestalteten Jugendherberge in St. Michael im Lungau in modernen Zimmern mit Dusche und WC untergebracht. An- und Abreise erfolgen mit dem Reisebus. Die Mitnahme eigener Ski- oder Snowboardausrüstung ist möglich. Rund um St. Michael können mehrere Skigebiete angesteuert werden. Dazu zählen die bekannten Lagen Großeck/Speiereck, Fanningberg sowie der Katschberg.

Bei Interesse kann das Infomaterial zur Winterfreizeit kostenfrei bei Antonia Heep in der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg, Fachdienst Jugendförderung und Grundschulen, Schiede 43, 65549 Limburg angefordert werden. Frau Heep ist telefonisch unter der Rufnummer 06431/296-350 oder per Mail unter der Anschrift a.heep@limburg-weilburg.de erreichbar.

Anträge auf Ermäßigung des Teilnahmebeitrages können noch bis zum 1. Dezember 2017 gestellt werden. Wer weitere Informationen darüber haben möchte, erhält diese ebenfalls unter der oben genannten Telefonnummer.

Im Internet stehen unter www.ikuj.de und auf Facebook „ikuj“ weitere Informationen sowie Bilder der letzten Winterfreizeiten zur Verfügung. © Landkreis Limburg-Weilburg

 

Besuch des Herrn BM Dr. de Maizière bei der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) am 14. September 2017

Besuch des Herrn BM Dr. de Maizière bei der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) am 14. September 2017

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat heute, 14. September 2017, die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich – kurz: ZITiS – in München gemeinsam mit Staatsministerin Ilse Aigner besucht.
„Wir leben im digitalen Zeitalter und in diesem müssen die Sicherheitsbehörden mit der Entwicklung Schritt halten. Die zunehmende Nutzung neuer Kommunikationsformen durch Straftäter sowie die zunehmend verfügbaren Möglichkeiten der Verschlüsselung sind hierbei große Herausforderungen. Damit die Sicherheitsbehörden Gefahren erfolgreich abwehren und Straftaten umfassend aufklären können, dürfen diese Entwicklungen nicht zu dazu führen, dass die hierfür bestehenden Befugnisse der Behörden leer laufen. Um diese Herausforderung erfolgreich zu bewältigen, ist ZITIS die richtige Antwort. An einer Stelle kann hier die Entwicklung von technischen Werkzeugen im Kampf gegen Kriminalität für alle Sicherheitsbehörden voran getrieben werden. Jetzt geht es darum den weiteren Aufbau von ZITIS mit aller Kraft zu bewältigen“, forderte der Minister alle Beteiligten auf. ZITiS werde sich mit ihren Alleinstellungsmerkmalen als kompetenter Partner in der Sicherheitsarchitektur Deutschlands präsentieren. ZITiS wird Expertise in allen technischen Fragestellungen mit Cyberbezug abdecken und Sicherheitsbehörden entsprechend unterstützen. ZITiS ist eine reine Forschungs- und Entwicklungsbehörde, die Methoden und Werkzeuge erforscht und entwickelt. Darüber hinaus besteht die Notwendigkeit, technische Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Arbeit der Sicherheitsbehörden zu untersuchen, neue Trends und Entwicklungen zu erkennen sowie vorausschauend Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
Rechtlich werden keine neuen Befugnisse geschaffen und es werden keine Befugnisse der Sicherheitsbehörden zu ZITiS übertragen. Die gesetzlich verankerten Eingriffsbefugnisse verbleiben ausschließlich bei den Sicherheitsbehörden.
Die ZITiS wurde mit Erlass des Bundesministers des Innern vom 6. April 2017 im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern errichtet. ZITiS hat die Aufgabe, Behörden des Bundes mit Sicherheitsaufgaben, insbesondere das Bundeskriminalamt, das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie die Bundespolizei im Hinblick auf deren informationstechnische Fähigkeiten zu unterstützen und zu beraten. © BMI

