Baufreigabe für B 8 OU Bad Camberg erteilt

Baufreigabe für B 8 OU Bad Camberg erteilt

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat im Beisein des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch die Baufreigabe für die B 8 Ortsumgehung Bad Camberg erteilt. Das Gesamtvolumen der Maßnahme beträgt 41 Millionen Euro. Die Bauausführungspläne sind in Arbeit. Als möglicher Baubeginn wurde der Jahreswechsel 2018/2019 genannt.

„Das war der nächste wichtige Schritt auf dem Weg zur Ortsumgehung, für die ich schon Jahre – oder besser gesagt Jahrzehnte – kämpfe“, so Willsch. Die gute Kassenlage mache es möglich, dass alle baureifen Projekte auch zügig eine Finanzierungszusage vom Bund bekommen. „Nun liegt es am Land Hessen, die Ortsumgehung zu bauen“, erklärt Willsch.

„Es geht Stück für Stück voran und die nächste Hürde für die B8-Umgehung Bad Camberg ist genommen. Die zeitnahe Entscheidung aus dem Bundesverkehrsministerium zeigt, dass das Projekt eine hohe Priorität genießt – allen Unkenrufen der Vergangenheit zum Trotz, freut sich der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Hofmeister.

Neben der Ortsumgehung für Bad Camberg erhielten noch sieben weitere Projekte die Baufreigabe. Verkehrsminister Alexander Dobrindt: „Ich freue mich, dass die fertig geplanten Projekte jetzt zügig starten können. Das ermöglicht mehr Mobilität und entlastet an vielen Stellen Menschen von Verkehrslärm.“ © Klaus-Peter Willsch

Willsch zur B 8 OU Bad Camberg: „Lasst die Bagger rollen!“

Willsch zur B 8 OU Bad Camberg: „Lasst die Bagger rollen!“

„Lasst die Bagger rollen!“, freut sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch über den Ablauf der Klagefrist gegen die B 8 Ortsumgehung Bad Camberg – ohne Klage. Im Etat des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur seien genügend Mittel für einen baldigen Baubeginn vorhanden, so Willsch. Auf Einladung von Willsch wird Verkehrsstaatssekretär Norbert Barthle (CDU) im August die Kurstadt besuchen, um der Bevölkerung aus erster Hand über das weitere Vorgehen zu berichten.

„Ich empfinde eine große Erleichterung. Als Bad Camberger Bürger seit meiner Geburt 1980 verfolge ich die Diskussion um die B8-Umgehung bewusst seit Mitte der 1990er-Jahren. Nach vielen Jahren der Diskussionen, neuen Herausforderungen, Rückschlägen und Überzeugungsarbeiten auf allen Ebenen sind wir wohl nun endlich auf der Zielgeraden angekommen“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Hofmeister. Die etwa 6,6 Kilometer lange Ortsumgehung wird ca. 41 Millionen Euro kosten. „Trotz dieser hohen Kosten hat kein anderes Verkehrsprojekt einen derart hohen Nutzen-Kosten-Faktor wie die Ortsumgehung für Bad Camberg. Der Faktor beträgt 7,1“, legt Willsch dar.

„Auch wenn die Zielgerade angesichts des Umfangs des Projekts noch eine gewisse Länge hat. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass der gemeinsame Einsatz und eine relativ große Geschlossenheit der Bad Camberger am Ende den Weg zur Umsetzung der B8-Umgehung bereitet hat! Zu erwähnen ist hier nicht zuletzt die Bürgerinitiative für die B8-Umgehung, welche in den letzten zwei Jahren nochmals einen weiteren, positiven Schub erzeugt hat. Als örtlicher Landtagsabgeordneter werde ich – gemeinsam mit meinem Bundestagskollegen Klaus-Peter Willsch – das Projekt bis zur Realisierung eng begleiten“, so Hofmeister. © Klaus-Peter Willsch

 

Tobias Eckert (SPD): „CDU und Grüne sehen keine Priorität für wichtige Projekte im Kreis Limburg-Weilburg“

Tobias Eckert (SPD): „CDU und Grüne sehen keine Priorität für wichtige Projekte im Kreis Limburg-Weilburg“

