FW-HH: Die Feuerwehr Hamburg informiert. Urlaubszeit ist Reisezeit. So verhindern sie unnötige Fehlalarme!

FW-HH: Die Feuerwehr Hamburg informiert. Urlaubszeit ist Reisezeit. So verhindern sie unnötige Fehlalarme!

Ihre Rauchwarnmelder retten Leben und machen nie Urlaub!

Ordnungsgemäß betriebene private Rauchwarnmelder warnen die Bewohner vor Brandrauch und möglichen Rauchgasvergiftungen bei einem Feuer oder Entstehungsbrand im häuslichen Bereich. Der hochtoxische Brandrauch kann bereits nach wenigen Atemzügen innerhalb kürzester Zeit zum Tode führen.

Private Rauchwarnmelder machen aber auch mit einem akustischen Warnton auf sich aufmerksam, wenn die zum Betrieb erforderliche Batterie ihre Leistungsfähigkeit verloren hat. Diese notwendige Warnfunktion (Batterie-Alarm) führt jedoch nicht zuletzt oder gerade in der Urlaubs- und Reisezeit auch immer wieder zu Fehlalarmierungen von Feuerwehr und Polizei. Jetzt zu Beginn der Ferienzeit möchte die Feuerwehr Hamburg alle Haus- und Wohnungsbesitzer und auch alle Mieter darauf hinweisen, dass die gesetzlich vorgeschriebenen und mittlerweile in fast allen Hamburger Wohnräumen installierten und größtenteils batteriebetriebenen Rauchwarnmelder keinen Urlaub machen. Es sei denn, die verbauten Batterien zur Stromversorgung verlieren ihre Energie, weil sie über einen längeren Zeitraum betrieben und nicht von Zeit zu Zeit durch frische Energieträger ersetzt worden sind. Auch wenn einige Produkthersteller eine Funktionsdauer von bis zu zehn Jahren garantieren, empfehlen Fachleute die Energieträger jährlich auf ihre Leistungsfähigkeit zu prüfen und gegebenenfalls durch frische Batterien zu ersetzen.

Eine regelmäßige Überprüfung von Rauchwarnmeldern kann Fehleinsätze verhindern und eventuell mögliche Folgeschäden durch die Überprüfung der Einsatzstelle vermeiden. Denn…, wenn die Einsatzkräfte alarmiert werden, müssen sie zweifelsfrei feststellen, dass an der Einsatzstelle kein Schadenfeuer vorliegt. Das bedeutet, sie müssen sich, notfalls auch gewaltsam, einen Zugang zur betreffenden Wohnung verschaffen. Häufig kann nur dann zweifelsfrei festgestellt werden ob der Rauchwarnmelder aufgrund einer Rauchentwicklung in Folge eines Feuers alarmiert hat.

Deshalb bittet die Feuerwehr Hamburg die Bewohner der schönsten Stadt vor dem Antritt ihrer wohlverdienten Erholungsreise noch kurz die Rauchwarnmelder ihres geliebten Heimes zu überprüfen, damit bei der Rückkehr aus dem Urlaub keine unangenehme Überraschung wartet.

Die Feuerwehr Hamburg steht jederzeit für Ihre Fragen zum Brandschutz zu Verfügung und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern eine angenehme und erholsame Urlaubszeit. © Feuerwehr Hamburg

Cyber-Angriffe auf die Wirtschaft – jedes zweite Unternehmen betroffen

Cyber-Angriffe auf die Wirtschaft – jedes zweite Unternehmen betroffen

Bonn, 21. Juli 2017. Jedes zweite Unternehmen in Deutschland ist innerhalb der letzten zwei Jahre Opfer von Cyber-Angriffen geworden. Dies geht aus einer Studie des Digitalverbandes Bitkom hervor. Als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde begrüßt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) diese Erhebung und appelliert an deutsche Unternehmer, Informationssicherheit mit höchster Priorität zu behandeln. Mehr von diesem Beitrag lesen

Bundesanwaltschaft erhebt Anklage vor dem Staatsschutzsenat des OLG Celle ….