WeilburgTV | Oberlahn.de, WEISSER RING e.V., POLIZEI und PRO Polizei zu Gast bei Weilburg TV

Sportminister Peter Beuth: „Hier weht Geist wahrer Champions“ Innenminister Peter Beuth besucht Special Olympics in Marburg 

Sportminister Peter Beuth: „Hier weht Geist wahrer Champions“ Innenminister Peter Beuth besucht Special Olympics in Marburg 

Wiesbaden/Marburg. Hessens Sportminister Peter Beuth hat heute bei den Special Olympics Hessen die besondere Bedeutung des Sports auch für die gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen hervorgehoben und die Leistungen der rund 600 Athletinnen und Athleten in Marburg gewürdigt. Zur finanziellen Unterstützung der Veranstaltung übergab Sportminister Peter Beuth einen Förderbescheid in Höhe von 3.000 Euro. Mehr von diesem Beitrag lesen

Bundestagswahl 2017 · Wählen gehen – auch ohne Wahlbenachrichtigung! 

Bundestagswahl 2017 · Wählen gehen – auch ohne Wahlbenachrichtigung! 14.09.2017

Wahlberechtigte, die keine Wahlbenachrichtigung erhalten oder die sie vielleicht verlegt haben, können dennoch wählen, wenn sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind oder wenn sie einen Wahlschein haben. Der Landeswahlleiter ruft alle wahlberechtigten hessischen Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihr Wahlrecht zur Bundestagswahl zu nutzen und damit ihrer staatsbürgerlichen Verantwortung gerecht zu werden.

Für den Fall, dass man im Wahlraum seines Wahlbezirks nicht persönlich bekannt ist, sollte der Personalausweis oder ein anderes amtliches Ausweispapier mitgebracht werden. Sofern der Wahlraum nicht bekannt ist, kann dieser durch einen kurzen Anruf bei der Wohnsitzgemeinde erfragt werden.

Wahlberechtigt zur Bundestagswahl in Hessen am kommenden Sonntag sind gut 4,3 Millionen Deutsche, die am 24. September 1999 oder früher geboren sind und mindestens seit dem 24.Juni2017 ihren Hauptwohnsitz oder dauernden Aufenthalt in Hessen haben. © Landeswahlleiter

Heute zu Gast bei Weilburg TV mit dem WEISSEN RING, der Polizei und Oberlahn.de

Heute zu Gast bei Weilburg TV mit dem WEISSEN RING, der Polizei und Oberlahn.de

Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, Mehrere BMW aufgebrochen,Person bei Auffahrunfall leicht verletzt

1. Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, Limburg, Schiede, Mittwoch, 13.09.2017, 14.50 Uhr

Am Mittwochnachmittag kam es im Bereich der Fußgängergängerzone/Schiede in Limburg zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der ein 21-jähriger Mann verletzt wurde. Ersten Ermittlungen zu Folge war es zuvor zwischen dem 21-Jährigen und zwei ihm bekannten Männern im Alter von 19 und 18 Jahren zu verbalen Streitigkeiten gekommen, welche schließlich in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde der 21-Jährige unter anderem durch den Einsatz eines Messers verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Gegen die beiden 18 und 19-jährigen Tatverdächtigen wird nun ermittelt. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizeistation Limburg unter der Telefon (06431) 91400 in Verbindung zu setzen.

2. Mehrere BMW aufgebrochen, Hünfelden-Dauborn, Mittwoch, 13.09.2017, 20.45 Uhr bis Donnerstag, 14.09.2017, 07.30 Uhr

Autoaufbrecher schlugen in der Nacht zum Donnerstag in Hünfelden-Dauborn zu und entwendeten Fahrzeugteile aus mehreren abgestellten BMW. In den bisher gemeldeten vier Fällen schlugen die unbekannten Täter eine Dreiecksscheibe der jeweiligen Fahrzeuge ein und verschafften sich durch die entstandene Öffnung Zutritt zum Fahrzeuginnenraum. Von dort entwendeten sie dann unter anderem das Lenkrad, eine Navigationseinheit sowie die Multimedia-Einheit eines Fahrzeuges. Zur Tatzeit waren die betroffenen BMW in der Schillerstraße, Neesbacher Straße und in der Straße „Kastanienplatz“ abgestellt. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Limburg unter der Telefonnummer (06431) 91400 in Verbindung zu setzen.