WIESBADEN. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Eckert kritisiert die schwarz-grüne Landesregierung für ihre Prioritätensetzung bei den hessischen Projekten des Bundesverkehrswegeplans 2030, die Verkehrsminister Al-Wazir (Bündnis90/Die Grünen) am Montag in Wiesbaden vorgestellt hatte. „CDU und Grüne sehen ganz offensichtlich keine Priorität für wichtige Projekte im Kreis Limburg-Weilburg“, sagte Eckert, der die Entscheidung gegen eine Priorisierung wichtiger und dringend erwarteter Baumaßnahmen in der Region scharf kritisierte.  Mehr von diesem Beitrag lesen

Joachim Veyhelmann MdL schreibt Minister Al-Wazir: „Ortsumgehung B8 Limburg-Lindenholzhausen – Niederbrechen muss schnellstmöglich kommen“

 Joachim Veyhelmann MdL schreibt Minister Al-Wazir: „Ortsumgehung B8 Limburg-Lindenholzhausen  –  Niederbrechen muss schnellstmöglich kommen“ 

Limburg-Weilburg. Aufgrund der Zusage des Baurechts für die Umgehung der B8 Bad Camberg ist der heimische CDU-Landtagsabge­ordnete und Vorsitzende des Kreistags Limburg-Weilburg, Joachim Veyhelmann, in Wiesbaden vorstellig geworden.  In einem Brief an den Hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Herrn Tarek Al-Wazir, bittet er diesen, ihn über den aktuellen Planungsstand und die Zeitschiene für die Projekte der B8 Niederbrechen und Lindenholzhausen zu informieren und ihm alle notwendigen Auskünfte hierüber zukommen zu lassen.  Einbezogen in die Anfrage sind auch die Neugestaltung der Verkehrsführung  der B8 und L3022 am Bahnübergang Niederbrechen inklusive Kreisel. „Ich begrüße die Bemühungen der Initiativen zu den Ortsumgehungen Niederbrechen, Lindenholzhausen und Bad Camberg unter Einbeziehung der Bürgerinitiative Waldems-Esch, die Kräfte zu bündeln und gemeinsam voranzugehen. Aufgrund der steigenden Verkehrsbelastung in den genannten Gemeinden ist es unerlässlich, die dort geplanten Umgehungen der B8 schnellst möglich voran zu bringen“, so die Formulierung von Joachim Veyhelmann MdL, der in dieser Angelegenheit nach Eingang der Antwort des Ministeriums mit den Initiativen in Niederbrechen und Lindenholzhausen Kontakt aufnehmen wird, um das weitere Vorgehen zu besprechen. © Joachim Veyhelmann MdL

Dobrindt: Erste Öffentlichkeitsbeteiligung am Bundesverkehrswegeplan erfolgreich · Fast 40.000 Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern

Dobrindt: Erste Öffentlichkeitsbeteiligung am Bundesverkehrswegeplan erfolgreich · Fast 40.000 Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern
Bundesminister Alexander Dobrindt hat heute den Beteiligungsbericht zum neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030) vorgestellt. Der BVWP legt fest, in welche Straßen-, Schienen- und Wasserstraßen der Bund bis 2030 investiert. Erstmals konnte sich die Öffentlichkeit an der Aufstellung eines BVWP beteiligen.

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Büro Klaus-Peter Willsch informiert: Überarbeiteter Bundesverkehrswegeplan 2030

Bundesverkehrswegeplan 2030 – Projektübersicht aktualisiert

Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030, der nunmehr in Form von Ausbaugesetzen Gegenstand der Ressortabstimmung innerhalb der Bundesregierung ist wurde uns soeben zur Verfügung gestellt aus dem Büro Klaus-Peter Willsch. Dort heißt es: „Im Vergleich zum Entwurf, den ich Ihnen im März übersandt habe, gibt es zwei wesentliche Änderungen: Die B 260 Ortsumgehung Schlangenbad-Wambach ist erfreulicherweise doch noch in den Vordinglichen Plan aufgerückt. Die Ortsumgehung Limburg ist zwar im Weiteren Bedarf geblieben, hat aber ein Planungsrecht erhalten. Bei Projekten im „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ (WB*) besteht für die Straßenbauverwaltung (in unserem Fall Hessen Mobil) die Möglichkeit, Vorhaben in den Planungsstufen Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung zu bearbeiten. Dies kann einen entscheidenden Zeitvorteil mit sich bringen. Beide Projekte waren zuvor herabgestuft worden, konnten aber nun (zumindest) ihren Status halten. Im Bereich der Straßen haben es nun folgende Projekte aus meinem Wahlkreis in den Vordringlichen Bedarf geschafft:

