Wiesbaden: Verständliche Medizin im Rathaus: Alles steril? Hygiene in der Medizin

Wiesbaden: Verständliche Medizin im Rathaus: Alles steril? Hygiene in der Medizin

Sie sind winzig klein, für das Auge unsichtbar und lauern überall – Bakterien und Viren. Der Großteil ist harmlos, doch einige können uns Menschen Schaden zufügen. Besonders, wenn Bakterien und Viren widerstandsfähig gegen Antibiotika geworden sind. Dann sind sie nicht mehr eindämmbar. Um diese Entwicklung und um schützende Hygienemaßnahmen geht es in der Vortragsreihe „Verständliche Medizin“ am Mittwoch, 29. November, um 17.30 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses. „Hygiene ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Die Einhaltung einfacher Hygieneregeln nutzt uns allen“, so Gesundheitsdezernent Detlev Bendel. Mehr von diesem Beitrag lesen

POL-WI: Pressemitteilung der Polizeidirektion Rheingau-Taunus: Keine Rasierklingen sondern Messerklingen in Lebensmitteln – Polizei sucht weiterhin nach Zeugen

POL-WI: Pressemitteilung der Polizeidirektion Rheingau-Taunus: Keine Rasierklingen sondern Messerklingen in Lebensmitteln – Polizei sucht weiterhin nach Zeugen

Wiesbaden (ots) – Niedernhausen, 18.11.2017   Die Mitteilung über zwei Rasierklingen in Lebensmitteln in einem Niedernhausener Einkaufsmarkt hat am Wochenende für Aufsehen gesorgt.

Mittlerweile steht jedoch fest, dass es sich nicht um Rasierklingen, sondern um zwei Ersatzklingen eines Cuttermessers handelt, die sich in den Lebensmitteln befanden. Wie und mit welchem Hintergrund die Klingen in die Lebensmittel gelangt sind ist derzeit noch unklar. Dazu sind weitere polizeiliche Ermittlungen nötig. Dass die Klingen, wie anfangs vermutet, zufällig, zum Beispiel beim Öffnen der Verpackungskartons, in die Lebensmittel geraten sind, ist mittlerweile auszuschließen. Daher bittet die Idsteiner Polizei weiterhin um Mitteilung von Zeugen unter der Telefonnummer (06126) 9394-0.

 

Brautkranz rutscht ab … zwei Beteiligte des Autokorsos schieben fünf gegeneinander – so geschehen am Samstag in Wiesbaden…

Brautkranz rutscht ab … zwei Beteiligte des Autokorsos schieben fünf gegeneinander – so geschehen am Samstag in Wiesbaden…

Hochzeitsgesellschaft verunglückt, Wiesbaden, Mainzer Straße, 18.11.2017, gg. 17.30 Uhr

(ho)Den Verlauf ihrer Feier hatte sich am Samstag eine Hochzeitsgesellschaft wohl anders vorgestellt. Stattdessen endete der Autocorso für eine 25-jährige Autofahrerin in einem Rettungswagen und mit einem Gesamtschaden in fünfstelliger Höhe. Der Fahrzeugcorso war gegen 17.30 Uhr auf der Mainzer Straße stadtauswärts unterwegs, als der Brautkranz des Führungsfahrzeuges von der Motorhaube rutschte.

Der 30-jährige Fahrer des Brautfahrzeuges bremste daher ab, um den Kranz wieder aufzuheben. Dies bekamen jedoch offensichtlich nicht alle Fahrer der Gesellschaft mit und zwei Beteiligte des Corsos schoben insgesamt fünf Fahrzeuge gegeneinander. Die 25-Jährige Fahrerin eines beteiligten Wagens wurde vor Ort behandelt, verzichtete jedoch auf eine Mitnahme ins Krankenhaus.

