Feuerwehr und Kommunen: Gemeinsam für Sicherheit · Dienst in Feuerwehr sichert berufliche Qualifikation und Sozialkompetenz

Feuerwehr und Kommunen: Gemeinsam für Sicherheit · Dienst in Feuerwehr sichert berufliche Qualifikation und Sozialkompetenz

Berlin – Feuerwehren und Kommunen sind starke Partner, wenn es um den Schutz der Bevölkerung, soziales Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt geht. Dies betonten der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hartmut Ziebs, und der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Dr. Gerd Landsberg, bei einem Meinungsaustausch in Berlin. Bei diesem Spitzentreffen der Verbände standen auch die Themen Integration und Nachwuchsgewinnung der Feuerwehren auf der Tagesordnung.

Die freiwilligen Feuerwehren und die Berufsfeuerwehren sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Brand-, aber auch des Katastrophenschutzes in Deutschland. „Ohne unsere Feuerwehren vor Ort können wir weder den Brandschutz noch die notwendigen Unterstützungen bei Natur- oder sonstigen Katastrophen sicherstellen“, erklärten Ziebs und Landsberg heute in Berlin. „Kommunen und Feuerwehren sind starke Partner, wenn es um die Sicherheit der Menschen vor Ort geht. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger“.

Deutschland hat ein international hoch angesehenes System des Brand- und Katastrophenschutzes. Die 23.000 Freiwilligen Feuerwehren mit einer Million Mitgliedern und die rund 100 Berufsfeuerwehren mit ihren 30.000 Feuerwehrleuten sind ein unverzichtbarer Bestandteil in der Sicherheitsstruktur Deutschlands. Die Freiwilligen Feuerwehren in den Städten und Gemeinden spielen dabei eine herausragende Rolle, da die Berufsfeuerwehren den Brandschutz allein nicht sicherstellen können. Gerade diese Freiwilligen Feuerwehren stehen vor enormen Herausforderungen.

In einzelnen Landesteilen finden sich nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels zunehmend weniger Menschen, die sich in den Freiwilligen Feuerwehren engagieren wollen. Auch die Berufsfeuerwehren finden in einzelnen Regionen nicht ausreichend Nachwuchskräfte. DFV und DStGB fordern eine bundesweite Imagekampagne. „Es muss uns allen bewusst sein, dass ohne Freiwillige Feuerwehren der Brandschutz nicht sichergestellt werden kann“, betonten Ziebs und Landsberg. Darüber hinaus sind gerade die Freiwilligen Feuerwehren wichtiger Partner der Kinder- und Jugendarbeit in den Städten und Gemeinden.

Konkret schlagen die Verbände vor, das Tätigkeitsprofil der Feuerwehren vor Ort noch bekannter zu machen. Es müssen in der Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen Kinder und Jugendliche für ein Engagement gewonnen werden. „Kinder in der Feuerwehr“ sind ein erster Schritt für die Nachwuchsgewinnung. Über eine verstärkte Jugendarbeit können Kinder und Jugendliche für eine Arbeit bei den Feuerwehren gewonnen werden. Es sollten auch weiterhin gezielt Frauen für eine Tätigkeit bei den Feuerwehren geworben werden.

Im Rahmen des Dienstes in der Feuerwehr können junge Menschen auch wertvolle Qualifikationen für ihre berufliche Zukunft erwerben. Dazu gehören neben sozialen Kompetenzen vor allem auch spezifische Qualifikationen, etwa in den Bereichen Sicherheit, Umwelt oder im mechanischen Bereich.

Ein wichtiges Thema bei beiden Verbänden ist zudem die Gewalt gegen Feuerwehrleute und Rettungskräfte. Diese zu verhindern sei eine entscheidende Voraussetzung dafür, Menschen für ein Engagement zu gewinnen. Gegen Übergriffe auf Feuerwehrleute, die ihr Leben und ihre Gesundheit für das Allgemeinwohl einsetzen, dürfe es keine Toleranz geben. „Dies verbieten allein der Respekt und die Wertschätzung gegenüber den Einsatzkräften“, so Ziebs und Landsberg.

