Polizeibericht Limburg Weilburg

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Zeit: Sonntag, 08.04.2018, 03.40 Uhr

Ort: Limburg – Staffel, Koblenzer Straße 47

Ein 23 – jähriger Pkw – Fahrer aus Staffel befuhr mit seinem
Fahrzeug die Koblenzer Straße als er in Höhe Haus Nummer 47 plötzlich
über ein größeres Loch fuhr. Beim Nachschauen stellte er fest, dass
er in die Öffnung eines von Unbekannten entfernten Gullideckels
gefahren war. An seinem hinteren rechten Rad entstand ein Schaden in
Höhe von 300.- EUR. Ein Ermittlungsverfahren bzgl. der
Straßenverkehrsgefährdung wurde durch die Polizei eröffnet.

Diebstahl einer Geldbörse im Sportpark Elz

Zeit: Samstag, 07.04.2018, 11.40 – 13.30 Uhr

Ort: Sportpark Elz, Lattengasse 74 a

Eine 38 – jährige Besucherin des Sportparks in Elz ließ ihre
Tasche nur für einen kurzen Moment unbeaufsichtigt beim Duschen. In
dieser Zeit wurde ihre Geldbörse samt Papieren im Wert von ca. 170.-
EUR entwendet.

Diebstahl einer Geldbörse und Armbanduhr im Krankenhaus Hadamar

Zeit: Samstag, 07.04.2018, 11.45 Uhr bis 13.00 Uhr

Ort: Hadamar, Mönchberg 8

Aus dem Safe eines Patientenzimmers wurden eine Armbanduhr und
Bargeld im Gesamtwert von 150.- EUR entwendet. Die 19 – jährige
Patientin aus Beselich hatte die Wertgegenstände in ihren Zimmersafe,
der mit einem Geheimcode gesichert war, gelegt. Als sie den
unbeschädigten Safe wieder öffnete stellte sie den Diebstahl fest.
Wie der Safe geöffnet wurde bedarf weiterer Ermittlungen.
(C) PD Limburg-Weilburg

GBA: Durchsuchungen in mehreren deutschen Städten wegen des V erdachts der Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung

GBA: Durchsuchungen in mehreren deutschen Städten wegen des Verdachts
der Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung

Karlsruhe (ots) – Die Bundesanwaltschaft lässt seit heute Morgen
(8. April 2018) aufgrund von Beschlüssen des Ermittlungsrichters des
Bundesgerichtshofs unter anderem die Wohnungen von acht namentlich
bekannten Beschuldigten sowie weiterer nicht tatverdächtiger Personen
in Berlin, Brandenburg und Thüringen durchsuchen.

Die Beschuldigten stehen in dem Verdacht, eine
rechtsterroristische Vereinigung gegründet und sich an ihr
mitgliedschaftlich beteiligt zu haben (§ 129a Abs. 1 StGB). Darüber
hinaus bestehen Anhaltspunkte für waffenrechtliche Verstöße.

Festnahmen sind bislang nicht erfolgt.

Die heutigen Durchsuchungsmaßnahmen stehen nicht im Zusammenhang
mit der gestrigen Tat in Münster.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen gehören die
Beschuldigten der sogenannten Reichsbürgerszene an. Als solche
identifizieren sich die Beschuldigten mit dem deutschen Kaiserreich
von 1871 bis 1918 und lehnen die staatliche Ordnung der
Bundesrepublik Deutschland ab. Vor diesem Hintergrund sollen sich die
Beschuldigten zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt, spätestens
aber im Sommer 2017, zu einer Vereinigung zusammengeschlossen haben,
um innerhalb der sogenannten Reichsbürgerszene koordiniert agieren zu
können. Ihr Ziel soll es sein, die bundesrepublikanische Ordnung
durch eine an die organisatorische Struktur des deutschen
Kaiserreiches angelehnte, neue staatliche Ordnung zu ersetzen. Dabei
sollen die Beschuldigten auch in Betracht gezogen haben, nötigenfalls
zielgerichtet Menschen zu töten. Nach den bisherigen Ermittlungen
könnten sich die Beschuldigten zu diesem Zweck bereits Waffen
beschafft haben.