B 8 OU Limburg-Lindenholzhausen

B 8 OU Brechen

B 8 OU Bad Camberg

B 8 OU Waldems-Esch

B 42 OU Rüdesheim

B 260 OU Schlangenbad-Wambach (neu)

B 275 OU Idstein-Eschenhahn

Leider nur in den Weiteren Bedarf wurden aufgenommen:

OU Limburg (aber nun weiterhin mit Planungsrecht)

B 8 OU Elz

B 54 Ortsumgehungen Oberzeuzheim – Elbtal – Langendernbach

B 260 Eltville-Martinsthal

B 275 Verlegung bei Bad Schwalbach

Insgesamt haben etwa 40.000 Zuschriften das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erreicht. Es konnte leider keine Höherstufung bei allen Projekten erwartet werden, umso erfreulicher ist aber, dass bei zwei Projekten entscheidende Verbesserungen erreicht werden konnten.

Nach Abschluss der Ressortabstimmung und des entsprechenden Kabinettsbeschlusses wird dann im Herbst im Parlament im Rahmen der Ausbaugesetze verbindlich über alle Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekte des Bundes bis zum Jahr 2030 entschieden.

[…]“ © Klaus-Peter Willsch MdB

Klaus-Peter Willsch informiert: Planungen zur Beseitigung des Bahnübergangs in Brechen haben begonnen

Klaus-Peter Willsch informiert: Planungen zur Beseitigung des Bahnübergangs in Brechen haben begonnen

Die Weiterführung der  Planung für die Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs im Zuge der B8 im Brechener Ortsteil Niederbrechen haben begonnen. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit. Konkret werden zurzeit Vermessungsarbeiten sowie Kartierungen von Flora und Fauna als Grundlage für die weitere technische Planung durchgeführt, wie Willsch aus dem Hessischen Verkehrsministerium erfuhr.

„Es geht voran. Das freut mich für die vielen tausend Pendler, die am Verkehrsknotenpunkt Berger Kirche regelmäßig im Stau stehen, weil die Schranke unten ist“, so Willsch. Noch auf der zurückliegenden Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Brechen wurde bei Anwesenheit des SPD-Landtagsabgeordneten Tobias Eckert behauptet, dass das Land Hessen seinen Verpflichtungen nicht nachkomme und die Planungen brach lägen. (Die NNP berichtete u.a. am 06. Juli) „Das entspricht nachweisbar nicht den Tatsachen“, klärt Willsch auf.

„Nachdem der Bund bereits im Jahr 2013 grünes Licht gegeben hatte, kamen die Planungen für die Beseitigung des Bahnübergangs leider ins Stocken. Das Land Hessen, das für die Planung zuständig ist, verfügt bedauerlicherweise nicht über genügend Mittel, um alle Projekte gleichzeitig voranzutreiben. Zusammen mit dem Brechener Bürgermeister Schlenz und meinem Kollegen aus dem Hessischen Landtag, Joachim Veyhelmann, sowie der örtlichen Bürgerinitiative um Heinz-Dieter Basquitt bin ich aber konstant am Thema dran geblieben. So ist es gelungen, vom hessischen Verkehrsminister zunächst ein positives Bekenntnis zur Maßnahme zu bekommen. Dass es jetzt losgegangen ist, zeigt, wie wichtig ein langer Atem ist, den wir auch weiter haben müssen“, so Willsch.

Die Beseitigung des Bahnübergangs sei sehr wichtig, da Bahnübergänge Umfallschwerpunkte seien. „Die Baumaßnahme selbst kostet das Land aufgrund der Finanzierung gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz keinen Cent“, so Willsch.

