POL-WI: 2 aufeinander folgende Verkehrsunfälle mit zwei verletzten Personen

POL-WI: 2 aufeinander folgende Verkehrsunfälle mit zwei verletzten
Personen

  Wiesbaden (ots) – Am Samstag, 22. Juli 2017, um 10:50 Uhr befuhr
die 25-jährige niederländische Fahrerin eines Pkw den linken
übergeleiteten Fahrstreifen in der Baustelle am Elzer Berg in
Fahrtrichtung Frankfurt am Main. Verkehrsbedingt musste sie
abbremsen, was ein 27-jähriger rumänischer Pkw-Fahrer nicht
rechtzeitig auf Grund des zu geringen Sicherheitsabstandes schaffte,
ohne aufzufahren. Auf Grund der gleichen Ursache fuhr der 30-jährige
deutsche Fahrer eines Pkw auf den Rumänen auf. Dabei wurde der
29-jährige niederländische Beifahrer der Niederländerin
leichtverletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Der nachfolgende
Verkehr kam nicht an der Unfallstelle vorbei und musste bis zum
Stillstand abbremsen. Ein 46-jähriger niederländischer Kraftradfahrer
kam bei seinem Bremsvorgang ins Rutschen und stürzte, als er gegen
den Pkw einer 52-jährigen deutschen prallt. Er musste ebenfalls
leichtverletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Bei den beiden
Unfällen entstand ein Gesamtsachschaden von ca. EUR 20.000. Der
einzelne Fahrstreifen in der Baustelle war für 2 Stunden
vollgesperrt, so dass es zu einem Rückstau von mehreren Kilometern
kam.

Erneuter Verkehrsunfall – Keine Rettungsgasse

Erneuter Verkehrsunfall – Keine Rettungsgasse

zu einem Verkehrsunfall kam es am heutigen Samstagmorgen wieder im Bereich der aktuellen Baustelle bei Limburg. 5 PKW und ein Motorradfahrer waren beteiligt. 5 Personen wurden leicht verletzt. Der Motoradfahrer schwerer.
Es wurde wieder keine Rettungsgasse gebildet und nach jedem Rettungsfahrzeug was sich durchkämpfen musste, haben die Autofahrer wieder die Rettungsgasse zu gemacht. Fahrer haben teilweise ihr Fahrzeug verlassen und liefen auf der Autobahn herum. Ein älterer Passant, der sein Fahrzeug auf der Autobahn verlassen hatte und an die Unfallstelle zu Fuss kam, pöbelte die Feuerwehr und die Polizei an und bekam daraufhin einen Platzverweis. Die Feuerwehr musste die Fahrbahn abstreuen. Durch das rücksichtslose Verhalten der Autofahrer verzögerten sich die Bergungsarbeiten erheblich, da die Abschleppdienste nur sehr langsam durchkamen und die Unfallstelle nicht geräumt werden konnte.(c) Feuerwehr Limburg

RTK: Führerscheinentzug nach Verdacht des Drogenkonsums und zu hoher Geschwindigkeit

RTK: Führerscheinentzug nach Verdacht des Drogenkonsums und zu
hoher Geschwindigkeit

  Bad Schwalbach (ots) – Am späten Freitagabend wurde in der
Aarstraße in Taunusstein von Beamten der Polizeistation Bad
Schwalbach eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Innerhalb
kürzester Zeit kam es zu zwei Messungen über 100 km/h, obwohl nur
70km/h erlaubt waren. Der erste Fahrzeugführer kam mit einem Bußgeld
davon. Ein 20jähriger junger Mann musste die Streife zur Pst Bad
Schwalbach begleiten. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und der
Führerschein einbehalten, da neben der Geschwindigkeitsüberschreitung
der Verdacht bestand, dass der 20 jährige unter Drogen- und
Alkoholeinfluss stand.

Das erste Elektroauto für die Stadt

Das erste Elektroauto für die Stadt
 
Mit E-Fahrrädern sind Mitarbeiter der Stadt Limburg schon unterwegs, nun steht die Anschaffung des ersten Elektroautos an. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Kauf beschlossen. Es ist ein Fahrzeug für den Bauhof. Aufgrund des Preises wird ein Fahrzeug eines französischen Herstellers Renault