Die heutigen Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden
Verdachtsmomente zu objektivieren. Insbesondere soll geklärt werden,
ob die Beschuldigten tatsächlich über Waffen verfügen. Vor diesem
Hintergrund sind die GSG 9 und das MEK des Bundeskriminalamtes im
Einsatz. Sie unterstützen die Beamten des Bundeskriminalamtes sowie
der Polizeien der Länder Berlin, Brandenburg und Thüringen bei den
heutigen Maßnahmen.

Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft Gera am 16. August 2017
Ermittlungen aufgenommen. Die Bundesanwaltschaft hat das dortige
Verfahren am 24. Oktober 2017 übernommen und Ermittlungen unter
anderem wegen des Verdachts der Gründung einer terroristischen
Vereinigung (§ 129 a StGB) eingeleitet.

(C) Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)

Verwirrte Person stört Gottesdienst im Dom

Verwirrte Person stört Gottesdienst im Dom
Zeit: Sonntag, 08.04.2018, 10.48 Uhr Ort: Limburg, Dom

Ein geistig verwirrter kongoleischer Mann störte den Gottesdienst
im Limburger Dom. Der 43 – jährige Mann ist bereits durch seine
merkwürdigen Verhaltenweisen in Limburg bekannt. Zuletzt glaubte er
Eigentümer der Commerzbank am Kornmarkt zu sein.

Er musste nun durch eine Streife der Polizeistation aus dem Dom
begleitet werden. Im Anschluß wurde er einem psychiatrischen
Krankenhaus zugeführt.

(C) PD Limburg-Weilburg – Polizeipräsidium Westhessen

UKW-Ausstrahlung über Sender Großer Feldberg unterbrochen Sender wird am Sonntag 8. April, von 6.05 Uhr bis 10.00 Uhr für vier Stunden abgeschaltet

UKW-Ausstrahlung über Sender Großer Feldberg unterbrochen Sender wird am Sonntag 8. April, von 6.05 Uhr bis 10.00 Uhr für vier Stunden abgeschaltet

Wegen vorbereitenden Reparaturmaßnahmen am Sender Großer Feldberg wird am Sonntag, 8. April, von 6.05 Uhr bis 10.00 Uhr die UKW-Sendeanlage abgeschaltet. Davon betroffen sind die Radioprogramme hr1 (94,4 MHz), hr2-kultur (96,7 MHz), hr3 (89,3 MHz) und hr4 (102,5 MHz). Ebenfalls von der Abschaltung am Sonntag betroffen sind die Standorte Wiesbaden mit hr1 (98,3 MHz) und hr2-kultur (93,1 MHz), Bingen mit hr3 (91,1 MHz) sowie Schlüchtern mit hr3 (88,9 MHz). Auch das Deutschlandradio (98,7 MHz) und FFH (105,9 MHz) werden in den vier Stunden über diese Frequenzen nicht zu hören sein.

Während der Abschaltung sind die betroffenen hr-Radioprogramme unter anderem über DAB+ (Kanal 7B), Internet (Webradio oder Livestream), Smartphone (hr-Radio-Apps) sowie Satellit oder Kabel (analog und digital) empfangbar. Weitere Informationen zu den alternativen Empfangsmöglichkeiten gibt es auf der Unternehmensseite des Hessischen Rundfunks, www.hr.de.

 
Folgende UKW-Frequenzen können gegebenenfalls als Ersatz genutzt werden:

Nördliches Rhein-Main-Gebiet:
hr1: 91,0 MHz (Sender Biedenkopf)
hr3: 87,6 MHz (Sender Biedenkopf)
hr4: 91,9 MHz (Sender Rimberg) oder 104,3 MHz (Sender Biedenkopf)

Östliches Rhein-Main-Gebiet:
hr1: 104,8 MHz (Sender Rhön)
hr3: 106,2 MHz (Sender Rhön)
hr4: 107,3 MHz (Sender Rhön)

Südliches Rhein-Main-Gebiet:
hr1: 90,6 MHz (Sender Hardberg) oder 88,1 MHz (Sender Würzberg)
hr2: 97,4 MHz (Sender Würzberg)
hr3: 92,7 MHz (Sender Hardberg) oder 89,7 MHz (Sender Würzberg)
hr4: 101,6 MHz (Sender Hardberg)

Frankfurt:
hr2: 87,9 MHz

 

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Hessischer Rundfunk | Pressestelle | Bertramstraße 8 | 60320 Frankfurt am Main