 

© Büro Klaus-Peter Willsch MdB

Bürgerinitiative Ortsumgehung Niederbrechen ruft zur Teilnahme beim Demonstrationszug am 1.7.2016 um 17.30 auf

teaserbox_52407853Bürgerinitiative Ortsumgehung Niederbrechen ruft zur Teilnahme beim Demonstrationszug am 1.7.2016 um 17.30 auf 

„Die Bürgerinitiative Ortsumgehung Niederbrechen ruft zur Teilnahme bei dem angemeldeten Demonstrationszug am 01.Juli 2016 um 17.30 Uhr auf. Alle Bürger, MItglieder und Unterstützer der Ortsumgehung treffen sich auf der Limburger Straße 21-23 (Höhe Tankstelle Gläser). Durch den Demonstrationszug wollen wir gemeinsam und lautstark auf die besonderen Belastungen durch die stark frequentierte Bundesstraße B8,insbesndere bei den derzeit häufigen Verkehrsstörrungen auf der Autobahn A3, hinweisen. Der Demonstrationszug wird, mit kurzen Kundgebungen, über die Limburgerstraße über die Villmarer Straße bis zum Feuerwehrgerätehaus führen.“ „Die Bürgerinitiative Ortsumgehung Niederbrechen ruft zur Teilnahme bei dem angemeldeten Demonstrationszug  am 01.Juli 2016 um 17.30 Uhr auf. Alle Bürger, MItglieder und Unterstützer der Ortsumgehung treffen sich auf der Limburger Straße 21-23 (Höhe Tankstelle Gläser).

Durch den Demonstrationszug wollen wir gemeinsam und lautstark auf die besonderen Belastungen durch die stark frequentierte Bundesstraße B8, insbesondere bei den derzeit häufigen Verkehrsstörrungen auf der Autobahn A3, hinweisen. Der Demonstrationszug wird, mit kurzen Kundgebungen, über die Limburgerstraße über die Villmarer Straße bis zum Feuerwehrgerätehaus führen.“ © http://www.buergerinitiative-ortsumgehung-niederbrechen.de/

Bundesverkehrswegeplan 2030 · Al-Wazir: „Bund hat Engpässe im hessischen Schienen- und Strassennetz erkannt“ · „Es hat sich ausgezahlt, dass wir dem Bund permanent mit unseren Anliegen auf den Füßen standen.“

Bundesverkehrswegeplan 2030 · Al-Wazir: „Bund hat Engpässe im hessischen Schienen- und Strassennetz erkannt“  · „Es hat sich ausgezahlt, dass wir dem Bund permanent mit unseren Anliegen auf den Füßen standen.“

Der Bundesverkehrsminister hat gestern den Entwurf für den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 vorgelegt. Darin enthalten sind sämtliche beabsichtigten Neu-, Um- und Ausbaumaßnahmen an Straßen, Schienen und Wasserstraßen, für die aus Bundessicht ein Bedarf erkannt wurde.

„Der Bund hat die Engpässe im hessischen Schienen- und Straßennetz offenkundig erkannt“, sagte der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir in einer ersten Reaktion auf den Entwurf. „So wie es aussieht, beabsichtigt der Bund für hessische Infrastrukturprojekte deutlich mehr Geld als im vorangegangenen BVWP zur Verfügung zu stellen. Auch der Anteil Hessens am Gesamtbudget soll deutlich steigen.“ Mehr von diesem Beitrag lesen

Brechen hat es in den vordringlichen Bedarf geschafft – Klaus-Peter Willsch zum aktuellen Stand . . .

Brechen hat es in den vordringlichen Bedarf geschafft – Klaus-Peter Willsch zum aktuellen Stand . . .

s.hier: http://bmvbs.pro.contentstream.de/18004initag/ondemand/3706initag/bmvi/bvwp2030/bvwp-2030-referentenentwurf.pdf

Klaus-Peter Willsch schreibt heute: „…heute hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in einer Sondersitzung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2016 – 2030 (BVWP) vorgestellt. Für meinen Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg gibt es Licht und Schatten.

