POL-DA: Bischofsheim: Sattelzugfahrer mit 4,74 Promille am Steuer

POL-DA: Bischofsheim: Sattelzugfahrer mit 4,74 Promille am Steuer

POL-WI-PvD: Versuchter schwerer Bankraub durch Einzeltäter

POL-WI-PvD: Versuchter schwerer Bankraub durch Einzeltäter

Wiesbaden (ots) – Am Freitag, 21.07.2017 gegen 15:55 Uhr, betrat ein maskierter unbekannter Täter die Naspa-Filiale am Bismarckring 29 in Wiesbaden und begab sich zu dem dortigen Kassenschalter. Dort bedrohte er einen Bankangestellten mit einer Pistole und erklärte, dass es sich um einen Überfall handelt. Aus unbekannten Gründen ließ der Täter dann aber von seinem Vorhaben ab und verließ die Naspa- Filiale über den Eingang. Hierbei entriss er einer Kundin noch deren Handtasche. Bei der Handtasche der Kundin handelt es sich um eine ca. 30 x 30 cm große Handtasche aus weißem Lederimitat mit Schulterriemen. In der Tasche befanden sich insbesondere eine schwarze und eine rote Geldbörse. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 180-190 cm groß, schwarze Baseballkappe, schwarze Maskierung bzw. Vermummung, blaue Steppweste, weißes T-Shirt, darunter schwarzes Langarm- T-Shirt, dunkelblaue Jeans, schwarze Schuhe mit weißer Sohle und weißem NIKE-Emblem, führte einen schwarzen Beutel mit blauer Aufschrift mit sich, führte eine schwarze Pistole mit sich

HESSENKASSE: FINANZMINISTER DR. SCHÄFER INFORMIERT ÜBER BERATUNGSLEISTUNGEN FÜR KOMMUNEN „Ab heute heißt es: Wählen Sie 0611/324488“

HESSENKASSE: FINANZMINISTER DR. SCHÄFER INFORMIERT ÜBER BERATUNGSLEISTUNGEN FÜR KOMMUNEN „Ab heute heißt es: Wählen Sie 0611/324488“

„Die HESSENKASSE ermöglicht unseren Kommunen in Hessen einen Neustart! Und diesen Neustart begleitet das Land von Anfang an intensiv – auch in Form von Beratungsleistungen“, sagte heute Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, der zudem in einem persönlichen Schreiben an alle hessischen Kommunen über die neuen Angebote informierte. Mehr von diesem Beitrag lesen

Erneut Hygienemängel in hessischen Eisdielen festgestellt  ·  Beanstandungsquote bei Speiseeis fast unverändert – Sahne aus Aufschlagautomaten deutlich weniger mit Keimen belastet

Erneut Hygienemängel in hessischen Eisdielen festgestellt  ·  Beanstandungsquote bei Speiseeis fast unverändert – Sahne aus Aufschlagautomaten deutlich weniger mit Keimen belastet

 Etwa acht Liter Speiseeis werden in Deutschland pro Kopf und Jahr verzehrt. Damit der Eisgenuss im Sommer auch ein Genuss bleibt, werden Hessens Eisdielen und Cafés von der amtlichen Lebensmittelkontrolle regelmäßig überprüft. Die Eisproben werden von den zuständigen Veterinärämtern dem Sortiment entnommen und im Hessischen Landeslabor untersucht. Von den bislang 259 dieser Planproben mussten in diesem Sommer 40 Proben (15,4%) aufgrund von Hygienemängeln beanstandet werden. Gegenüber den Ergebnissen des Vorjahres (11,9%) war somit ein geringer Anstieg der Beanstandungsquote festzustellen. Im Einzelnen zu beanstanden waren vier von 43 Proben Fruchteis (9,3%),  17 von 126 Proben Milchspeiseeis (13,5%) und 19 von 90 Proben „Eis“ (21%) – Speiseeis, das unter der Bezeichnung „Eis“ in Verkehr gebracht wird und auch pflanzliches Fett enthalten darf, z.B. Erdbeereis. Mehr von diesem Beitrag lesen