3. Person bei Auffahrunfall leicht verletzt, Bundesstraße 417, zwischen Limburg und Linter, Mittwoch, 13.09.2017, 07.30 Uhr

Am Mittwochmorgen kam es auf der Bundesstraße 417 zwischen Limburg und Linter zu einem Auffahrunfall mit einer leicht verletzten Person. Ein 18-jähriger Audi-Fahrer befuhr gegen 07.30 Uhr die Bundesstraße in Fahrtrichtung Linter, als ein vor ihm fahrender Ford verkehrsbedingt anhalten musste. Ersten Ermittlungen zu Folge bemerkte dies der 18-Jährige zu spät und fuhr auf den Ford auf. Der Audi-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

4. „Europäischer Tag ohne Verkehrstoten“ Hessische Polizei beteiligt sich an europaweitem Verkehrssicherheitstag, Donnerstag, 21.09.2017

Das europäische Polizeinetzwerk TISPOL (Traffic Information System Police) hat für den 21. September 2017 das Projekt „EDWARD“ ins Leben gerufen. EDWARD steht für „European Day Without A Road Death“, den europäischen Tag ohne einen Verkehrstoten.

„Lernen unter freiem Himmel“ Auszubildende der Kreisverwaltung entwickeln  persönliche und soziale Kompetenzen weiter

„Lernen unter freiem Himmel“ Auszubildende der Kreisverwaltung entwickeln  persönliche und soziale Kompetenzen weiter

Auch in diesem Jahr ist die Kreisverwaltung Limburg-Weilburg mit insgesamt 17 neuen Nachwuchskräften zu einer Fortbildung der etwas anderen Art nach Hübingen in den Westerwald gefahren. Während der dreitägigen Fortbildung lernten die angehenden Studierenden des Dualen Studiums, Anwärterinnen für den Mittleren Dienst sowie die Auszubildenden, wie gute Kommunikation funktionieren kann und welche Kompetenzen für eine erfolgreiches Zusammenarbeit im Team wichtig sind. Gemeinsam mit anderen Menschen zu agieren, Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen in die Kollegen oder in die Gruppe zu setzen, das alles war Pia Stöckl bei diesem Fortbildungsprogramm sehr wichtig. Für Landrat Manfred Michel ist diese Fortbildung ein Baustein von vielen auf dem Weg zu einer umfassenden und erfolgreichen Ausbildung in der Kreisverwaltung.

Unter Leitung von Ausbildungsleiterin Pia Stöckl und des Bildungsreferenten Martin Lunz konnte somit bereits der 7. Ausbildungsjahrgang seine berufliche und persönliche Handlungskompetenz vertiefen und stärken. Unterstützt wurden sie dabei von externen Referentinnen, mit deren Hilfe unter anderem die Grundlagen der Feedbackkultur erarbeitet wurden. Mehr von diesem Beitrag lesen

Duschen in luftiger Höhe · Der Förderverein des Vitos Pflegezentrums Weilmünster ermöglicht Duschstuhl

Kassenwart Hans Prescher (ganz rechts), Klaus Günther (leitende Pflegefachkraft, hinten stehend) und das Team des Vitos Pflegezentrums Weilmünster

Duschen in luftiger Höhe · Der Förderverein des Vitos Pflegezentrums Weilmünster ermöglicht Duschstuhl

Weilmünster, 14.09.2017 / „Ich bin begeistert!“ bringt Jutta Philipps ihren Eindruck auf den Punkt. Die 59jährige spricht von einem höhenverstellbaren Duschstuhl, über den das Vitos Pflegezentrum dank des Fördervereins seit neuestem verfügt. Sehr bequem und ohne Anstrengung könne sie jetzt duschen. Als Erste probierte sie die Neuanschaffung aus und genoss die für sie ganz neue Erfahrung. Denn erst durch die neue technische Unterstützung kann die beinamputierte Bewohnerin überhaupt duschen. Vorher badete sie, aber sie ziehe nun den warmen Schauer deutlich vor.