Im Bereich der Schienenverkehrsprojekte ist für unsere Region insbesondere die Neubaustrecke zur Entlastung des Mittelrheintals von herausragender Bedeutung. Die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz haben dabei den Westerwald-Taunus-Tunnel zur Prüfung angemeldet. Wie Sie wissen, unterstürte ich das Projekt seit vielen Jahren und habe bereits im September 2014 die politischen Akteure der Region zum Tunnelgipfel nach Rüdesheim eingeladen. Der Prüfauftrag der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz war ein wichtiger Zwischenschritt, den wir gemeinsam mit den Bürgerinitiativen des Mittelrheintals erreicht haben. Das BMVI ist dieser Prüfbitte insoweit nachgekommen, dass die Umfahrung des Mittelrheintals zwischen Troisdorf und Mainz für den Schienengüterverkehr als Vorhabend des Potentiellen Bedarfs kategorisiert wurde. Dies bedeutet, dass diese Vorhaben nun in einer 2. Phase auf ihre Wirtschaftlichkeit hin untersucht werden und die Chance besteht, dass diese noch in den Vordringlichen Bedarf aufgenommen werden. Dies kann beispielsweise durch Entscheidung des Deutschen Bundestages in den Bedarfsplan des Ausbaugesetzes aufgenommen werden.

Für die neuen Vorhaben gibt es im BVWP 2030 die Dringlichkeitsstufen Vordringlicher Bedarf (VB) mit Vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung (VB-E) sowie Weiterer Bedarf (WB) mit Weiterer Bedarf mit Planungsrecht (WB*). Es ist vorgesehen, die Vorhaben des VB/VB-E im Geltungszeitraum des BVWP bis zum Jahr 2030 umzusetzen bzw. zu beginnen. Für Vorhaben des Weiteren Bedarfs werden hingegen voraussichtlich erst nach 2030 Investitionsmittel zur Verfügung stehen.

Im Bereich der Straßen haben es einige Projekte in den Vordringlichen Bedarf geschafft:

B 8 OU Limburg-Lindenholzhausen

B 8 OU Brechen

B 8 OU Bad Camberg

B 8 / B 275 OU Waldems-Esch

B 42 OU Rüdesheim

B 275 OU Idstein-Echenhahn

 

Leider nur in den Weiteren Bedarf wurden aufgenommen wurden:

OU Limburg

B 8 OU Elz

B 54 Ortsumgehungen Oberzeuzheim – Elbtal – Langendernbach

B 260 Eltville-Martinsthal

B 260 Schlangenbad-Wambach

B 275 Verlegung bei Bad Schwalbach

Die Länder haben etwa 1.700 Bundesfernstraßenprojekte für den BVWP angemeldet – also durchschnittlich etwa sechs pro Wahlkreis. Angesichts der mehr als doppelt so vielen Projekte in unserer Region war es leider absehbar, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden würden. Als Pendlerregion sind wir aber noch mehr als andere auf eine bestmöglich ausgebaute Infrastruktur angewiesen. Ich freue mich für jedes Projekt, dass der Bund weiterverfolgen möchte, geben aber auch keines verloren, das diese Hürde heute noch nicht genommen hat.

Jetzt kommt es darauf an, die sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung zu nutzen. Diese wird ab dem 21. März online möglich sein. Auch ich werde mich am Konsultationsverfahren beteiligen. Die Stellungnahmen können schriftlich oder über das Internet in einem Formular abgegeben werden. Wir sollten nichts unversucht lassen, um das ein oder andere Projekt doch noch in den Vordringlichen Bedarf zu bringen! Bitte beteiligen Sie sich! Wie ich bereits in meiner letzten E-Mail dargelegt habe, werden alle Stellungnahmen auf ihre Relevanz für den Gesamtplan geprüft. Der Plan wird zudem auch bei Hessen Mobil in Wiesbaden, Wilhelmstraße 10, 65185 Wiesbaden öffentlich zur Ansicht und Kommentierung ausgelegt. Sichtung und Prüfung führen externe Gutachter sowie das BMVI selbst durch. Sofern aufgrund einer Stellungnahme aus fachlich-inhaltlichen oder rechtlichen Gründen geboten bzw. sinnvoll, wird das BMVI den BVWP anpassen. Beim letzten Bundesverkehrswegeplan aus dem Jahr 2003 sowie beim Investitionsrahmenplan aus 2011 hat sich gezeigt, dass sich Kämpfen sehr lohnen kann.  © Klaus-Peter Willsch

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wird am 16. März 2016 in einer Sondersitzung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2016 – 2030 (BVWP) vorstellen

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Symbolbild: B8 bei Niederbrechen – Messungen …. © FOTO-EHRLICH.de

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wird am 16. März 2016 in einer Sondersitzung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2016 – 2030 (BVWP) vorstellen

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wird am 16. März 2016 in einer Sondersitzung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2016 – 2030 (BVWP) vorstellen. Der BVWP stellt das wichtigste Instrument der Verkehrsinfrastrukturplanung des Bundes dar. Hierzu wurden etwa 2.000 Projektideen (rd. 1.700 für Bundesfernstraßen, rd. 400 für Bundesschienenwege, rd. 50 für Bundeswasserstraßen) angemeldet und vom BMVI bewertet.