Der Edersee . . . naja, das was im Moment noch zu sehen ist…

Der Edersee . . . naja, das was im Moment noch zu sehen ist…

Siehe hierzu auch: http://www.edersee.de/wasserstand/

Vielen Dank für die Leserfotos vom heutigen Tage -haben auch Sie ein schönes Ausflugsziel in den Ferien erkundet ? Gerne zeigen wir es hier bei uns . . . einfach zusenden an : Kontakt@BrachinaImagePress.de

Willsch besucht Ausstellungsschiff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die MS Wissenschaft

Willsch besucht Ausstellungsschiff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die MS Wissenschaft

Der heimische Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch besuchte am 19. Juli das Ausstellungsschiff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die MS Wissenschaft, die ihre Anker vor Eltville geworfen hat.

„Die Ausstellung zeigt, welche Bedeutung die Weltmeere für das Klima haben, welche Rolle sie als Rohstoffquelle spielen und wie die Ozeane sinnvoll genutzt werden können, ohne sie auszubeuten“, erklärt Willsch begeistert. Die Exponate laden zum Entdecken und Ausprobieren ein: Spielerisch können die Besucher herausfinden, wie nachhaltiger Fischfang funktioniert. Mit einer Virtual-Reality-Brille tauchen sie durch ein tropisches Korallenriff und im Tiefseekino entdecken sie, welche Kreaturen in vollkommener Finsternis tausende Meter tief am Meeresgrund leben.

Konzipiert und durchgeführt wird die Ausstellung vom BMBF und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2116*17, das unter dem Motto „Meere und Ozeane: Entdecken. Nutzen. Schützen.“ steht. „Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Gesellschaft, Wissenschaft und Medien steht der öffentliche Dialog über die vielfältigen Aspekte der Meeresforschung im Vordergrund“, erläutert der begeisterte Abgeordnete. Mehr von diesem Beitrag lesen

Polizei als Urlaubsretter,              Rüdesheim,       17.07.2017, 16.15 Uhr,

Polizei als Urlaubsretter,              Rüdesheim,       17.07.2017, 16.15 Uhr,

(pl)Am Montagnachmittag hatte die Rüdesheimer Polizei einen Einsatz anderer Art und fungierte als Urlaubsretter. Ein älteres Ehepaar hatte sich gegen 16.15 Uhr bei der Rüdesheimer Polizei gemeldet. Sie erzählten, dass sie zur Zeit im Urlaub wären und mit einem Kreuzfahrtschiff zwecks eines Landganges in Rüdesheim angelegt hätten. Um 16.00 Uhr sollte das Schiff in Richtung Straßburg ablegen, das Ehepaar hatte es jedoch nicht mehr rechtzeitig zurück zum Schiff geschafft. Die Beamten zögerten nicht lange und meldeten den Vorfall den Kollegen der Wasserschutzpolizei. Diese konnten durch eine Recherche die telefonische Erreichbarkeit des Schiffes ausfindig machen und den Kapitän anrufen. Mit diesem wurde vereinbart, dass das Schiff noch einmal in Geisenheim anlegt. Das ältere Paar wurde daraufhin von der Rüdesheimer Polizei zum vereinbarten Treffpunkt gefahren. Dort angekommen, wurde jedoch festgestellt, dass der Anfahrtsweg und das Eingangstor zur Anlegestelle aufgrund eines Festes verschlossen waren. Kurzentschlossen wurde das Ehepaar daraufhin von den Polizisten und dem Schiffkapitän über das verschlossene Tor gehoben, so dass der wohlverdiente Urlaub zum Glück doch noch weitergehen konnte.