Bundesanwaltschaft erhebt Anklage vor dem Staatsschutzsenat des OLG Celle ….

Die Bundesanwaltschaft hat am 10. Juli 2017 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Celle Anklage gegen den 33-jährigen irakischen Staatsangehörigen Ahmad Abdulaziz Abdullah A., den 51-jährigen türkischen Staatsangehörigen Hasan C., den 37-jährigen deutschen und serbischen Staatsangehörigen Boban S., den 28-jährigen deutschen Staatsangehörigen Mahmoud O. sowie den 27-jährigen kamerunischen Staatsangehörigen Ahmed F. Y. erhoben. Ahmad Abdulaziz Abdullah A. ist der Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ (§ 129a Abs. 1 Nr. 1 i. V. m. § 129b Abs. 1 StGB), der Terrorismusfinanzierung (§ 89c Abs. 1 S. 1 Nr.8 StGB) sowie der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten (§ 111 Abs. 1 StGB) hinreichend verdächtig. Hasan C., Boban S., Mahmoud O. und Ahmed F.sind angeklagt, den sogenannten Islamischen Staat jeweils ineiner unterschiedlichen Anzahl von Fällen   unterstützt zu haben (§129a Abs. 1 und Abs. 5 i. V. m. § 129b Abs. 1 StGB). Mahmoud O. und Ahmed F. Y. wird darüber hinaus zur Last gelegt, zu Betrugsstraftaten angestiftet zu haben (§ 26 i. V. m. § 263 Abs. 1 StGB).

In der Anklageschrift ist im Wesentlichen folgender Sachverhalt dargestellt: Mehr von diesem Beitrag lesen

Polizei als Urlaubsretter,              Rüdesheim,       17.07.2017, 16.15 Uhr,

Polizei als Urlaubsretter,              Rüdesheim,       17.07.2017, 16.15 Uhr,

(pl)Am Montagnachmittag hatte die Rüdesheimer Polizei einen Einsatz anderer Art und fungierte als Urlaubsretter. Ein älteres Ehepaar hatte sich gegen 16.15 Uhr bei der Rüdesheimer Polizei gemeldet. Sie erzählten, dass sie zur Zeit im Urlaub wären und mit einem Kreuzfahrtschiff zwecks eines Landganges in Rüdesheim angelegt hätten. Um 16.00 Uhr sollte das Schiff in Richtung Straßburg ablegen, das Ehepaar hatte es jedoch nicht mehr rechtzeitig zurück zum Schiff geschafft. Die Beamten zögerten nicht lange und meldeten den Vorfall den Kollegen der Wasserschutzpolizei. Diese konnten durch eine Recherche die telefonische Erreichbarkeit des Schiffes ausfindig machen und den Kapitän anrufen. Mit diesem wurde vereinbart, dass das Schiff noch einmal in Geisenheim anlegt. Das ältere Paar wurde daraufhin von der Rüdesheimer Polizei zum vereinbarten Treffpunkt gefahren. Dort angekommen, wurde jedoch festgestellt, dass der Anfahrtsweg und das Eingangstor zur Anlegestelle aufgrund eines Festes verschlossen waren. Kurzentschlossen wurde das Ehepaar daraufhin von den Polizisten und dem Schiffkapitän über das verschlossene Tor gehoben, so dass der wohlverdiente Urlaub zum Glück doch noch weitergehen konnte.

Rückbau vom Atomkraftwerk in Biblis gestartet

Rückbau vom Atomkraftwerk in Biblis gestartet

Umweltministerin Priska Hinz gibt Startschuss: „Die Zeit der Atomenergie ist vorbei. In Hessen beginnt damit endgültig ein neuer Abschnitt der umweltverträglichen Energieversorgung.“ 

„Das ist ein historischer Moment: Die Ära der Atomenergienutzung in Hessen ist endgültig beendet. Jetzt beginnt eine neue Zeit. Alle Zeichen stehen unumkehrbar auf Rückbau“, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute im Atomkraftwerk Biblis. Mit der symbolischen Demontage einer Pumpe im sogenannte Sekundäreinspeisesystem RZ haben Umweltministerin Priska Hinz und Kraftwerksleiter Horst Kemmeter heute offiziell den Startschuss für den sicheren und zügigen Rückbau des Atomkraftwerks in Biblis gegeben. Mehr von diesem Beitrag lesen

