Hessischer Tourismus im Jahr 2017: Erstmals über 34 Millionen Übernachtungen

Hessischer Tourismus im Jahr 2017: Erstmals über 34 Millionen Übernachtungen (33/2018)

  • Historische Spitzenwerte: 34,1 Millionen Übernachtungen und 15,3 Millionen Gästeankünfte
  • Deutliche regionale Unterschiede bei der Veränderung der Übernachtungszahlen 2017 gegenüber 2016: plus 20,3 Prozent in der kreisfreien Stadt Offenbach am Main, minus 6,4 Prozent in der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Der Tourismus in Hessen verzeichnet die höchsten jemals erzielten Jahresergebnisse. 2017 empfingen die hessischen Beherbergungsbetriebe mit 10 oder mehr Betten und die Campingplätze mit mindestens 10 Stellplätzen rund 15,3 Millionen Gäste. Die Zahl der Gästeankünfte lag um 5,1 Prozent über dem Niveau des Jahres 2016. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, stammten gut 11,4 Millionen Gäste aus Deutschland und 3,9 Millionen aus dem Ausland. Dies waren 5,3 Prozent mehr Inlandsgäste und 4,2 Prozent mehr Auslandsgäste.

Auch bei der für die Tourismusbranche bedeutenderen Übernachtungszahl war im Jahr 2017 – zum achten Mal in Folge – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum zu verzeichnen. Sie stieg um 4,6 Prozent auf 34,1 Millionen an. Die Anzahl der Übernachtungen der inländischen Gäste, die knapp vier Fünftel aller Übernachtungen ausmachte, war im Jahr 2017 mit 26,4 Millionen um 4,4 Prozent höher als 2016. Die Anzahl der Übernachtungen von Auslandsgästen erhöhte sich um 5,4 Prozent auf rund 7,7 Millionen. Damit gingen seit 2010 die stärkeren relativen Wachstumsimpulse von den Auslandsgästen aus.

Das Wachstum im Tourismus 2017 war auch in fast allen hessischen Verwaltungsbezirken zu „spüren“: Besonders stark nahm die Zahl der Übernachtungen in der kreisfreien Stadt Offenbach am Main (plus 20,3 Prozent), der documenta-Stadt Kassel (plus 17,2 Prozent), der Stadt Frankfurt am Main (plus 8,4 Prozent), dem Vogelsbergkreis (plus 7,9 Prozent) und dem Landkreis Groß-Gerau (plus 7,8 Prozent) zu. Rückgänge verzeichneten die Wissenschaftsstadt Darmstadt (minus 6,4 Prozent), der Wetteraukreis (minus 3,1 Prozent), der Landkreis Limburg-Weilburg (minus 0,7 Prozent), der Odenwaldkreis sowie der Landkreis Darmstadt-Dieburg (jeweils minus 0,5 Prozent).

Ausführliche Ergebnisse können dem Statistischen Bericht „Gäste und Übernachtungen im Tourismus“ entnommen werden. Weitere Informationen (z. B. Tabellen, Grafiken) sind auf der Homepage im Bereich „Tourismus“ zu finden. © HSL

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