Klingeldieb gefasst, weitere Tatorte gesucht Wiesbaden, Montag, 17.07.2017

Klingeldieb gefasst, weitere Tatorte gesucht Wiesbaden, Montag, 17.07.2017

(fs)Beamte der Polizei Wiesbaden haben am Montag nach intensiven Ermittlungen einen 38 – jährigen Mann aus Idstein festgenommen, der in der vergangenen Zeit in Wiesbaden mehrere Klingelanlagen ausgebaut und entwendet hatte. Videoaufnahmen der vorrangegangenen Taten zeigten den Täter bei seinem Handeln wodurch er durch Beamte der Polizei Wiesbaden zweifelsfrei identifiziert werden konnte. Da bei der daraufhin angeordneten Hausdurchsuchung mehr Diebesgut sichergestellt wurde als Tatorte bekannt sind, bittet die Polizei weitere Geschädigte sich unter der Rufnummer 0611 / 345 – 2140 zu melden.

Rückbau vom Atomkraftwerk in Biblis gestartet

Rückbau vom Atomkraftwerk in Biblis gestartet

Umweltministerin Priska Hinz gibt Startschuss: „Die Zeit der Atomenergie ist vorbei. In Hessen beginnt damit endgültig ein neuer Abschnitt der umweltverträglichen Energieversorgung.“ 

„Das ist ein historischer Moment: Die Ära der Atomenergienutzung in Hessen ist endgültig beendet. Jetzt beginnt eine neue Zeit. Alle Zeichen stehen unumkehrbar auf Rückbau“, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute im Atomkraftwerk Biblis. Mit der symbolischen Demontage einer Pumpe im sogenannte Sekundäreinspeisesystem RZ haben Umweltministerin Priska Hinz und Kraftwerksleiter Horst Kemmeter heute offiziell den Startschuss für den sicheren und zügigen Rückbau des Atomkraftwerks in Biblis gegeben. Mehr von diesem Beitrag lesen

Einfach. Bürgerfreundlich: ELSTER-Internetauftritt in neuem Gewand · Finanzminister und CIO Dr. Schäfer: „Neu konzipierter Webauftritt geht am 25. Juli an den Start!“

Einfach. Bürgerfreundlich: ELSTER-Internetauftritt in neuem Gewand · Finanzminister und CIO Dr. Schäfer: „Neu konzipierter Webauftritt geht am 25. Juli an den Start!“
Einfach. Bürgerfreundlich: Der ELSTER-Internetauftritt bekommt ein neues Gewand. „Der neu konzipierte Webauftritt der elektronischen Steuererklärung geht am 25. Juli an den Start!“, das gab heute Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, der zugleich Bevollmächtigter für E-Government und Informationstechnologie des Landes (CIO) ist, bekannt. Mehr von diesem Beitrag lesen

JETZT KATWARN installieren: geplanter KATWARN-PROBEALARM um 12h · „Wir müssen vorbereitet sein“ · Hessische Polizei warnt bei Großschadenslagen künftig auch über KATWARN

JETZT KATWARN installieren: geplanter KATWARN-PROBEALARM um 12h · „Wir müssen vorbereitet sein“ · Hessische Polizei warnt bei Großschadenslagen künftig auch über KATWARN

Wiesbaden. Die hessische Polizei setzt künftig das Warn- und Informationssystem KATWARN ein, um die Bevölkerung über Großschadenslagen wie Terroranschläge zu informieren. Die kostenlos erhältliche App bilde dabei eine schnelle und verlässliche Ergänzung zu den bereits bestehenden Warn- und Informationsmechanismen der Polizei, betonte Innenminister Peter Beuth im Rahmen der Vorstellung der App im Krisenzentrum des Innenministeriums. An der Pressekonferenz nahmen auch Landespolizeipräsident Udo Münch sowie Dr. Klaus Zehner von der SV SparkassenVersicherung und Ortwin Neuschwander vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme teil. Die erstmalige Nutzung der App durch die Polizei erfolgt am morgigen Mittwoch, 12.00 Uhr, in Form eines Probealarms. Mehr von diesem Beitrag lesen

Schlangenbeschwörer, Wiesbaden, Ernst-von-Harnack-Straße, Montag, 17.07.2017, 13.55 Uhr