Zudem können Kommunen und Feuerwehren gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Integration von Migranten und Geflüchteten leisten. Zahlreiche Landesfeuerwehrverbände engagieren sich vor Ort im Projekt „Zusammenhalt durch Teilhabe“. „Integration funktioniert dann besonders gut, wenn die zu uns gekommenen Menschen durch ihr Engagement zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitragen können. Die Mitarbeit in den Feuerwehren kann Sinn stiften und den Anschluss an die Gemeinschaft vor Ort erleichtern“, so Ziebs und Landsberg abschließend. © DFV

 

Auf Knopfdruck werden die Inhalte der Kreis-Homepage vorgelesen · Das System bietet Erleichterungen für Menschen mit Seh- oder Leseschwächen

Auf Knopfdruck werden die Inhalte der Kreis-Homepage vorgelesen · Das System bietet Erleichterungen für Menschen mit Seh- oder Leseschwächen

Limburg-Weilburg. – Die Internetseite des Landkreises Limburg-Weilburg verfügt nun über eine Vorlesefunktion. Mit dem „Readspeaker“ werden dem Nutzer alle Inhalte der Internetpräsentation vorgelesen, wenn er auf die entsprechenden Buttons klickt. Landrat Manfred Michel sieht dieses Medium als einen weiteren Beitrag zur Bürgerfreundlichkeit der Kreisverwaltung. Mehr von diesem Beitrag lesen

Tobias Eckert (SPD): „Pläne für LKW-Fahrverbot in Limburg schaffen Probleme, für die die Landesregierung aktuell keine Lösungen anzubieten hat“

Tobias Eckert (SPD): „Pläne für LKW-Fahrverbot in Limburg schaffen Probleme, für die die Landesregierung aktuell keine Lösungen anzubieten hat“

LIMBURG. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Eckert hatte im März eine Anfrage zum Vorschlag eines Fahrverbotes für den LKW-Durchgangsverkehr im Bereich der Stadt Limburg im Hessischen Landtag eingebracht. Die nun vorliegende Antwort von Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, wonach die Pläne für das Lkw-Durchfahrtsverbot den gesetzlichen Anforderungen entsprechen würden, stoßen auf deutliche Kritik des sozialdemokratischen Verkehrspolitikers.

„Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass der Minister zwar mitteilt unverhältnismäßige Einschränkungen des örtlichen Gewerbeverkehrs oder der Anlieferung der Stadt Limburg könnten vermieden werden, um dann auf die konkrete Frage, ob die Wirtschaft in die Planungen mit einbezogen war zu antworten, dass eine Einbeziehung von Anregungen und Bedenken Betroffener im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz stattfindet“, so Eckert, der sich einen besseren Dialog mit allen Betroffenen bereits im Vorfeld gewünscht hätte. Mehr von diesem Beitrag lesen

Nach der Abschlussmeldung ist nun auch die Unfallstelle vom Morgen geräumt . . .

Nach der Abschlussmeldung ist nun auch die Unfallstelle vom Morgen geräumt . . .

Zwischenzeitlich ist die Unfallstelle geräumt, wie das Foto zeigt, welches uns eben erreichte…

Weitere Informationen zum schweren Unfall vom Morgen:

https://brachinaimagepress.wordpress.com/2017/05/24/bpol-f-abschlussmeldung-unfall-am-bahnuebergang-oberbrechen/

 