BPOL-F: Regionalbahn überfährt mit Steinen gefüllte Gießkanne

BPOL-F: Regionalbahn überfährt mit Steinen gefüllte Gießkanne

Hähnlein-Alsbach/Kreis Darmstadt Dieburg (ots) – Kurz vor dem Bahnhof Hähnlein-Alsbach hat eine Regionalbahn am Sonntagabend, gegen 17 Uhr, eine mit Steinen gefüllte Gießkanne überfahren,  die unbekannte Täter in die Gleise gestellt hatten. Der Lokführer hatte in den Gleisen einen Gegenstand erkannt und sofort eine Notbremsung eingeleitet. Dies konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass der Gegenstand, der sich später als Gießkanne herausstellte, überfahren wurde. Nachdem der Zug im Bahnhof zum Stehen kam und der Lokführer die Gießkannen unter der Lok entfernen konnte, verständigte er die Bundespolizei. Gemeinsam mit Beamten der Hessischen Landespolizei suchte eine Streife der Bundespolizei den Bereich ab, wobei aber keine tatverdächtigen Personen mehr festgestellt werden konnten. Mit etwa zehn Minuten Verspätung setzte die Regionalbahn die Fahrt in Richtung Zwingenberg fort. Reisende wurden durch den Vorfall nicht verletzt. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und sucht hierzu nach Zeugen. Hinweise zu den Tätern können unter der Telefonnummer 069/130145 1103 direkt der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main gemeldet werden.

BPOL-F: Betrunkener Däne leistet Widerstand … 2,2‰

BPOL-F: Betrunkener Däne leistet Widerstand … 2,2‰

Frankfurt am Main (ots) – Eigentlich wollten Beamte der Bundespolizei einem offensichtlich stark betrunkenen dänischen Staatsangehörigen am Sonntagmorgen, gegen 1 Uhr, nur helfen, als sie ihn regungslos auf einer Bank an der S-Bahnstation Frankfurt am Main-Galluswarte fanden. Doch statt sich helfen zu lassen griff er die Beamten sofort an und versuchte nach ihnen zu schlagen und zu treten. Erst als ihm Handfesseln angelegt wurden, beruhigte sich die Situation. In der Wache im Frankfurter Hauptbahnhof wurde bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,2 Promille festgestellt. Der in Heidelberg wohnhafte Däne durfte im Anschluss seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde inzwischen eingeleitet.

Mehr Zug für die Region: Land Hessen, Stadt Frankfurt am Main, RMV und Deutsche Bahn geben offiziellen Startschuss für neue Kommunikationskampagne zu Frankfurt RheinMainplus

Mehr Zug für die Region: Land Hessen, Stadt Frankfurt am Main, RMV und Deutsche Bahn geben offiziellen Startschuss für neue Kommunikationskampagne zu Frankfurt RheinMainplus

Ziel: Information der Bürger, Unternehmen, Behörden, Kommunen und Politik über aktuelle Entwicklungen rund um die Schieneninfrastruktur-Projekte • Website FRMplus.de steht ab sofort zur Verfügung • Hauptmotiv der Kampagne auf zahlreichen Plakaten im Rhein-Main-Gebiet sichtbar • Neues Infomobil ab Dezember auf Tour
 

(Frankfurt am Main, 20. November 2017) Mehr von diesem Beitrag lesen

FINANZMINISTER DR. SCHÄFER INFORMIERT LANDTAG ÜBER AKTUELLEN STAND „Hessen verfolgt Steuerkriminalität durch Cum-Ex konsequent“

FINANZMINISTER DR. SCHÄFER INFORMIERT LANDTAG ÜBER AKTUELLEN STAND „Hessen verfolgt Steuerkriminalität durch Cum-Ex konsequent“

„Hessen verfolgt Steuerkriminalität konsequent. Wir sind Vorreiter bei der Aufklärung des milliardenschweren Betrugs durch so genannte Cum-Ex-Geschäfte. Schließlich waren es hessische Betriebsprüfer, die 2009 erstmals die bewusst zulasten des Gemeinwesens konstruierten Machenschaften aufspürten. Die Hessische Finanzverwaltung hat hierzu bislang in 32 Steuerfällen ermittelt“, teilte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer dem Haushaltsausschuss des Landtags mit. Er informierte über den aktuellen Stand der Verfahren. Mehr von diesem Beitrag lesen