Schlangenbeschwörer, Wiesbaden, Ernst-von-Harnack-Straße, Montag, 17.07.2017, 13.55 Uhr

(fs)Nicht schlecht staunten die Bewohner einer Wohnung in der Ernst-von-Harnack-Straße in Wiesbaden als sie eine Schlange im Kinderzimmer der Tochter entdeckten. Die hinzugezogenen Polizeibeamten konnten die Schlange einfangen und sicher in einer Transportbox verstauen. Wie die Schlange in die Wohnung kam ist derzeit noch unklar. Das Tier wurde an das örtliche Tierheim übergeben. Auch innerhalb der Sozialen-Medien haben wir über diesen Fall berichtet und Bilder geteilt.

LAND STELLT RUND 135 MILLIONEN EURO FÜR SCHULEN, STRAßEN UND WEITERE PROJEKTE DER HESSISCHEN KOMMUNEN BEREIT Finanzminister Dr. Schäfer veröffentlicht Darlehensförderung des Hessischen Investitionsfonds 2017

Land stellt rund 135 Millionen Euro für Schulen, Straßen und weitere Projekte der hessischen Kommunen bereit

Finanzminister Dr. Schäfer veröffentlicht Darlehensförderung des Hessischen Investitionsfonds 2017

„Schulen und Kindertagesstätten sanieren, Straßen in Schuss bringen oder die Ausstattung der Feuerwehr modernisieren: Unsere Kommunen wissen, wo vor Ort der Schuh drückt und können nun mit Hilfe des Landes weitere ihrer Vorhaben in Angriff nehmen. Aus dem Hessischen Investitionsfonds fördern wir landesweit 126 Projekte mit Darlehen in Höhe von rund 135 Millionen Euro, um die Infrastruktur zugunsten der Bürgerinnen und Bürger in unseren Kreisen, Städten und Gemeinden weiter zu verbessern. Mit Hilfe der Darlehen aus dem Investitionsfonds kann die Kommunale Familie Ideen kostengünstig realisieren“, erklärte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. Die Kommunen wurden nun über die vorgesehenen Darlehen für die von ihnen eingereichten Projekte informiert. „Seit 2003 sind durch den Hessischen Investitionsfonds über 2.200 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von über 1,6 Milliarden Euro bereitgestellt worden“, so der Finanzminister.

Der Hessische Investitionsfonds stellt den Kommunen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen verschiedene günstige Darlehensformen zur Verfügung: Darlehen mit Ansparverpflichtung, Darlehen mit verkürzter Ansparzeit und zinsverbilligte Kapitalmarktdarlehen.

„Der Hessische Investitionsfonds ist eine ideale Ergänzung zu unseren Kommunalinvestitions­programmen, dem Kommunalen Finanzausgleich, dem Kommunalen Schutzschirm und der HESSENKASSE. Mit diesen Instrumenten leistet das Land mit Erfolg Beiträge zur Haushaltskonsolidierung der Kommunen und setzt sie gleichermaßen in den Stand, wichtige Investitionen in den Alltag ihrer Bürgerinnen und Bürger zu tätigen“, so der Finanzminister abschließend.

Die Übersicht über alle 126 geförderten Projekte finden Sie auf: www.finanzen.hessen.de  © HMdF

</di v>

Verkehrsunfall durch auffahrenden LKW Wiesbaden, A643 / Schiersteiner Straße, 18.07.2017, 07:35 Uhr

Verkehrsunfall durch auffahrenden LKW Wiesbaden, A643 / Schiersteiner Straße, 18.07.2017, 07:35 Uhr

(He)Heute Morgen kam es auf der A643 in Fahrtrichtung Wiesbaden zu einem Verkehrsunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden und ein Sachschaden von circa 90.000 Euro entstand. Um kurz nach halb acht staute sich der Verkehr, von der Kreuzung Waldstraße zurück, auf die A643. Der Fahrer eines LKW, 12 Tonnen, bemerkte den Rückstau zu spät und fuhr auf einen Renault Clio, besetzt mit zwei Personen, auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Clio auf zwei weitere Fahrzeuge geschleudert, einen Audi A4, besetzt mit einer Fahrerin und einem Ford S-Max mit einem Fahrer. Die Clio-Fahrerin musste schwerverletzt  von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden.