Französische Musikfreunde zu Besuch beim Musikverein Runkel

Französische Musikfreunde zu Besuch beim Musikverein Runkel

Mit dem Besuch der „Fanfare les Enfants de la Joyeuse“ aus Châtillon St. Jean kommt es in diesem Jahr über Pfingsten zum 16. Freundschaftstreffen der beiden Musikvereine. Die 1989 gegründete Partnerschaft besteht inzwischen bereits 28 Jahre. Von Anfang an entwickelte sich zwischen den Orchestern und auch unter den jeweiligen Gastgeberfamilien eine freundschaftliche Beziehung, die weit über den Rahmen der Orchesterfreundschaft hinausgeht. Seit der Gründung der Partnerschaft treffen sich die beiden Vereine alle zwei Jahre abwechselnd in Châtillon und Runkel. Auch dieses Jahr empfängt der Musikverein wieder eine Reisegruppe von 52 Personen aus dem kleinen Örtchen im südlichen Frankreich. Neben der bereits bestehenden Musikpartnerschaft haben inzwischen auch die beiden Kommunen mit ihren Bürgermeistern Gérard Fuhrer und Friedhelm Bender vor zwei Jahren beim Treffen in Châtillon eine Städtepartnerschaft vereinbart. So ist für Samstagvormittag durch die französische Delegation eine symbolische Pflanzung von drei Nussbäumen vorgesehen, denn in der Region von Châtillon gibt es viele Nussbaumplantagen. Am Samstagabend, dem 03. Juni findet um 20:00 Uhr in der Stadthalle Runkel ein deutsch-französischer Konzertabend mit dem Jugendblasorchester und dem Blasorchester des Musikvereins sowie dem Gastorchester aus Châtillon statt. Am Pfingstsonntag steht eine Paddeltour auf der Lahn von Fürfurt bis zur Anlegestelle „Speich“ nahe Arfurt auf dem Programm. Nach einem Imbiss, Kaffee und Kuchen geht es auf dem Wasser zurück Richtung Runkel. Ein Freundschaftsabend in der Stadthalle mit einem großen Buffet sowie Tanz- / und Sketcheinlagen rundet ein hoffentlich wieder gelungenes Treffen ab. © Marvin Jung/Musikverein Runkel – Mehr Informationen zum Verein unter: www.MVRunkel.de

BPOL-F: Abschlussmeldung – Unfall am Bahnübergang Oberbrechen

BPOL-F: Abschlussmeldung – Unfall am Bahnübergang Oberbrechen

 

An einem unbeschrankten  Bahnübergang, zwischen den Gemeinden Ober- und Niederbrechen, kam es heute Morgen gegen 7 Uhr zu einem Verkehrsunfall bei dem ein PKW mit einem durchfahrenden Regionalexpress kollidierte. Durch die Kollision wurde das Fahrzeug zur Seite geschleudert und der 68-jährige Fahrer verletzt. Da schwerere Verletzungen nicht auszuschließen waren, wurde er mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Frankfurt am Main geflogen Nach vorliegenden Informationen sind die Verletzungen glücklicherweise nicht schwerwiegend und der Fahrer befindet sich nicht in Lebensgefahr. Weniger Glück hatten die Hunde des Fahrers die sich zum Unfallzeitpunkt im Fahrzeug aufhielten. Von den vier „Peginesen“ verstarben zwei noch an der Unfallstelle. Ein Hund blieb unverletzt und einer lief weg.  Bisher konnte er noch nicht wieder aufgefunden werden.

Die bisherigen Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main zum Unfallhergang haben bisher ergeben, dass der Fahrer offenbar die rot zeigende Lichtzeichenanlage des Bahnüberganges ignoriert hat. Als er auf die Gleisanlagen fuhr,  kam es zur Kollision mit dem Regionalexpress. Der Lokführer hatte noch eine Notbremsung eingeleitet, welche aber den Zusammenprall nicht mehr verhindern konnte.   Der Lokführer blieb äußerlich unverletzt, konnte aber seinen Dienst nicht weiter fortführen. Glücklicherweise wurde auch keiner der etwa 300 Reisenden im Zug verletzt. Erst gegen 9.30 Uhr konnten die Reisenden den Zug verlassen und mit einem Ersatzzug die Fahrt in Richtung Frankfurt am Main fortsetzen.   Erst mit Beendigung der Rettungs- und Ermittlungsarbeiten konnten die Bahnstrecke um 12.15 Uhr wieder freigegeben werden. Bis zur Aufhebung der Sperrungen kam es bei insgesamt 13 Zügen zu Verspätungen. Zwei Zugverbindungen mussten komplett ausfallen.   Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden, dürfe sich aber im fünfstelligen Bereich bewegen.  Die abschließenden Ermittlungen hat die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main übernommen.