BARMER-Krankenhausreport 2017 · Ältere Patienten in Deutschland nicht optimal versorgt 

BARMER-Krankenhausreport 2017 · Ältere Patienten in Deutschland nicht optimal versorgt 

Berlin, 19. Juli 2017 – In Deutschland liegen immer mehr über 70-jährige multimorbide Geriatrie-Patienten im Krankenhaus. In den Jahren 2006 bis 2015 stieg ihre Zahl um 80 Prozent, von 1,1 auf zwei Millionen Personen. Finanzielle Fehlanreize können jedoch dafür sorgen, dass Geriatrie-Patienten länger als nötig oder kürzer als erforderlich im Krankenhaus versorgt werden. Zu diesem Ergebnis kommt der heute in Berlin vorgestellte BARMER-Krankenhausreport 2017. Hintergrund dieser Entwicklung ist die starre, an der Dauer des Krankenhausaufenthalts orientierte Mehr von diesem Beitrag lesen

Expertentagung zum Bevölkerungsschutz · DRK: Selbst- und Nachbarschaftshilfe wird in Krisenfällen immer wichtiger 

Expertentagung zum Bevölkerungsschutz · DRK: Selbst- und Nachbarschaftshilfe wird in Krisenfällen immer wichtiger 

Deutschland muss sich nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) beim Bevölkerungsschutz besser auf große Krisensituationen vorbereiten. „Wir müssen eine nationale Strategie entwickeln und umsetzen, die die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung und des ganzen Landes gegenüber großen Krisenszenarien stärkt. Dabei müssen wir auch die Bevölkerung zur Selbst- und Nachbarschaftshilfe befähigen“, sagte DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters am Mittwoch beim DRK-Sommersymposium „Der Mensch im Mittelpunkt – Impulse für einen zukunftsfähigen Betreuungsdienst“. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Dr. Emily Haber. Mehr von diesem Beitrag lesen

Was tun, wenn ein Vierbeiner in Gefahr ist – Aktion „Hund im Backofen“ von TASSO e.V.

Was tun, wenn ein Vierbeiner in Gefahr ist – Aktion „Hund im Backofen“ von TASSO e.V.

Sulzbach/Ts., 19.  Juli 2017 – Die sommerlichen Temperaturen sind für die meisten Menschen ein großer Genuss. Für Hunde können sie aber schnell zur Gefahr werden. Und zwar dann, wenn ihre Halter die Tiere im Auto zurücklassen. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. erklärt, was Passanten tun können, wenn sie sehen, dass ein Hund in Gefahr ist.

Schon ab Temperaturen von 20 Grad Celsius kann ein Auto zur tödlichen Hitzefalle für einen Hund werden. Das Fahrzeuginnere heizt sich schnell auf extreme Temperaturen auf. Der Hund versucht, sich durch Hecheln Kühlung zu verschaffen. Dabei verbraucht er sehr viel Wasser. Wenn er dieses Wasser nicht wieder aufnehmen kann, besteht die Gefahr eines Hitzschlages. Das Auto im Schatten zu parken und eine Scheibe einen Spaltbreit offen lassen, reicht nicht aus! Mehr von diesem Beitrag lesen

DRK-Gesundheitstipps · Beim ersten Donnergrollen sofort raus aus dem Wasser und Schutz suchen

DRK-Gesundheitstipps · Beim ersten Donnergrollen sofort raus aus dem Wasser und Schutz suchen

Gewitter und Unwetter sind ab Donnerstag für weite Teile Deutschlands angekündigt. Das DRK erklärt, wie Sie im Ernstfall helfen können, wie Sie sich bei einem Gewitter verhalten sollten und wo Sie sicher sind. „Ein Blitz kann eine Spannung von mehreren Millionen Volt haben. Das klingt erschreckend. Doch je schneller die Hilfe kommt, desto besser sind die Chancen zu überleben. Auch Menschen, die keine besonderen Kenntnisse in Erster Hilfe haben, sollten keine Zeit verlieren“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Peter Sefrin. Hier seine Tipps: Mehr von diesem Beitrag lesen