Der 28-jährige, kroatische LKW-Fahrer und dessen Beifahrer blieben unverletzt. Die weiteren vier beteiligten Personen wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Diese sind nach derzeitigem Kenntnisstand zum Teil schwer-, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Die A643 ist ab der Anschlussstelle Dotzheim gegenwärtig noch voll gesperrt. Ein Gutachter ist an der Unfallstelle im Einsatz. Übersichtsaufnahmen werden mit einem Polizeihubschrauber gefertigt. Die Sperrung dauert voraussichtlich noch bis circa 12:00 Uhr.

 

JETZT KATWARN installieren: geplanter KATWARN-PROBEALARM um 12h · „Wir müssen vorbereitet sein“ · Hessische Polizei warnt bei Großschadenslagen künftig auch über KATWARN

JETZT KATWARN installieren: geplanter KATWARN-PROBEALARM um 12h · „Wir müssen vorbereitet sein“ · Hessische Polizei warnt bei Großschadenslagen künftig auch über KATWARN

Wiesbaden. Die hessische Polizei setzt künftig das Warn- und Informationssystem KATWARN ein, um die Bevölkerung über Großschadenslagen wie Terroranschläge zu informieren. Die kostenlos erhältliche App bilde dabei eine schnelle und verlässliche Ergänzung zu den bereits bestehenden Warn- und Informationsmechanismen der Polizei, betonte Innenminister Peter Beuth im Rahmen der Vorstellung der App im Krisenzentrum des Innenministeriums. An der Pressekonferenz nahmen auch Landespolizeipräsident Udo Münch sowie Dr. Klaus Zehner von der SV SparkassenVersicherung und Ortwin Neuschwander vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme teil. Die erstmalige Nutzung der App durch die Polizei erfolgt am morgigen Mittwoch, 12.00 Uhr, in Form eines Probealarms.

„Ab sofort nutzt die hessische Polizei landesweit KATWARN, um die Bevölkerung unmittelbar über konkrete oder mögliche Bedrohungslagen wie terroristische Anschläge zu informieren. Auch wenn uns zurzeit keine Hinweise auf eine unmittelbare Gefahr für das Leben der Menschen in unserem Land vorliegen, müssen wir vorbereitet sein. Daher rufe ich auch die Bürgerinnen und Bürger in Hessen auf, die App auf ihren Mobiltelefonen zu installieren. Im Falle einer Warnmeldung ist es von großer Bedeutung, der Polizei umgehend Folge zu leisten und seinen Mitmenschen vor Ort zu helfen“, so Innenminister Peter Beuth.

Bisher nutzten 17 Landkreise die App für den Katastrophenschutz

KATWARN wird in Hessen bereits seit 2014 durch die Landkreise zur ergänzenden Warnung der Bevölkerung von Schadensereignissen genutzt. Beispiele hierfür sind Gefahrstofffreisetzungen durch Unfälle oder Brände, Evakuierungen nach Kampfmittelfunden oder Hochwassergefahren. 17 Landkreise nutzen diesen Service zurzeit als Brand- und Katastrophenschutzbehörden und wurden von der Landesregierung entsprechend gefördert.

„Seit mehr als 250 Jahren unterstützt die SV SparkassenVersicherung die Feuerwehren und die öffentliche Sicherheit, früher mit Leitern und Wassereimern, heute mit modernster digitaler Technik wie KATWARN. Der Einsatz von KATWARN durch die Polizei in Hessen ergänzt die bisherige Verwendung durch die Feuerwehr perfekt“, sagte Dr. Klaus Zehner, Vorstandsmitglied der SV SparkassenVersicherung.