„Es ist eine große Erleichterung“ beschreibt Klaus Günther, leitende Pflegefachkraft, die Vorteile des Stuhls auch aus Sicht der Pflegenden. Durch die verstellbare Höhe ist es möglich, rückenschonender zu arbeiten. Ein Knopfdruck reicht und schon fährt der Stuhl leise surrend nach oben, bis die Sitzfläche auf Brusthöhe angekommen ist. Das mutet ganz schön hoch an, aber dennoch nicht beängstigend. Denn in der Höhe neigt sich der Stuhl leicht nach hinten und verhindert so, dass ein Gefühl des Nachvornekippens entsteht. „Unsere Bewohner sollen sich auch beim Duschen möglichst sicher fühlen und wenig Belastung empfinden.“ Zumeist sind sie in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, leiden unter spastischen Lähmungen oder Kontraktionen. Auch die Körperpflege wird dadurch zu einer Herausforderung und ist mit viel Aufwand verbunden. Oftmals bedeutet sie sogar Stress. Jede Vereinfachung verbessere deutlich die Lebensqualität, so Günther. Mehr von diesem Beitrag lesen

Hessischer Tourismus weiter im Aufwind — Neuer Höchstwert bei den Übernachtungen im Juli 2017

Hessischer Tourismus weiter im Aufwind — Neuer Höchstwert bei den Übernachtungen im Juli 2017 (192/2017)

  • 4,1 Prozent mehr Gäste und 3,9 Prozent mehr Übernachtungen als von Januar bis Juli 2016
  • 15,0 Millionen Übernachtungen von inländischen Gästen von Januar bis Juli 2017
  • Juli 2017: 0,5 Prozent mehr Gäste und 2,9 Prozent mehr Übernachtungen als im Juli 2016

Der Tourismus in Hessen setzt seinen Erfolgskurs fort. Von Januar bis Juli 2017 empfingen die hessischen Beherbergungsbetriebe mit 10 oder mehr Gästebetten (einschließlich der Campingplätze) rund 8,7 Millionen Gäste. Die Zahl der Übernachtungen lag bei 19,4 Millionen. Wie das Hessische Statistische Landesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren dies 4,1 Prozent mehr Gäste und 3,9 Prozent mehr Übernachtungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Gut 6,4 Millionen Gäste stammten aus Deutschland und über 2,2 Millionen aus dem Ausland. Das waren 4,8 Prozent mehr Inlandsgäste und 2,1 Prozent mehr Auslandsgäste als in den ersten 7 Monaten 2016. Die Zahl der Übernachtungen der inländischen Gäste war von Januar bis Juli 2017 mit rund 15,0 Millionen um 4,1 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei den Auslandsgästen erhöhte sich die Übernachtungszahl um 3,1 Prozent auf fast 4,4 Millionen.

Im Juli 2017 erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte gegenüber Juli 2016 um 0,5 Prozent auf 1,4 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 2,9 Prozent auf rund 3,3 Millionen und erreichte einen neuen Höchstwert. Gegenüber Juli 2016 waren es 2,6 Prozent mehr Übernachtungen deutscher Gäste und 4,0 Prozent mehr Übernachtungen ausländischer Gäste.

Ausführliche Ergebnisse können dem Statistischen Bericht „Gäste und Übernachtungen im Tourismus“ entnommen werden. © HSL