Samuel Koch bei HIT RADIO FFH: „Ich träume vom Handstand im Rollstuhl“

Samuel Koch bei HIT RADIO FFH: „Ich träume vom Handstand im Rollstuhl“

Schauspieler Samuel Koch (30) war am heutigen Sonntag (9 bis 12 Uhr) in der HIT RADIO FFH-Sendung „Silvia am Sonntag“ zu Gast. Koch ist seit seinem Unfall am 4. Dezember 2010 in der ZDF-Show „Wetten, dass..?“ vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Im Gespräch mit FFH-Moderatorin Silvia Stenger sagte er, dass es ihm „meistens mindestens sehr gut“ geht, er es „absurd“ findet, dass „Planungen laufen, den Mars zu bereisen“, aber es nicht möglich ist „ein paar Millimeter Rückenmark mit Strom zu überbrücken“. Er sprach über seine Träume und Hoffnungen bei FFH: „Wenn ich träume, dann bin ich im Rollstuhl unterwegs, aber ich kann auf den Armlehnen Handstandakrobatik betreiben.“ Mehr von diesem Beitrag lesen

POL-PDMT·Herschbach/ Oberwesterwald: Unfall mit verstorbener Person

POL-PDMT·Herschbach/ Oberwesterwald: Unfall mit verstorbener Person

Finanzminister Dr. Schäfer berichtet über Hessische Steuerverwaltung · „Hessen ist im Einsatz für Steuergerechtigkeit ganz vorne dabei!“

Finanzminister Dr. Schäfer berichtet über Hessische Steuerverwaltung · „Hessen ist im Einsatz für Steuergerechtigkeit ganz vorne dabei!“

„Ohne uns läuft nichts. Das sagen wir durchaus selbstbewusst über die Arbeit der Hessischen Finanzverwaltung. Ohne Steuern ist eben kein Staat zu machen – und auch nicht ohne die, die hinter denen her sind, die Steuern nicht so zahlen, wie sie sollten. Hessen ist im Einsatz für Steuergerechtigkeit und gegen Steuerkriminalität ganz vorne mit dabei“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer in Wiesbaden. Den Haushaltsausschuss des Hessischen Landtags informierte er über die Arbeit der Hessischen Steuerverwaltung im vergangenen Jahr. Mehr von diesem Beitrag lesen

Peter Damerau, Limburg (HE): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber · Voller Einsatz für die Feuerwehren in Deutschland · Deutscher Feuerwehrverband zeichnet 35 Männer und fünf Frauen aus

38450755782_cd914d2810_z

3. Ehrungsveranstaltung des Deutschen Feuerwehrverbandes im Deutschen Feuerwehr-Museum in Fulda, 17. November 2017. Foto: Rico Thumser/DFV

Peter Damerau, Limburg (HE): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber · Voller Einsatz für die Feuerwehren in Deutschland · Deutscher Feuerwehrverband zeichnet 35 Männer und fünf Frauen aus

Berlin/Fulda – Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, Silber oder Bronze, Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille, Silberne Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes und Medaille für Internationale Zusammenarbeit: Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat bei seiner Ehrungsveranstaltung 35 Männer und fünf Frauen ausgezeichnet, die sich um das Feuerwehrwesen besonders verdient gemacht haben. Den würdigen Rahmen bot das Deutsche Feuerwehr-Museum in Fulda.

Peter Damerau, Limburg (HE): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

„Im Tandem in eine bunte Jugendfeuerwehrwelt“ – das ist der Name des Projektes der Deutschen Jugendfeuerwehr, das durch den Einsatz von Peter Damerau seit 2013 durch die Motorola Solutions Foundation gefördert wird. Hier werden Mentoren in Jugendfeuerwehren ausgebildet, die Jugendliche aus Stadt und Land, mit und ohne Migrationshintergrund, dann begleiten und Vielfalt leben. Peter Damerau war analytisch als Mitglied im Projektbeirat, staunte über die Vielfalt und Tiefe der Fortbildungen und war begeistert über den Besuch der Bundeskanzlerin. Diesen Enthusiasmus, gepaart mit solider Fachkenntnis, hat er auch als langjähriges Mitglied in Beirat und Förderkreis des DFV eingebracht. © DFV Mehr von diesem Beitrag lesen

DFV: Anschauliche Auszeichnungs-Ausstellung eröffnet · Sonderschau im Deutschen Feuerwehr-Museum in Fulda zeigt viele Details

DFV: Anschauliche Auszeichnungs-Ausstellung eröffnet · Sonderschau im Deutschen Feuerwehr-Museum in Fulda zeigt viele Details

Berlin/Fulda – Es gibt Auszeichnungen in Medaillenform genau wie aufwändig gearbeitete Verdienstkreuze. Neben vielen Auszeichnungen für langjährige Dienstzeiten stechen die Auszeichnungen für einzelne Verdienste hervor. Bei einigen Orden haben historische Ehrenzeichen als Vorbild Pate gestanden. Die Sonderausstellung „Verdient geehrt – aktuelle Auszeichnungen des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Landesfeuerwehrverbände“ im Deutschen Feuerwehr-Museum in Fulda zeigt anschaulich, wie sich Geschichte und Gegenwart, Engagement und Anerkennung verbinden.