 Das KATWARN-System wurde vom Fraunhofer-Institut FOKUS im Auftrag der öffentlichen Versicherer Deutschlands, darunter die SV SparkassenVersicherung, entwickelt. Bereits seit 2011 ist es im Einsatz und verbreitet Gefahrenwarnungen in Deutschland sowohl auf Ebene von Stadtstaaten und Bundesländern sowie kleinräumigere Gefahrenwarnungen auf Ebene von Landkreisen und kreisfreien Städten. Darüber hinaus versendet das System seit 2012 deutschlandweit die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an alle Nutzer im Bundesgebiet und ist seit diesem Jahr zudem mit dem Warnsystem KATWARN Österreich/Austria gekoppelt.

Die Kosten für die Einführung und den Betrieb trägt das Land Hessen, die technische Plattform stellen die öffentlichen Versicherer für das Gemeinwohl zur Verfügung. „Mit der heutigen Einführung des KATWARN-Systems nutzt die hessische Polizei eine innovative Möglichkeit, Menschen in Gefahrensituationen schnell und sicher zu informieren. KATWARN ist ein deutschlandweit einheitliches Warnsystem, das in kürzester Zeit bundesweit überall eingesetzt werden könnte“, so Ortwin Neuschwander vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme.

Ein weiterer Baustein, um die Bevölkerung schnell und verlässlich zu warnen

Für die Sicherheitsbehörden ist es von großer Bedeutung, die Bevölkerung im konkreten Bedrohungsfall warnen zu  können. Dafür bedient sich die Polizei bereits jetzt zahlreicher Instrumente. Dazu gehören „klassische“ Warnmittel wie Lautsprecherdurchsagen und Rundfunkwarnmeldungen, aber auch die sozialen Medien. Gerade bei Twitter hat die hessische Polizei ­– allen voran das Polizeipräsidium Frankfurt – Pionierarbeit geleistet, wenn es darum geht, mit Bürgern in den Dialog zu treten, sie auf aktuelle Entwicklungen hinzuweisen oder vor Gefahren zu warnen. So wurde beispielsweise anlässlich der EZB-Eröffnung im März 2015 die Bevölkerung erfolgreich informiert und vor Gefahren in der Innenstadt gewarnt.

„Die Menschen in unserem Land sollen angesichts der Ernsthaftigkeit einer möglichen Bedrohung schnell und zuverlässig erfahren, ob sie in Gefahr sind oder nicht. Vor allem ist es in Zeiten sogenannter Fake News von zentraler Bedeutung, dass wir im Falle einer konkreten Bedrohung schnelle und verlässliche Informationen bieten. KATWARN ist in diesem Zusammenhang kein Ersatz für die bestehenden Systeme, sondern ein weiterer Baustein, um die Bevölkerung zu warnen und den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Verhaltenshinweise zu geben. Da verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Medien benutzen, können wir durch eine Medienvielfalt die meisten Menschen erreichen“, so Innenminister Peter Beuth.

Hintergrund: Probealarm am 19. Juli 2017, 12.00 Uhr

Am morgigen Mittwoch, 19. Juli 2017, 12.00 Uhr, wird die hessische Polizei die KATWARN-App erstmals nutzen und einen Probealarm absetzen. Nutzer werden dann folgende Probealarmierung erhalten: „Die Polizei Hessen hat KATWARN in Betrieb genommen. Es liegt keine Gefahrensituation vor! Ab sofort werden polizeiliche Warnungen in Hessen auch über KATWARN an die Bevölkerung übermittelt.“

 

Anmeldung zur KATWARN App

Die KATWARN App steht kostenlos zur Verfügung für:

  • iPhone im App Store
  • Android Phone im Google Play Store
  • Windows Phone im Windows Phone Store

 

Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. SMS an Servicenummer 0163-755 88 42: „KATWARN 12345 mustermann@mail.de“ (als Beispiel für Postleizahl 12345 und optional E-Mail).

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.katwarn.de. © HMdIS