GBA: Haftbefehl wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat außer Vollzug gesetzt

GBA: Haftbefehl wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat außer Vollzug gesetzt

Karlsruhe (ots) – Auf Antrag der Bundesanwaltschaft hat der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs heute (18. Juli 2017) den Haftbefehl gegen den 25- jährigen deutschen Staatsangehörigen Mathias F. außer Vollzug gesetzt und seine Freilassung angeordnet. Der Beschuldigte war am 26. April 2017 von der Staatsanwaltschaft Frankfurt a. M. festgenommen worden. Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, gemeinsam mit Franco A. und Maximilian T. aus einer rechtsextremistischen Gesinnung heraus eine schwere staatsgefährdende Gewalttat (§ 89 a Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 2, § 25 Abs. 2 StGB) vorbereitet zu haben (vgl. Pressemitteilung Nummer 45 vom 9. Mai 2017). Mehr von diesem Beitrag lesen

LKA-RP: Warnhinweis Rheinland-Pfälzische Firmen im Visier von Betrügern Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt 204 potentiell betroffene Firmen vor „Chefbetrug – CEO FRAUD“

LKA-RP: Warnhinweis Rheinland-Pfälzische Firmen im Visier von Betrügern Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt 204 potentiell betroffene Firmen vor „Chefbetrug – CEO FRAUD“

Im Rahmen eines bayerischen Ermittlungsverfahrens konnten über 10.000 E-Mail Adressen potentieller Opfer aus dem gesamten Bundesgebiet, teils auch aus dem benachbarten Ausland festgestellt werden. Darunter befinden sich 423 E-Mail Adressen von 204 rheinland-pfälzischen Firmen, Vereinen und Institutionen. Betroffen sind vor allem mittelständische Unternehmen, Autohäuser und Werkstätten, Sportvereine, Handwerksbetriebe, soziale Einrichtungen, Logistikunternehmen, Reisebüros und sonstige Dienstleister. Um die potentiellen Opfer in Rheinland-Pfalz zu warnen, hat das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, Dezernat 45 – Wirtschaftskriminalität, am 18.07.2017 an alle bekannt gewordenen rheinland-pfälzischen Firmen einen Warnhinweis verschickt. Beim CEO-Fraud handelt es sich um ein Betrugsphänomen, das auch unter dem Namen „Chef-Masche“ bundesweit bekannt ist. Die Täter geben sich dabei als Chef oder Mehr von diesem Beitrag lesen

JETZT KATWARN installieren: geplanter KATWARN-PROBEALARM um 12h · „Wir müssen vorbereitet sein“ · Hessische Polizei warnt bei Großschadenslagen künftig auch über KATWARN

JETZT KATWARN installieren: geplanter KATWARN-PROBEALARM um 12h · „Wir müssen vorbereitet sein“ · Hessische Polizei warnt bei Großschadenslagen künftig auch über KATWARN

Wiesbaden. Die hessische Polizei setzt künftig das Warn- und Informationssystem KATWARN ein, um die Bevölkerung über Großschadenslagen wie Terroranschläge zu informieren. Die kostenlos erhältliche App bilde dabei eine schnelle und verlässliche Ergänzung zu den bereits bestehenden Warn- und Informationsmechanismen der Polizei, betonte Innenminister Peter Beuth im Rahmen der Vorstellung der App im Krisenzentrum des Innenministeriums. An der Pressekonferenz nahmen auch Landespolizeipräsident Udo Münch sowie Dr. Klaus Zehner von der SV SparkassenVersicherung und Ortwin Neuschwander vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme teil. Die erstmalige Nutzung der App durch die Polizei erfolgt am morgigen Mittwoch, 12.00 Uhr, in Form eines Probealarms.