angeschafft.
Es ist das erste E-Auto im Dienst der Stadt, E-Fahrräder gibt es schon, aber es wird ganz sicher nicht das Letzte sein, das machte der Erste Stadtrat Michael Stanke deutlich. Nach seiner Einschätzung ist die erste Anschaffung eines E-Fahrzeugs für den städtischen Betriebshof der Auftakt für einen Paradigmenwechsel. Bisher verfügt die Stadt über Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sowie Erdgasantrieb.
Die Anschaffung des ersten E-Autos stand eigentlich noch nicht auf dem Plan, auch wenn es gerade erst eine Versuchswoche mit dem von der Post entwickelten Streetscooters gab. Doch für den Betriebshof wurde die Neuanschaffung eines Fahrzeugs notwendig, nach einem Unfall war an dem Fahrzeug für die Baumkontrolle nur noch der wirtschaftliche Totalschaden festzustellen. „Das bietet die Chance, im Sinne des Luftreinhalteplans mit der Umstrukturierung der Fahrzeugflotte zu einem emissionsneutralen Fuhrpark zu beginnen“, so Stanke.
Die Anschaffung eines E-Fahrzeugs für die Baumkontrolle bietet sich an. Das Fahrzeug wird nur für Fahrten innerhalb des Stadtgebietes genutzt. Die tägliche Fahrleistung liegt zwischen 70 und 100 Kilometern, der Wagen steht in der Regel zwischen 16 und 7 Uhr. „Das sind optimale Voraussetzungen für den Einsatz eines Elektrofahrzeugs“, macht der Erste Stadtrat deutlich. Das Fahrzeug, dass die Stadt für einen Preis von etwas über 22 000 Euro anschaffen möchte, verfügt über eine Reichweite von deutlich über 200 Kilometern.
Das Fahrzeug kann am Betriebshof durch den dort mit Solaranlagen gewonnen Strom aufgeladen werden, an der normalen Steckdose geht dies über Nacht. Soll es schneller gehen, dann stehen noch die Ladesäulen der EVL zur Verfügung. Eingesetzt als reines „Stadtfahrzeug“ wird an dem Wagen deutlich, dass die Stadt selbst bestrebt ist, die Luftbelastung zu reduzieren und gleichzeitig gewillt ist, eine Vorbildfunktion zu übernehmen, so der Erste Stadtrat weiter.
 (C) Limburg

LKW-Unfall verursacht Verkehrschaos, Bundesautobahn 3, Fahrtrichtung Köln, zwischen AS Limburg-Nord und AS Diez,

Limburg (ots) – LKW-Unfall verursacht Verkehrschaos, Bundesautobahn 3, Fahrtrichtung Köln, zwischen AS Limburg-Nord und AS Diez, Km: 107,000, Donnerstag, 20.07.2017, gegen 08:00 Uhr
(jn)Am Donnerstagmorgen ereignete sich auf der BAB 3, in Fahrtrichtung Köln, zwischen der Anschlussstelle Limburg-Nord und der AS Diez ein Lkw-Unfall, der im weiteren Tagesverlauf zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Ersten Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge befuhr ein 27-jähriger Lkw-Fahrer aus Lonnig die Bundesautobahn 3 in nördlicher Fahrtrichtung. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Sattelzugfahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, übersteuerte sein Fahrzeug bei der Rückkehr auf die Fahrbahn und geriet ins Schleudern. Letztendlich kippte der, mit Kies vollbeladene, LKW um, rutschte quer über die gesamte Fahrbahn und verlor seine gesamte Ladung. Hierbei kollidierte er mit der Fahrbahnabtrennung der dort eingerichteten Baustelle und klemmte innerhalb der Baustelle zwei entgegenkommende Fahrzeuge ein. Der 36-jährige Fahrer des einen Pkw wurde dabei leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Der 27-Jährige Unfallverursacher blieb unverletzt. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Gesamtschaden auf ca. 142.000 Euro. Durch den Unfall und die andauernden Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde der Verkehr bis ca. 15:00 Uhr über die Parallelspur der Anschlussstelle Limburg-Nord vorbeigeleitet. Der Rückstau betrug ca. 6 km. In Fahrtrichtung Frankfurt kam es auf bis zu 15 km zu zähfließendem Verkehr.

Und noch bis 18h am Hydepark

POL-WI-PvD: Tötungsdelikt in Königstein

POL-WI-PvD: Tötungsdelikt in Königstein

In der Georg-Pingler-Straße in Königstein kam es am Mittwoch, 19.07.2017, gegen 16:30 Uhr auf offener Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 45- jährigen und einem 42-jährigen Mann, bei der der 42-Jährige tödlich verletzt wurde.
Im Verlauf der Auseinandersetzung setzte der 45-Jährige, ein aus der russischen Förderation stammender Asylbewerber, ein Messer ein. Trotz unmittelbar stattgefundener notärztlicher Maßnahmen verstarb der 42 jährige Deutsch-Usbeke.
Der Täter, der eine starke Alkoholisierung aufwies, ließ sich in Tatortnähe widerstandslos festnehmen.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Weitergehende Angaben können zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gemacht werden.