In den Plan sollen alle Projekte aufgenommen werden, für die ein Baubedarf besteht, um den zukünftigen Verkehr zu bewältigen. Dafür werden auf Basis der Verkehrsprognose 2030 alle angemeldeten Projektideen nach einer standardisierten Bewertungsmethodik untersucht. Die Projektideen sind teilweise noch in einem sehr frühen Planungsstadium. Details der Projektgestaltung (z.B. Linienführung, Betroffenheit von Anwohnern) werden nicht im BVWP, sondern in nachgelagerten Planungsstufen festgelegt.

Aus meinem Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg sind neben einer Entlastungsstrecke für das von Bahnlärm geplagte Mittelrheintal (u.a. die Variante „Westerwald-Taunus-Tunnel“), dem Ausbau der A 3 auch diverse Ortsumgehungsprojekte vom Land Hessen für den neuen Bundesverkehrswegeplan vorgeschlagen worden. Ob und welche Projekte sich in welcher Kategorie des BVWP finden, wissen wir leider erst, wenn der Plan vorliegt.

Neu und wichtig ist hierbei, dass es eine sechswöchige Beteiligung der Öffentlichkeit gibt. Alle Interessierten in Deutschland könne sich am Konsultationsverfahren beteiligen. Die Stellungnahmen können schriftlich oder über das Internet in einem Formular abgegeben werden. Während dieser Zeit wird der BVWP-Entwurf an ca. 20 Orten in Deutschland physisch ausgelegt und online zur Verfügung stehen.

Alle Einsender erhalten eine Eingangsbestätigung. Alle Stellungnahmen werden auf ihre Relevanz für den Gesamtplan geprüft. Sichtung und Prüfung führen externe Gutachter sowie das BMVI selbst durch. Aufgrund der Vielzahl der zu erwartenden Stellungnahmen werden diese nicht einzeln beantwortet oder veröffentlicht, sondern in einem Bericht zum Konsultationsverfahren zusammenfassend behandelt. Sofern aufgrund einer Stellungnahme aus fachlich-inhaltlichen oder rechtlichen Gründen geboten bzw. sinnvoll, wird das BMVI den BVWP anpassen. Das Konsultationsverfahren endet mit der Vorlage der überarbeiteten Fassung des BVWP (2. Referentenentwurf), die Grundlage für den Kabinettbeschluss sein wird.

Die letztlich verbindliche Entscheidung zu den Einzelprojekten wird durch den Deutschen Bundestag im Rahmen der sich daran anschließenden Ausbaugesetze getroffen. Im Anhang habe ich Ihnen eine Übersicht über die laufenden und die für den Bundesverkehrswegeplan vorgeschlagenen Vorhaben in meinem Wahlkreis beigefügt.

Siehe auch Anlagen:
BVWP Meldungen Hessen Schiene

BVWP Meldungen Hessen Straße

©  Klaus-Peter Willsch MdB, Platz der Republik, D-11011 Berlin www.klaus-peter-willsch.de

 

Entwurfsvermessungen im Zusammenhang mit den Planungen zur Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs im Zuge der B 8 nördlich von Niederbrechen

Entwurfsvermessungen im Zusammenhang mit den Planungen zur Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs im Zuge der B 8 nördlich von Niederbrechen

Am gestrigen Tage fanden Vermessungsarbeiten an der B8 im Bereich der Brückenmühle / Ausfahrt Kläranlage statt. Dabei handelt es sich um Entwurfsvermessungen im Zusammenhang mit den Planungen zur Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs im Zuge der B 8 nördlich von Niederbrechen. Die Entwurfsvermessungen sind eine topografische Bestandsaufnahme, die als Grundlage für die spätere Planung dient. Bei der topografischen Bestandsaufnahme wird eine Ist-Aufnahme des jetzigen Geländes erstellt und auf dieser Grundlage ein digitales Geländemodell (3D) berechnet. Auf den Fotos ist eine „Totalstation“ (weißes Messgerät) zu sehen, das ist eine Kombination aus einem Tachymeter (Entfernungsmessgerät) und einem Theodolit (Winkelmessgerät). Auf dem anderen Foto sieht man ein Prisma. Über dieses Prisma – angebracht über einem Länge- und Höhe-Festpunktfeld (weiteres Foto)- kann jedes Objekt vermessungstechnisch erfasst werden.