„Ab sofort nutzt die hessische Polizei landesweit KATWARN, um die Bevölkerung unmittelbar über konkrete oder mögliche Bedrohungslagen wie terroristische Anschläge zu informieren. Auch wenn uns zurzeit keine Hinweise auf eine unmittelbare Gefahr für das Leben der Menschen in unserem Land vorliegen, müssen wir vorbereitet sein. Daher rufe ich auch die Bürgerinnen und Bürger in Hessen auf, die App auf ihren Mobiltelefonen zu installieren. Im Falle einer Warnmeldung ist es von großer Bedeutung, der Polizei umgehend Folge zu leisten und seinen Mitmenschen vor Ort zu helfen“, so Innenminister Peter Beuth.

Bisher nutzten 17 Landkreise die App für den Katastrophenschutz

KATWARN wird in Hessen bereits seit 2014 durch die Landkreise zur ergänzenden Warnung der Bevölkerung von Schadensereignissen genutzt. Beispiele hierfür sind Gefahrstofffreisetzungen durch Unfälle oder Brände, Evakuierungen nach Kampfmittelfunden oder Hochwassergefahren. 17 Landkreise nutzen diesen Service zurzeit als Brand- und Katastrophenschutzbehörden und wurden von der Landesregierung entsprechend gefördert.

„Seit mehr als 250 Jahren unterstützt die SV SparkassenVersicherung die Feuerwehren und die öffentliche Sicherheit, früher mit Leitern und Wassereimern, heute mit modernster digitaler Technik wie KATWARN. Der Einsatz von KATWARN durch die Polizei in Hessen ergänzt die bisherige Verwendung durch die Feuerwehr perfekt“, sagte Dr. Klaus Zehner, Vorstandsmitglied der SV SparkassenVersicherung.

 Das KATWARN-System wurde vom Fraunhofer-Institut FOKUS im Auftrag der öffentlichen Versicherer Deutschlands, darunter die SV SparkassenVersicherung, entwickelt. Bereits seit 2011 ist es im Einsatz und verbreitet Gefahrenwarnungen in Deutschland sowohl auf Ebene von Stadtstaaten und Bundesländern sowie kleinräumigere Gefahrenwarnungen auf Ebene von Landkreisen und kreisfreien Städten. Darüber hinaus versendet das System seit 2012 deutschlandweit die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an alle Nutzer im Bundesgebiet und ist seit diesem Jahr zudem mit dem Warnsystem KATWARN Österreich/Austria gekoppelt.

Die Kosten für die Einführung und den Betrieb trägt das Land Hessen, die technische Plattform stellen die öffentlichen Versicherer für das Gemeinwohl zur Verfügung. „Mit der heutigen Einführung des KATWARN-Systems nutzt die hessische Polizei eine innovative Möglichkeit, Menschen in Gefahrensituationen schnell und sicher zu informieren. KATWARN ist ein deutschlandweit einheitliches Warnsystem, das in kürzester Zeit bundesweit überall eingesetzt werden könnte“, so Ortwin Neuschwander vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme.

Ein weiterer Baustein, um die Bevölkerung schnell und verlässlich zu warnen

Für die Sicherheitsbehörden ist es von großer Bedeutung, die Bevölkerung im konkreten Bedrohungsfall warnen zu  können. Dafür bedient sich die Polizei bereits jetzt zahlreicher Instrumente. Dazu gehören „klassische“ Warnmittel wie Lautsprecherdurchsagen und Rundfunkwarnmeldungen, aber auch die sozialen Medien. Gerade bei Twitter hat die hessische Polizei ­– allen voran das Polizeipräsidium Frankfurt – Pionierarbeit geleistet, wenn es darum geht, mit Bürgern in den Dialog zu treten, sie auf aktuelle Entwicklungen hinzuweisen oder vor Gefahren zu warnen. So wurde beispielsweise anlässlich der EZB-Eröffnung im März 2015 die Bevölkerung erfolgreich informiert und vor Gefahren in der Innenstadt gewarnt.