Siehe auch: https://brachinaimagepress.wordpress.com/2017/05/24/schwerer-verkehrsunfall-am-unbeschrankten-bahnuebergang-zw-nieder-und-oberbrechen-rth-im-einsatz-7-05-zug-ab-niederbrechen-richtung-frankfurt/

BMW zerkratzt, Handtasche aus Einfamilienhaus gestohlen, Auffahrunfall in Linter, Motorradfahrer leicht verletzt, Auto im Wendehammer beschädigt, Von der Fahrbahn abgekommen- Polizei sucht Unfallzeugen!

BMW zerkratzt, Handtasche aus Einfamilienhaus gestohlen, Auffahrunfall in Linter, Motorradfahrer leicht verletzt, Auto im Wendehammer beschädigt, Von der Fahrbahn abgekommen- Polizei sucht Unfallzeugen!

1.         BMW zerkratzt,                Mengerskirchen, Waldernbach, Rathausstraße, 22.05.2017, 20.30 Uhr bis 23.05.2017, 12.30 Uhr,

(pl)Unbekannte Täter haben zwischen Montagabend und Dienstagmittag in Waldernbach die Beifahrerseite eines geparkten BMW zerkratzt und hierbei einen Sachschaden von rund 1.500 Euro verursacht. Der betroffene Pkw war zwischen 20.30 Uhr und 12.30 Uhr in der Rathausstraße abgestellt. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Weilburg unter der Telefonnummer (06471) 9386-0 in Verbindung zu setzen.

 

  1. Handtasche aus Einfamilienhaus gestohlen, Limburg, Eschhofen, Emsbachstraße, 23.05.2017, 10.00 Uhr bis 14.30 Uhr,

Mehr von diesem Beitrag lesen

Innenminister Peter Beuth: „Hochwertige Ausbildung für Einsatzkräfte unverzichtbar“ · Land investiert rund 130.000 Euro in Schaumlöschtrainer für Feuerwehren

Innenminister Peter Beuth: „Hochwertige Ausbildung für Einsatzkräfte unverzichtbar“  ·  Land investiert rund 130.000 Euro in Schaumlöschtrainer für Feuerwehren

Wiesbaden. Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr Wiesbaden die ersten 16 von insgesamt 28 Schaumlöschtrainer an Landkreise und Berufsfeuerwehren im Bereich des Regierungspräsidiums Darmstadt sowie an den Landkreis Limburg-Weilburg übergeben. Die Gesamtkosten für die Beschaffung aller 28 Schaumlöschtrainer, die hessenweit in allen Landkreisen und bei sämtlichen Berufsfeuerwehren sowie in der Landesfeuerwehrschule zum Einsatz kommen werden, belaufen sich auf rund 130.000 Euro und werden vom Land Hessen übernommen. Mehr von diesem Beitrag lesen

68-jähriger Autofahrer bei Bahnunfall schwer verletzt, Brechen, Oberbrechen, 24.05.2017, 07.13 Uhr,

68-jähriger Autofahrer bei Bahnunfall schwer verletzt, Brechen, Oberbrechen, 24.05.2017, 07.13 Uhr,

(pl)Bei einem Bahnunfall wurde heute Morgen in Oberbrechen ein 68-jähriger Autofahrer schwer verletzt. Der Mann wollte gegen 07.15 Uhr mit seinem Auto auf einem Wirtschaftsweg einen unbeschrankten Bahnübergang queren, als es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Kollision mit einem Personenzug kam. Der Autofahrer wurde aus dem Pkw herausgeschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrgäste in dem Zug und der Zugführer wurden bei der Kollision nicht verletzt.

Die Sachschadenshöhe steht noch nicht fest. Die Bahnstrecke ist derzeit für die Unfallaufnahme gesperrt. Für die Fahrgäste wurde ein Ersatzzug eingesetzt.  