Glühweinfest an der B8 – “Bürgerinitiative Ortsumgehung Niederbrechen” lädt ein

ehp_4758Glühweinfest an der B8 – “Bürgerinitiative Ortsumgehung Niederbrechen” lädt ein

Auch in diesem Jahr lädt die Bürgerinitiative Ortsumgehung Niederbrechen zu einem B8-Glühweinfest an die Limburger Straße ein und zwar am Samstag, dem 12. Dezember 2015 von 16:00 bis ca. 18:00 Uhr an der Limburger Straße 40 und 42 in Niederbrechen. Mit dem Glühweinfest will die Bürgerinitiative einmal mehr ein offenes Forum schaffen, wo in lockerer Runde bei Kerzen und Fackeln, Punsch und Glühwein ein Informations- und Gedankenaustausch zum Thema „Ortsumgehung Niederbrechen“ ermöglicht wird. Hier sollen aktuelle Informationen über neuere Entwicklungen und Aktivitäten der Bürgerinitiative gegeben werden, umgekehrt aber auch Anregungen, Gedanken und Hinweise seitens der Mitglieder und anderer Interessierter aufgenommen oder offene Fragen beantwortet werden. Im Mittelpunkt wird natürlich auch der Stand des „Maßnahmenkatalogs zur Reduzierung von Verkehrsgefährdung, Verkehrslärm und Feinstaub in Niederbrechen“ stehen.

http://www.buergerinitiative-ortsumgehung-niederbrechen.de

Beschluss für Umgehung Bad Camberg voraussichtlich 2016 Staatssekretär Samson informiert über Planungsstand

Beschluss für Umgehung Bad Camberg voraussichtlich 2016 Staatssekretär Samson informiert über Planungsstand 

Der Planfeststellungsbeschluss für die Ortsumgehung Bad Camberg im Zuge der Bundesstraße 8 wird voraussichtlich im kommenden Jahr unterzeichnet. Dies teilte Hessens Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson am Freitag auf einer Informationsveranstaltung in Bad Camberg mit. Samson wies darauf hin, dass Hessen bei diesem Projekt einem Planungsauftrag des Bundes nachkomme. Das Vorhaben berühre unterschiedlichste, mitunter widerstreitende Interessen.

Ziel der Veranstaltung war es, über den aktuellen Sachstand und die weiteren Schritte zu informieren,um bestehende Unsicherheiten über den Fortgang des Verfahrens auszuräumen. Mehr von diesem Beitrag lesen

Vorstand der Bürgerinitiative Ortsumgehung Niederbrechen im Gespräch – Neues zum Bundesverkehrswegeplan 2015 und zum BI-Maßnahmenkatalog

BI_Bürgerinitiative B8 Umgehung B 8Vorstand der Bürgerinitiative Ortsumgehung Niederbrechen im Gespräch – Neues zum Bundesverkehrswegeplan 2015 und zum BI-Maßnahmenkatalog

In den letzten Woche führte der Vorstand der Bürgerinitiative Ortsumgehung Niederbrechen verschiedene Informationsgespräche – zum einen mit Bürgermeister Schlenz, zum anderen mit dem Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch, dem Abteilungsleiter Planung von HessenMobil Eugen Reichwein, Monika Mandler-Akram vom Regierungspräsidium Gießen, Referat Lärmaktionsplan und den Fraktionsvorsitzenden bzw. Vorsitzenden der örtlichen Parteien. Ziel beider Gespräche war es, neue Erkenntnisse zum aktuellen Stand des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2015 bzw. offene Fragen zur Umsetzung des von der BI herausgegebenen Maßnahmenkatalogs zu gewinnen.

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