„Die Menschen in unserem Land sollen angesichts der Ernsthaftigkeit einer möglichen Bedrohung schnell und zuverlässig erfahren, ob sie in Gefahr sind oder nicht. Vor allem ist es in Zeiten sogenannter Fake News von zentraler Bedeutung, dass wir im Falle einer konkreten Bedrohung schnelle und verlässliche Informationen bieten. KATWARN ist in diesem Zusammenhang kein Ersatz für die bestehenden Systeme, sondern ein weiterer Baustein, um die Bevölkerung zu warnen und den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Verhaltenshinweise zu geben. Da verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Medien benutzen, können wir durch eine Medienvielfalt die meisten Menschen erreichen“, so Innenminister Peter Beuth.

Hintergrund: Probealarm am 19. Juli 2017, 12.00 Uhr

Am morgigen Mittwoch, 19. Juli 2017, 12.00 Uhr, wird die hessische Polizei die KATWARN-App erstmals nutzen und einen Probealarm absetzen. Nutzer werden dann folgende Probealarmierung erhalten: „Die Polizei Hessen hat KATWARN in Betrieb genommen. Es liegt keine Gefahrensituation vor! Ab sofort werden polizeiliche Warnungen in Hessen auch über KATWARN an die Bevölkerung übermittelt.“

 

Anmeldung zur KATWARN App

Die KATWARN App steht kostenlos zur Verfügung für:

  • iPhone im App Store
  • Android Phone im Google Play Store
  • Windows Phone im Windows Phone Store

 

Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. SMS an Servicenummer 0163-755 88 42: „KATWARN 12345 mustermann@mail.de“ (als Beispiel für Postleizahl 12345 und optional E-Mail).

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.katwarn.de. © HMdIS

Mehr Mitsprache beim Stromnetzausbau · BfS startet Online-Konsultation zu Strahlenschutzforschung

Mehr Mitsprache beim Stromnetzausbau · BfS startet Online-Konsultation zu Strahlenschutzforschung

Um eine möglichst breite Debatte über Strahlenschutzaspekte beim Stromnetzausbau zu ermöglichen, eröffnet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf seiner Website ab jetzt die Möglichkeit zur Mitsprache beim gerade gestarteten Forschungsprogramm Strahlenschutz beim Stromnetzausbau. Interessierte haben bis Mitte September die Möglichkeit, die Einzelvorhaben des Programms zu sichten und Stellungnahmen hierzu online abzugeben. Diese werden im BfS ausgewertet und bei der weiteren Planung des Forschungsprogramms berücksichtigt. Ziel der Online-Konsultation ist es, sämtliche Fragen des Gesundheits- und Strahlenschutzes von Anfang an umfassend zu erörtern. Damit leistet das BfS einen wichtigen Beitrag zu einer Versachlichung der Debatte über den Ausbau der Stromnetze.

Die Präsidentin des BfS, Inge Paulini, stellte das Forschungsprogramm Strahlenschutz beim Stromnetzausbau am Dienstag auf einer Fachtagung in Berlin vor. Geplant sind über 30 Vorhaben, mit denen offene Fragen geklärt werden sollen. Zwar gehen nach derzeitigem Stand von elektrischen und magnetischen Feldern im Umkreis von Hochspannungsleitungen keine direkten Gesundheitsgefahren aus, wenn die Grenzwerte eingehalten werden. Allerdings gibt es in einigen Bereichen noch wissenschaftliche Unsicherheiten. Dabei geht es beispielsweise um die Frage, ob es einen Zusammenhang dieser Felder mit degenerativen Erkrankungen des Nervensystems oder Leukämien im Kindesalter geben könnte.

Das Forschungsprogramm stellt einen Meilenstein für den Ausbau des BfS als Kompetenzzentrum für den Strahlenschutz beim Stromnetzausbau dar. Die Bundesbehörde kann dabei auf umfangreiche Erfahrungen bei der Aufklärung über mögliche gesundheitliche Auswirkungen neuer Technologien im Bereich des Strahlenschutzes zurückgreifen. Mitte der 2000er Jahre initiierte das BfS das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm, das weltweit bislang größte Vorhaben auf diesem Gebiet. Auch dort bestand die Möglichkeit für Interessierte, sich aktiv am Forschungsvorhaben zu beteiligen und auf der Website Stellungnahmen abzugeben.