POL-HBPP: Suchaktion am/im Main, toter Wels aufgefunden

POL-HBPP: Suchaktion am/im Main, toter Wels aufgefunden.
  Wiesbaden (ots) – Durch eine Spaziergängerin am Mainufer in Hochheim wurde bei der Leitstelle Südhessen a. Fr., 14.07.17 ein treibender Gegenstand, der einem menschlichen Körper ähnlich sieht, mittig im Main zwischen d. Segelclub Hochheim und der Autobahnbrücke A 671 gemeldet. Es wurde die Feuerwehr informiert, eine Bootsstreife der WSPSt. Wiesbaden fuhr zum Einsatzort. Bei einer wasserseitigen Absuche der Feuerwehren in einer gebildeten Suchkette oberhalb der Schleuse Kostheim von Main-km 3,6 bis Main-km 5,0 wurde ein lebloser Wels aufgefunden. Daraufhin wurde der Sucheinsatz abgebrochen.

POL-HBPP: Unfall im Schiffsbetrieb, Leichtmatrose leicht verletzt

POL-HBPP: Unfall im Schiffsbetrieb, Leichtmatrose leicht verletzt  Wiesbaden (ots) – Ein niederländisches Gütermotorschiff (GMS) fuhrin die Südkammer der Schleuse Kostheim (Main-Km 3,200) ein. Beim Festmachen klemmte ein Festmachertau und kam somit sofort fest. Da das GMS noch leichte Fahrt voraus machte, brach dieses Festmachertau und ein Ende schnellte zurück. Dabei traf es den anwesenden Leichtmatrosen im Bereich des rechten Beckenknochens. Die Untersuchung in dem GPR Klinikum Rüsselsheim ergab, dass der Leichtmatrose eine größere Prellung in diesem Bereich erlitt. Das GMSwird am 15.07.2017 seine Fahrt mit Ziel Belgien fortsetzen.

Das neue Fahrzeug ist gut in Oberbrechen eingetroffen und wird herzlich begrüßt von der Feuerwehr-Gemeinde

Das neue Fahrzeug ist gut in Oberbrechen eingetroffen und wird herzlich begrüßt von der Feuerwehr-Gemeinde ich wünsche Allzeit gute Fahrt und dass alle gesund von den Einsätzen zu ihren Familien zurückkommen

POL-PDLD: Einmal zu schnell – große Nachwirkung oder komme ich jetzt auch in die Zeitung?

POL-PDLD: Einmal zu schnell – große Nachwirkung oder komme ich jetzt auch in die Zeitung?
Ottersheim (ots) – Ein 22-jähriger Autofahrer überschritt am Dienstagvormittag, in der Langen Straße, in Ottersheim, die Geschwindigkeit um 16 Stundenkilometer. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle gab er einen falschen Namen an und musste zur Klärung seiner Identität mit auf die Dienststelle genommen werden. In Germersheim stellten die Polizisten fest, dass der junge Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und zudem noch zwei Haftbefehle gegen ihn bestanden. Die Vollstreckung konnte er durch Zahlung der Geldstrafen abwenden. Weiteres Pech für ihn war jedoch, dass er unter Drogeneinfluss unterwegs war und die geschulten Polizisten seine Verkehrsuntüchtigkeit bemerkten. Ein weiteres Strafverfahren musste eingeleitet und eine Blutprobe angeordnet werden. Gegen die Fahrzeughalterin wird wegen Zulassens eines Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Der Mann aus einer verbandsfreien Gemeinde im Landkreis Bad Dürkheim trug es mit Fassung und erkundigte sich, ob er sich jetzt im Polizeipressebericht wiederfinden würde. Diese würde er nämlich immer mit großem Interesse studieren.

Bei der Laserkontrolle wurden in der Zeit von 09.30 Uhr bis 10.30 Uhr insgesamt 12 Autos gemessen die zu schnell fuhren. In der Langen Straße sind lediglich 30km/h erlaubt.