„Die verschiedenen Auszeichnungen können vielfältig mit der Geschichte der Landesfeuerwehrverbände in Verbindung gebracht werden. Die Ausstellung zeigt aber aufgrund der umfangreichen Vielfalt der Feuerwehrauszeichnungen auch das föderalistische System unserer noch jungen Bundesrepublik Deutschland. Ein Aspekt, der im internationalen Vergleich des Feuerwehrauszeichnungswesens eine Besonderheit ist“, erklärte Rolf Schamberger, Leiter des Deutschen Feuerwehr-Museums (DFM), bei der Eröffnung der Sonderschau. Diese fand im Rahmen der 3. Ehrungsveranstaltung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) statt. Schamberger dankte den Feuerwehrhistorikern Bernd Klaedtke (Köln) und Frank Wörner (Stuttgart), die das Deutsche Feuerwehr-Museum als Fachberater für das Auszeichnungswesen unterstützen, für die erneute Konzeptionierung einer interessanten Sonderausstellung.

Mit insgesamt 112 Exponaten zeigt die Ausstellung das komplette Auszeichnungsspektrum der 16 Landesfeuerwehrverbände und des Deutschen Feuerwehrverbands, abgerundet durch Verleihungsurkunden und Stiftungstexte sowie Erläuterungen. Die Exponate wurden dem „Haus der deutschen Feuerwehren“ freundlicherweise als Dauerleihgabe der Verbände zur Verfügung gestellt.

Die Sonderausstellung wird bis Anfang 2019 zu besichtigen sein. Informationen zum Museum gibt es unter www.dfm-fulda.de. Bilder der Eröffnung werden unter www.feuerwehrverband.de/bilder zur Verfügung gestellt. © DFV

 

POL-FB: Interessiert am Polizeiberuf – Bewerber können sich informieren · Infoveranstaltung bei der Polizei Friedberg

POL-FB: Interessiert am Polizeiberuf – Bewerber können sich informieren · Infoveranstaltung bei der Polizei Friedberg

Friedberg (ots) – Interessiert am Polizeiberuf ? Infoveranstaltung bei der Polizei Friedberg

Das Interesse für den Beruf des Polizeibeamten ist groß, glücklicherweise! So war es kein Problem in diesem Jahr 1155 neue Stellen mit tauglichen Bewerbern zu besetzen. Auf Berufsmessen, bei schulischen Veranstaltungen oder im Rahmen von Schülerpraktika und Girls-/Boysday zeigt sich, dass die Begeisterung für den spannenden Job ungebrochen ist. Mehr von diesem Beitrag lesen

Friedensfest der drei großen monotheistischen Religionen am Flughafen Frankfurt · Christen, Juden und Muslime feierten gemeinsames Fest der Abrahamischen Religionen 

Friedensfest der drei großen monotheistischen Religionen am Flughafen Frankfurt · Christen, Juden und Muslime feierten gemeinsames Fest der Abrahamischen Religionen 

FRA/kr – Am Flughafen Frankfurt treffen täglich viele unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Glaubensrichtungen aufeinander. Neben Angeboten wie öffentliche Kapellen und Gebetsräumen in den Terminals, richtete der Flughafenbetreiber Fraport am gestrigen Abend nun schon zum 17. Mal das Fest der Abrahamischen Religionen aus und schaffte so eine ganz besondere Art der Zusammenkunft. Auch in diesem Jahr kamen wieder zahlreiche Vertreter des Christentums, des Judentums und des Islams zusammen, um das friedliche Miteinander der drei monotheistischen Religionen zu feiern und an deren Stammvater Abraham zu erinnern.