Weitere Informationen zur Online-Konsultation:

http://www.bfs.de/online-konsultation-netzausbau © BfS

ZOLL-F: Festnahme von zwei mutmaßlichen Rauschgiftdealern – Knapp 6 Kilogramm Marihuana, eine Schrotflinte und Munition sichergestellt

sichergestelle Waffe und Rauschgift © Zoll

ZOLL-F: Festnahme von zwei mutmaßlichen Rauschgiftdealern – Knapp 6 Kilogramm Marihuana, eine Schrotflinte und Munition sichergestellt

Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und des Landespolizeipräsidiums haben zwei mutmaßliche Rauschgiftdealer aus Überherrn am 13.7.2017 vorläufig festgenommen. Bei Durchsuchungen von Geschäftsräumen und Wohnungen der beiden Männer im Alter von 35 (albanische Staatsangehörigkeit) und 37 Jahren (deutsche Staatsangehörigkeit) entdeckten die Fahnder 5,8 Kilogramm Marihuana, 0,5 Gramm Kokain sowie in der Wohnung des 35-Jährigen eine doppelläufige Schrotflinte und 34 Schuss Munition. Während der Ermittlungsrichter gegen den 35-Jährigen Untersuchungshaft anordnete, wurde der 37-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.

Sieben Mal Gold für Feuerwehr-Team Deutschland · Höchstleistungen in Feuerwehruniform / Großes Lob an Gastgeber Österreich

Sieben Mal Gold für Feuerwehr-Team Deutschland · Höchstleistungen in Feuerwehruniform / Großes Lob an Gastgeber Österreich

Villach – „Sieben Goldmedaillen für das Feuerwehr-Team Deutschland: Das ist ein toller Erfolg für die deutschen Athleten! Hier wurden Höchstleistungen in Feuerwehruniform und Sportdress gezeigt – und belohnt“, gratuliert Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der Siegerehrung der „Olympischen Spiele der Feuerwehr“ des Weltfeuerwehrverbandes CTIF im österreichischen Villach.

Im Internationalen Feuerwehr-Sportwettkampf sicherten sich die Männer aus dem Team Lausitz in der Gesamtwertung aus 100m Hindernislauf, Löschangriff nass, 4x100m Hindernis-Staffel und Hakenleiter Gold. Im Löschangriff nass begeisterte das Team Märkisch-Oderland mit der Gold-Zeit von 00:24,22 Sekunden. Im Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb gab es Goldmedaillen für die Gruppen Herrenberg-Kuppingen (BW), Renningen (BW) und Nidderau-Eichen (HE) (alle Männer A), Langenbach (RP) (Männer B) sowie Nidderau-Eichen (HE) (Frauen A).

Klaus-Georg Franke, Bundeswettbewerbsleiter des DFV und gleichzeitig Vorsitzender der Kommission Internationale Wettbewerbe des CTIF, spricht den österreichischen Organisatoren großes Lob aus: „Das waren perfekte Rahmenbedingungen! Vielen Dank an die zahlreichen Helfer, deren unermüdlicher Einsatz den reibungslosen Ablauf ermöglicht hat.“

DFV-Präsident Hartmut Ziebs dankt auch allen deutschen Wertungsrichtern für ihr Engagement: „Die hohe Professionalität dieses ehrenamtlichen Engagements hat mich begeistert.“ Deutschland stellte 36 von insgesamt 256 Bewertern und Wettkampfrichtern in den Bereichen der Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerbe, des Internationalen Feuerwehr-Sportwettkampfes sowie des Internationalen Jugendfeuerwehrbewerbs.

Heinrich Scharf, Bundesjugendleiter der Deutschen Jugendfeuerwehr, freute sich über den tollen Erfolg der Jugendfeuerwehrbegegnung in Österreich: „Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten Organisationsteam des Landesfeuerwehrkommandos Kärnten. Unsere Gastgeber empfingen uns mit einem wunderbaren Rahmenprogramm, das uns alle begeisterte. Villach war bestens vorbereitet, auch weil alle Beteiligten so freundschaftlich und kameradschaftlich zusammenarbeiteten.“ Bei den Jugendfeuerwehren kam die Gruppe aus dem bayrischen Heldenstein in der gemischten Wertung auf den 14. Platz. Die Mannschaft aus Oberneukirchen (ebenfalls Bayern) belegte den 16. Rang.