Während Brachina’s Normalbürger sich mit Heckenschere und Rasenmäher austobt, packt der hier gewaltiger zu…@Festplatz

Während Brachina’s Normalbürger sich mit Heckenschere und Rasenmäher austobt, packt der hier gewaltiger zu…@Festplatz

Kreis Limburg-Weilburg:Anfrage des Landtagsabgeordneten Eckert zeigt Nachholbedarf bei der Mobilfunkabdeckung im Landkreis auf

Kreis Limburg-Weilburg:Anfrage des Landtagsabgeordneten Eckert zeigt Nachholbedarf bei der Mobilfunkabdeckung im Landkreis auf

 

LIMBURG-WEILBURG. Der rasche Ausbau der Mobilfunkabdeckung ist nicht nur für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung, sondern das Internet und die stetige Erreichbarkeit sind auch im Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken. Aber während die Ballungsgebiete meist schon gut versorgt sind, werden viele ländliche Räume im Ausbau der Mobilfunkabdeckung abgehängt. Dies verdeutlicht erneut die Antwort der Hessischen Landesregierung auf eine vom heimischen Landtagsabgeordneten Tobias Eckert eingebrachte Anfrage (Drucksache 19/4883).

 

Danach liegt der Landkreis Limburg-Weilburg nach Auswertung des TÜV Rheinland mit einer UMTS und/oder LTE Versorgung in 90,3% der Fläche unter dem Durchschnitt der Hessischen Kreise und kreisfreien Städte. Im Vodafone Netz liegt die Mobilfunkversorgung für UMTS und/oder LTE sogar nur bei 62,5% der Fläche im Vergleich zu 92,6% in gesamt Hessen. „Die Netzanbieter sind weiterhin in der Pflicht, die Mobilfunkversorgung flächendeckend zügig auszubauen“, fordert Eckert. „Auch die Landesregierung muss Anreize für eine flächendeckende Mobilfunkabdeckung im ländlichen Raum schaffen. Der Verweis auf einen marktgetriebenen Ausbau greift – wie auch beim Ausbau der Breitbandversorgung – deutlich zu kurz“, stellte Eckert fest. Man könne nicht über autonom fahrende Autos und Förderung von Start-Ups in der Fläche reden, wenn es selbst noch an der flächendeckenden Verfügbarkeit der grundlegendsten Infrastruktur mangele. (C) T Eckert

Afrikanische Schweinepest:Einschleppung in hessische Tierbestände muss verhindert werden

Afrikanische Schweinepest:Einschleppung in hessische Tierbestände muss verhindert werden

 Umweltministerin Priska Hinz: „Im Sinne des Tierseuchenschutzes ist nun wichtig, Schweinefleischprodukte aus betroffenen Regionen nicht ins Land zu bringen.“

 

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in den Wildschweinbeständen der betroffenen Regionen in Osteuropa immer weiter aus (Polen, Baltikum, Moldawien und Ukraine). Auch Hausschweinebestände stecken sich immer wieder an. Das gab Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden bekannt. Ende Juni wurde der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Tschechien beim internationalen Tierseuchenamt gemeldet. Die Krankheit hat sich damit etwa 400 Kilometer nach Westen ausgebreitet und ist nur noch etwa 300 Kilometer von Deutschland entfernt.  

 

Es wird vermutet, dass aus dem bisherigen Infektionsgebiet Wurst- oder Fleischwaren nach Tschechien verbracht, dort unsachgemäß entsorgt und dann von den Wildschweinen gefressen wurden. „Der aktuelle Fall in Tschechien zeigt, wie schnell sich diese gefährliche Tierseuche ausbreitet“, sagte Hinz. „Eine mögliche Quelle für die Einschleppung der Krankheit nach Deutschland ist die Verfütterung oder der Kontakt zu nicht oder ungenügend erhitzten, virushaltigen Fleisch- oder Speiseabfällen, also zum Beispiel Schinken oder Salami“, sagte die Ministerin. Sie wies nachdrücklich darauf hin, dass Schweinefleischprodukte aus Regionen, die bereits von der Afrikanischen Schweinepest betroffen sind, nicht mitgebracht werden dürfen.

 

Eine besondere Gefahr geht von Wildschweinen aus, die sich zum Beispiel an Mülltonnen bedienen und dadurch an Nahrungsmittel aus Ländern kommen können, in denen Schweinepest vorkommt. Hierzu gehören Mülltonnen an Autobahnen oder in großen Städten. „Wer seinen Urlaub in Osteuropa verbringt, sollte sich vorher über die Lage vor Ort informieren. Die Krankheit ist zwar für den Menschen ungefährlich, führt allerdings bei Haus- und Wildschweinen zu hohen Verlusten und verläuft in der Regel tödlich“, so Hinz.