Die Begegnung verschiedener Religionen und Kulturen am Flughafen Frankfurt sieht Michael Müller, Arbeitsdirektor und Mitglied des Vorstands der Fraport AG, als Bereicherung: „Jeden Tag begegnen sich am Flughafen Menschen aus den verschiedensten Ländern der Welt, Beschäftigte aus über 80 Nationen arbeiten hier Hand in Hand. Ein solches Zusammenleben funktioniert nur mit Toleranz, Offenheit und gegenseitigem Respekt. Das Friedensfest bietet jedes Jahr aufs Neue eine tolle Möglichkeit zum Austausch und fördert so das friedliche Miteinander.“

Christen, Juden und Muslime veranschaulichten durch Redebeiträge und kulturelle Darbietungen die verbindenden Elemente ihres Glaubens. Ergänzt wurde das Programm durch halal, koschere und abendländische Speisen. Eine Besonderheit in diesem Jahr war der Auftritt der vier Musikerinnen und Musiker von „Aramesk“, einer Gruppe des interkulturellen Musikprojekts „Bridges“, die den Abend mit Liedern aus dem Nahen und Mittleren Osten musikalisch begleiteten. © FRAPORT

Vom schaurigen Schusch und unheimlichen Wolfsschatten · Zwei Lesungen und ein Rundgang: Regierungspräsident Ullrich besucht zum bundesweiten Vorlesetag das Kinder- und Familienzentrum der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg in Wetzlar

Den Kindern der Gruppen Rot und Grün stellte er zwei Bilderbücher vor: „Der schaurige Schusch“ und „Wölfe gibt’s doch gar nicht!“.
„Wisst Ihr, was ich am liebsten lese?“, fragte er die Kinder und antwortete mit einem Bekenntnis.
„Ich lese ganz viel Zeitungen, weil ich da erfahre, was in der Welt ganz nah um mich herum, aber auch weit entfernt passiert.“ © RP-Gießen

Vom schaurigen Schusch und unheimlichen Wolfsschatten · Zwei Lesungen und ein Rundgang: Regierungspräsident Ullrich besucht zum bundesweiten Vorlesetag das Kinder- und Familienzentrum der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg in Wetzlar

Gießen/Wetzlar. „Wisst Ihr, was ich am liebsten lese?“, fragt Dr. Christoph Ullrich seine jungen Zuhörer in der ersten von zwei Lesungen um 11 Uhr. Der Regierungspräsident aus Gießen ist zu Besuch im Kinder- und Familienzentrum der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg in der Röntgenstraße. Anlass ist der bundesweite Vorlesetag. „Ich lese ganz viel Zeitungen, weil ich da erfahre, was in der Welt ganz nah um mich herum, aber auch weit entfernt passiert.“ Den Kindern der Gruppen Rot und Grün stellt er zwei Bilderbücher vor: „Der schaurige Schusch“ und „Wölfe gibt’s doch gar nicht!“.

Vorlesen ist nicht gleich Vorlesen. Im Vorschulalter ist das Schöne und Herausfordernde zugleich: die Reaktion kommt direkt und ungefiltert. Gefällt es dem Publikum, fiebert es mit, lacht und gruselt sich. Andernfalls droht rasch ein Aufmerksamkeitsverlust bei den jungen Zuhörern. Der Gast vom Regierungspräsidium Gießen hat die richtige Literatur dabei. So erzählt „Der schaurige Schusch“ (Bilder: Sabine Büchner, Text: Charlotte Habersack) von dem kleinen Ort Dogglspitz mitten im Simmerlgebirge und seinen fünf Bewohnern. Hier leben das scheue Huhn, der bockige Hirsch, die garstige Gans, das maulige Murmeltier und der Party-Hase. Als der Schusch, ein riesiger, muffiger und zotteliger Kerl, als neuer Nachbar einzieht, ist das den Alteingesessenen nicht Geheuer. Nur der Party-Hase geht zur Einweihungsfeier – und kommt nicht zurück. Das humorvolle Buch handelt vom Anders- und Fremdsein sowie von Mut und Freundschaft. „Lesen ist eine der zentralen Kulturtechniken. Wir können gar nicht früh genug anfangen, den Kindern das vorzuleben“, erklärt RP Ullrich seine Motivation, sich an dem bundesweiten Vorlesetag zu beteiligen. Mehr von diesem Beitrag lesen