Im Internationalen Feuerwehr-Sportwettkampf gab es folgende Platzierungen für deutsche Einzelstarter sowie Teams:

  • Gesamtwertung Männer (Hakenleiter, 100 m Hindernislauf, Löschangriff nass und 4x100m Hindernis-Staffel): Gold für Team Lausitz, Silber für Märkisch-Oderland, Bronze für Mecklenburg-Vorpommern
  • Gesamtwertung Frauen (Hakenleiter, 100 m Hindernislauf, Löschangriff nass und 4x100m Hindernis-Staffel): Silber für Brandenburg 1 und Team Mecklenburg-Vorpommern, Bronze für Brandenburg 2
  • Hakenleitersteigen: Silber für René Frost (Team Lausitz) mit neuem deutschen Rekord in 14:21 Sekunden, Bronze in der Mannschaftswertung für das Team Lausitz, Team Mecklenburg-Vorpommern auf Rang 5, Märkisch-Oderland auf Platz 6.
  • Zweikampf Hakenleiter/100m: 7. Platz für Tommy Paulick (Team Lausitz)
  • Löschangriff nass (Männer): Gold für Team Märkisch-Oderland, Silber für Team Lausitz, Team Mecklenburg-Vorpommern auf Rang 4
  • Löschangriff nass (Frauen): Silber für Team Brandenburg 1, 4. Platz Team Mecklenburg-Vorpommern, 7. Platz Team Brandenburg 2
  • 4x100m Hindernis-Staffel (Männer): Silber für Team Lausitz, 5. Platz Märkisch-Oderland, 6. Platz Mecklenburg-Vorpommern
  • 4x100m Hindernis-Staffel (Frauen): Brandenburg 1 auf Rang 6, Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 8, gefolgt von Brandenburg 2 auf Platz 9
  • 100m Hindernislauf (Männer): Bronze für Team Lausitz, 5. Platz Märkisch-Oderland, 6. Platz Mecklenburg-Vorpommern. Beste deutsche Einzelstarter: 9. Tommy Paulick (Team Lausitz), 13. Maik Berger (Märkisch-Oderland)
  • 100m Hindernislauf (Frauen): 6. Platz für Team Brandenburg 1, 7. Platz für Team Mecklenburg-Vorpommern

Im Traditionellen Internationalen Wettbewerb werden die Medaillen Gold/Silber/Bronze je an das entsprechende Drittel der Gesamtwertung vergeben. Deutsche Teams erhielten folgende Medaillen (Platzierung in Klammern):

  • Herren A: Gold für Herrenberg-Kuppingen (BW) (16), Renningen (BW) (24) und Nidderau-Eichen (HE) (25), Silber für Lich Nieder-Bessingen (HE) (27), Suhl (TH) (28), Densberg (HE) (33) und Olpe (NW) (34) bei 76 angetretenen Mannschaften
  • Herren B (alle über 30 Jahre): Gold für Langenbach (RP) (11), Silber für Felde (NI) (13) und Huttengrund (HE) (22) bei 32 angetretenen Mannschaften
  • Frauen A: Gold für Nidderau-Eichen (HE) (8), Silber für Lich Nieder-Bessingen (HE) (11) (bei 23 angetretenen Mannschaften)
  • Frauen B (alle über 30 Jahre): Bronze für Hasselroth (HE) (5) (bei sechs angetretenen Mannschaften)

Bei der Abschlussfeier der 16. Internationalen Feuerwehrwettbewerbe und 21. Jugendfeuerwehrwettbewerbe des Weltfeuerwehrverbandes im Stadion Lind bot sich ein beeindruckendes Bild der knapp 2.900 Teilnehmer aus 27 Nationen. DFV-Präsident Hartmut Ziebs blickt abschließend in die Zukunft: „Ich freue mich auf ein Wiedersehen in vier Jahren bei den internationalen Wettbewerben in Slowenien.“

Die Ergebnislisten werden unter www.villachonfire.at/ergebnislisten bereitgestellt. © DFV