 

Nutztierhalter, Jäger und Tierärzte besonders gefordert

 

„Bei der Verhinderung der Einschleppung und gegebenenfalls der Verschleppung der Seuche kommt der Einhaltung strikter Hygiene-Richtlinien in der Schweinehaltung eine ganz entscheidende Rolle zu“, sagte die zuständige Ministerin. „Werden empfohlene Biosicherheitsmaßnahmen streng eingehalten, bietet dies den Landwirtinnen und Landwirten einen guten Schutz der von ihnen gehaltenen Schweine. Flankierend dazu müssen Nutztierhalterinnen und -halter, Jägerinnen und Jäger sowie Tierärzte ihre Aufmerksamkeit auf die Früherkennung eines möglichen Seucheneintrags richten und unklare Erkrankungs- oder Todesfälle von Haus- ­oder Wildschweinen umgehend der zuständigen Veterinärbehörde mitteilen“, so Hinz.

 

Auch sei die Jägerschaft angehalten, die seit Jahren durchgeführte Untersuchung von erlegten Wildschweinen intensiv zu unterstützen. Neben der stichprobenartigen Untersuchung der regulären Jagdstrecke mittels Blutproben komme der Untersuchung von verendet aufgefundenem Wild, Unfallwild oder krank erlegten Tieren eine besondere Rolle zu. In Zweifelsfällen ist das Veterinäramt zu verständigen. Darüber hinaus trage eine intensive Schwarzwildbejagung zu einer Reduktion des Infektionspotentials durch hohe Populationsdichten bei.

 

 

Hintergrundinformationen:

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine fieberhafte, hoch ansteckende Allgemeinerkrankung der Schweine (Haus- und Wildschweine) mit seuchenhaftem Verlauf, hoher Krankheitshäufigkeit (Morbidität) und hoher Sterblichkeit (Mortalität). Verursacht wird die Erkrankung durch ein Virus (Virus der Afrikanischen Schweinepest, ASP-Virus). 

Die Bekämpfung bei Hausschweinen erfolgt durch Tötung der Bestände und der Festlegung weiträumiger Sperrmaßnahmen mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen infolge von Handelsrestriktionen. Die Bekämpfung der Seuche bei Schwarzwild ist nur durch Maßnahmen zur Reduzierung der Populationsdichte und durch die unschädliche Beseitigung verendeter beziehungsweise infizierter Tiere als Reinfektionsquelle möglich. Die Seuche kommt seit Längerem in Weißrussland, der Ukraine und Russland vor, ohne dass verlässliche Daten über ihr Ausmaß vorliegen. Seit dem Jahr 2014 tritt die Afrikanische Schweinepest auch in den baltischen Staaten und Polen auf.

 Zur Früherkennung eines möglichen Eintrags nach Hessen wird ein flächendeckendes Monitoring bei Wildschweinen durchgeführt, welches auch die Untersuchung auf die Afrikanische Schweinepest miteinschließt. Weitere Informationen finden sie auch auf der Internetseite des Ministeriums unter https://umwelt.hessen.de/verbraucher/tiergesundheit-tierseuchen/tierkrankheiten-tierseuchen/schweinepest 

(C) Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz,Landwirtschaft und Verbraucherschutz

POL-DA: Darmstadt: Filmreif-Mann festgekrallt auf der Motorhaube

POL-DA: Darmstadt: Filmreif-Mann festgekrallt auf der MotorhaubeDarmstadt (ots) – Filmreif endete der Streit eines Ehepaars in den frühen Dienstagmorgenstunden (11.07.2017).
Gegen 00.35 Uhr gingen bei der Polizei zahlreiche Notrufe ein, dass sich ein Mann auf der Motorhaube eines fahrenden Autos festklammere und um Hilfe schreie. Entsprechende Anrufe kamen aus der Wilhelminenstraße, der Karlstraße dem Bereich der Orangerie als auch aus der Klappacher Straße. In Höhe des Polizeipräsidiums konnten die Beamten das betroffene Fahrzeug stoppen.
Wie gemeldet, befand sich ein Mann festgekrallt auf der Motorhaube.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich herausstellte, dass der 39-Jährige mit seiner 61-jährigen Ehefrau in Streit geraten war. In diesem Zusammenhang beabsichtigte die Frau, mit dem Auto wegzufahren. Dies wollte der 39-Jährige verhindern und warf sich auf die Motorhaube. Doch das hinderte die Frau nicht, trotzdem Gas zu geben. Nach Aussage der Frau, wollte sie ihren Mann direkt bei der Polizei abgeben, weil er so geschrien hatte.
Bei beiden Personen konnten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch feststellen. Ein Test bei der Fahrerin zeigte 1, 01 Promille, bei dem 39-Jährigen waren es über 2 Promille. Bei der Fahrerin wurde daraufhin eine Blutentnahme durchgeführt und Anzeige gegen sie erstattet.