Mehr unter: https://brachinaimagepress.wordpress.com/2017/05/24/schwerer-verkehrsunfall-am-unbeschrankten-bahnuebergang-zw-nieder-und-oberbrechen-rth-im-einsatz-7-05-zug-ab-niederbrechen-richtung-frankfurt/

 

Schwerer Verkehrsunfall am unbeschrankten Bahnübergang zw. Nieder- und Oberbrechen – RTH im Einsatz, 7.05-Zug ab Niederbrechen Richtung Frankfurt

Schwerer Verkehrsunfall am unbeschrankten Bahnübergang zw. Nieder- und Oberbrechen – RTH im Einsatz, 7.05-Zug ab Niederbrechen Richtung Frankfurt

Am Morgen ereignete sich ein schwerer Unfall am unbeschrankten Bahnübergang zwischen Niederbrechen und Oberbrechen. Der Doppelstock-Zug 7.05 (RE/15305) ab Niederbrechen in Fahrtrichtung Frankfurt kollidierte dort mit einem PKW, der bei dem Unfall beschädigt wurde. Eine Person wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 2 ausgeflogen. Die Arbeiten am Bahnübergang dauern zur Stunde noch an. Bürgermeister Frank Groos verschaffte sich selbst einen Eindruck vom Unfall. Der Bahnverkehr läuft noch nicht wieder, die Fahrgäste werden evakuiert – so der aktuelle Stand. Spaziergänger sollten diesen Bereich heute Morgen meiden. (Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de)

POL-LM: Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizei und des Polizeipräsidiums Westhessen

Limburg (ots) – 68-jähriger Autofahrer bei Bahnunfall schwer verletzt, Brechen, Oberbrechen, 24.05.2017, 07.13 Uhr,  (pl)Bei einem Bahnunfall wurde heute Morgen in Oberbrechen ein 68-jähriger Autofahrer schwer verletzt. Der Mann wollte gegen 07.15 Uhr mit seinem Auto auf einem Wirtschaftsweg einen unbeschrankten Bahnübergang queren, als es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Kollision mit einem Personenzug kam. Der Autofahrer wurde aus dem Pkw herausgeschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrgäste in dem Zug und der Zugführer wurden bei der Kollision nicht verletzt.

Die Sachschadenshöhe steht noch nicht fest. Die Bahnstrecke ist derzeit für die Unfallaufnahme gesperrt. Für die Fahrgäste wurde ein Ersatzzug eingesetzt.

Limburg: Der Weg nach Ste.-Foy-lès-Lyon · Von Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker

Limburg: Der Weg nach Ste.-Foy-lès-Lyon · Von Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker

Die Partnerschaftsurkunde der zweiten Verschwisterungsfeier 1968.

Die älteste mitteleuropäische Städtepartnerschaft datiert auf das Jahr 836 und war zunächst rein geistlicher Natur. Die Gebeine des heiligen Bischofs Liborius (4./5. Jahrhundert) wurden von Le Mans nach Paderborn übertragen. Daraus entwickelte sich eine Gebetsverbrüderung beider Bischofskirchen, die die Jahrhunderte überdauerte und 1967 auch zu einer weltlichen Städtepartnerschaft führte.

Im Mittelalter verbanden sich Städte meist aus militärischen oder wirtschaftlichen Gründen, wie dies etwa bei der Hanse oder dem Lombardischen Städtebund der Fall war.

Die Erfahrungen bei beiden Weltkriege verdeutlichten, dass Friedenspolitik und Völkerverständigung an der Basis, in den Kommunen, anfangen mussten. 1947 gab es die ersten Partnerschaften zwischen deutschen und britischen Großstädten, z.B. Bonn und Oxford. 1950 schlossen Ludwigsburg und Montbéliard die erste deutsch-französische Partnerschaft.

Der Limburger Magistrat diskutierte 1954 darüber, ob eine Verbindung mit einer englischen Stadt eingegangen werden solle. Über den Hockey-Club gab es diverse Verbindungen. Von der Größe hätte Ramsgate an der südöstlichen Spitze Englands gut zu Limburg gepasst. Zu einer Verschwisterung kam es nicht, doch schon 1957 gab es Gespräche mit Lichfield. Mehr von diesem Beitrag lesen

Kreis-FDP feiert Tag des Grundgesetzes mit einem Info-Stand

Kreis-FDP feiert Tag des Grundgesetzes mit einem Info-Stand 

Limburg- Anlässlich des 68. Geburtstages des Grundgesetzes verteilt der FDP-Kreisverband an einem Infostand in der Fußgängerzone in Limburg am kommenden Samstag den 27. Mai ab 10.00 Uhr Grundgesetze für jedermann. „Das Grundgesetz ist die wichtigste Grundlage unserer Werte und unserer Gesellschaft. Für uns Freidemokraten ist es die einzige notwendige Leitkultur“, erklärt die FDP-Kreisvorsitzende Marion Schardt-Sauer. Es normiere unsere bürgerlichen Grundrechte und sei damit die Ursache für unsere Freiheit und unseren Wohlstand. Anlässlich des Infostands wird der Landesvorsitzende der FDP Hessen und Bundestagskandidat im Bereich Oberlahn Dr. Stefan Ruppert anwesend sein. Alle Bürger sind dazu eingeladen sich am Infostand der Freien Demokraten zu informieren, auszutauschen und ein Grundgesetz mit nach Hause zu nehmen. © Marion Schardt-Sauer

Technisches Hilfswerk – neue Heimat für Flüchtlinge

Technisches Hilfswerk – neue Heimat für Flüchtlinge

Für rund 300 Flüchtlinge ist das Technische Hilfswerk (THW) inzwischen zu einer zweiten Heimat geworden. Sie engagieren sich im THW ehrenamtlich für den Bevölkerungsschutz und lernen, Menschen in Not zu helfen. Am vergangenen Freitag und Samstag trafen sich rund 30 ehren- und hauptamtliche THW-Kräfte aus ganz Deutschland in der THW-Bundesschule Neuhausen bei Stuttgart zum Erfahrungsaustausch rund um das Thema Integration.Ob beim Sandsäcke verbauen oder am Trennschleifer: Flüchtlinge packen im THW bereits kräftig mit an. „Beim THW hier in Deutschland mitzuarbeiten und somit im Team Verantwortung für Mitmenschen zu übernehmen – das ist gelebte Integrationsarbeit“, lobte Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Mehr von diesem Beitrag lesen

Limburg: Arbeitsgruppe für bessere Luft

Limburg: Arbeitsgruppe für bessere Luft

Bis zum 30. Juni sollen geeignete Maßnahmen präsentiert werden, um die Schadstoffbelastung der Limburger Luft, vor allem die Grenzwerte übersteigende Belastung mit Stickstoffdioxyd, zu senken. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung soll diese Vorschläge erarbeiten.

Das ist das Ergebnis eines runden Tisches gestern in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Dort hatten sich Vertreter aus dem Mainzer Verkehrsministerium und der Wiesbadener Umwelt- und Verkehrsministerien, Vertreter der Landkreise und der Kommunen sowie der Verkehrsbehörden eingefunden. Thema war die Belastung der Limburger Luft und eine konkrete Verbesserung. Mehr von diesem Beitrag lesen

Meldepflichtiges Ereignis Kernkraftwerk Biblis, Block A

Meldepflichtiges Ereignis Kernkraftwerk Biblis, Block A 

Die Betreiberin des Kernkraftwerkes Biblis, die RWE Power AG, hat heute das nachfolgende Ereignis dem hessischen Umweltministerium als zuständiger Aufsichtsbehörde gemeldet. Nach der Internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen INES ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen.

Am 18.05.2017 kam es um 10:07 Uhr an der 380kV-Leitung (Hauptnetzanschluss) zu einer Kurzschlussanregung und damit zur Abschaltung der Leitung zwischen dem Block A des Kernkraftwerks Biblis und der Umspannanlage Bürstadt. Dadurch war eine Spannungsversorgung des Blockes A über das Hauptnetz nicht mehr möglich. Die Notstromsignale wurden auslegungsgemäß angeregt und die Notstromdiesel gestartet. Nach Wiedereinschaltung der 380 kV-Leitung war die Normalisierung der Anlage um 14:30 Uhr abgeschlossen. Alle Einrichtungen der Anlage haben sich konzept- und auslegungsgemäß verhalten. Der Block A befindet sich im Stillstandsbetrieb und ist kernbrennstofffrei. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage war mit dem Ereignis nicht verbunden. Das Ereignis wurde von der Betreiberin nach den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (= Normal) eingestuft und fristgerecht (innerhalb von fünf Werktagen) der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde gemeldet. Eine abschließende Bewertung des Ereignisses und der Einstufung wird unter Hinzuziehung des atomrechtlichen Sachverständigen vorgenommen.

© Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz